Das sind Deutschlands beliebteste Vornamen in 2020

Emilia und Noah waren nach einer Auswertung der Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) in diesem Jahr die beliebtesten Vornamen bei Neugeborenen in Deutschland. Das gab die Gesellschaft am Montag in Wiesbaden bekannt. 

Die Gesellschaft für deutsche Sprache hat die häufigsten Vornamen des Jahres 2020 ermittelt. Auf den ersten Plätzen landeten bei den Mädchen Emilia, Hanna(h) und Emma und bei den Jungen Noah, Leon und Paul. Die eigentliche Überraschung folgt auf Platz 4 mit Matteo in vier Schreibweisen, der sich neun Ränge nach vorn von Platz 13 auf Platz 4 katapultiert hat. Solche Sprünge sind in den letzten Jahren selten gewesen. Während bei den Mädchen nach wie vor wenig Bewegung und viel lautliche Monotonie herrscht, sind die Jungennamen dynamischer und lautlich disparater. Mehr Aussagen lassen sich mit Blick auf die Top 20 treffen: Hier bilden sich sog. Cluster (Klangmuster) heraus, die sich um Matteo scharen (Mathilda, Theo).

Ranking: Beliebteste Vornamen in Deutschland

Screenshot: GfdS

Info:

Die Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) hat die im Jahr 2020 in Deutschland am häufigsten vergebenen Vornamen ermittelt. Seit 1977 veröffentlicht sie diese Übersicht, die sich auf die Daten der deutschen Standesämter stützt. Teilgenommen haben dieses Mal über 700 Standes­ämter bundesweit und übermittelten insgesamt knapp eine Million Einzelnamen. Damit sind fast 90 % aller im vergangenen Jahr vergebenen Vornamen erfasst. Gemeldet wurden über 65.000 verschiedene Namen.

red

CDU pocht auf mehr Rückführungen von Asylbewerbern

CDU-Chef Friedrich Merz drängt die Ampel-Koalition dazu, mehr ausreisepflichtige Asylbewerber außer Landes zu bringen. Die Bundesregierung habe den Bürgern eine Rückführungsoffensive versprochen, die es bisher nicht gebe, sagte Merz der „Rheinischen Post“. Derzeit gebe es rund 300.000 ausreisepflichtige Asylbewerber.

„Da muss sich etwas ändern.“ Die notwendige Akzeptanz in der Bevölkerung gegenüber Einwanderern, „die wir ja brauchen, wird nur zu erhalten sein, wenn beides getan wird, gezielte Einwanderung in den Arbeitsmarkt und Rückführung derer, die in Deutschland keine Perspektive haben“, ergänzte der Partei- und Fraktionschef. Deutschland sei schon längst ein Einwanderungsland, „und wir brauchen viele Menschen, die bei uns arbeiten wollen“.

Gefragt seien vor allem Fachkräfte, von der Forschung bis zur Pflege. Die Ampel kritisiere die Union immer dann, wenn sie selbst in Erklärungsnot gerate. „Wir machen unsere Punkte deutlich. Und da sehe ich uns im Einklang mit großen Teilen der Bevölkerung“, sagte Merz.

red