Das sind Deutschlands beliebteste Vornamen in 2020

Emilia und Noah waren nach einer Auswertung der Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) in diesem Jahr die beliebtesten Vornamen bei Neugeborenen in Deutschland. Das gab die Gesellschaft am Montag in Wiesbaden bekannt. 

Die Gesellschaft für deutsche Sprache hat die häufigsten Vornamen des Jahres 2020 ermittelt. Auf den ersten Plätzen landeten bei den Mädchen Emilia, Hanna(h) und Emma und bei den Jungen Noah, Leon und Paul. Die eigentliche Überraschung folgt auf Platz 4 mit Matteo in vier Schreibweisen, der sich neun Ränge nach vorn von Platz 13 auf Platz 4 katapultiert hat. Solche Sprünge sind in den letzten Jahren selten gewesen. Während bei den Mädchen nach wie vor wenig Bewegung und viel lautliche Monotonie herrscht, sind die Jungennamen dynamischer und lautlich disparater. Mehr Aussagen lassen sich mit Blick auf die Top 20 treffen: Hier bilden sich sog. Cluster (Klangmuster) heraus, die sich um Matteo scharen (Mathilda, Theo).

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Ranking: Beliebteste Vornamen in Deutschland

Screenshot: GfdS

Info:

Die Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) hat die im Jahr 2020 in Deutschland am häufigsten vergebenen Vornamen ermittelt. Seit 1977 veröffentlicht sie diese Übersicht, die sich auf die Daten der deutschen Standesämter stützt. Teilgenommen haben dieses Mal über 700 Standes­ämter bundesweit und übermittelten insgesamt knapp eine Million Einzelnamen. Damit sind fast 90 % aller im vergangenen Jahr vergebenen Vornamen erfasst. Gemeldet wurden über 65.000 verschiedene Namen.

red

Schnelltestzentrum am Stuttgarter Schlossplatz schließt am 30. Juni – 325 Teststellen im Stadtgebiet

Zu Beginn der Corona-Pandemie waren sie Mangelware und die Rufe nach mehr Schnelltestzentren laut. Doch seit einigen Wochen sprießen sie wie Pilze aus dem Boden. Die Stadtverwaltung in Stuttgart hat heute bekannt, dass nun das Schnelltestzentrum am Schlossplatz zum 30. Juni geschlossen werden soll. Der Bedarf an Schnelltestungen kann gut von der wachsenden Zahl an kleineren Zentren im gesamten Stadtgebiet gedeckt werden, heißt es in der Mitteilung der Stadt. Nach Angaben des Gesundheitsamts haben die Bürgerinnen und Bürger an 325 Orten in der Stadt die Möglichkeit für einen Antigen-Schnelltest.

Insgesamt über 70.000 Schnelltests

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Seit Inbetriebnahme der Teststelle am Schlossplatz im April wurden 73.725 Schnelltests durchgeführt, teilte die Behörde mit. Davon waren 384 positiv (0,52%). Die durchschnittliche Anzahl Testungen pro Tag lag im April bei 966, im Mai bei 1.076 und im Juni bei 1.631 Tests. Die erhöhte Anzahl an Testungen im Juni ergibt sich aus der Testpflicht im Rahmen der Öffnungsstrategie.

In der Stuttgarter Innenstadt, insbesondere im Bereich Königstraße, mangelte es im Frühjahr an geeigneten Test-Angeboten. Mit Einführung des Bürgertests nach der Corona-Testverordnung des Bundes vom 8. März haben Bürgerinnen und Bürger Anspruch auf wöchentlich mindestens einen kostenlosen Antigen-Schnelltest.

Rund 21.200 Testungen pro Tag

Derzeit befinden sich mehr als 16 Teststationen im Bereich der Königstraße. Insgesamt sind dem Gesundheitsamt mit Stand 15. Juni 2021 325 Teststellen, 36 Apotheken und 28 Arztpraxen, die testen, gemeldet. Die Gesamttestkapazität liegt bei rund 129.000 Testungen pro Tag. Die durchschnittliche Anzahl durchgeführter Schnelltests lag in der KW 22 (01.06. bis 06.06.) bei rund 21.200 Testungen pro Tag. Dies entspricht für die KW 22 einer nicht abgerufenen Mehrkapazität von 107.800 Tests pro Tag.

Testzentrum Cannstatter Wasen verlängert

Das Corona Testzentrum Cannstatter Wasen wird weiterhin, erstmal bis zum 30. September, seine Leistungen anbieten. Hier wurden seit dem 7. September mehr als 108.000 PCR-Tests und 33.200 Schnelltests durchgeführt. Trotz sinkender Inzidenzen treten immer wieder Mutationen auf. Zudem verreisen die Bürgerinnen und Bürger während der Sommer- und Ferienzeit vermehrt. Aus diesen Gründen gibt es nach wie vor eine große Nachfrage nach PCR-Tests. Mit der Verlängerung des Testzentrums Cannstatter Wasen können hier bis Ende September Schnelltests und PCR-Tests durchgeführt werden.

red