Daten-Panne bei Facebook

Wer in sozialen Netzwerken unterwegs ist, teilt seine Daten mit Freunden. So weit, so gut: Doch manchmal nutzen Cyber-Kriminelle diese Gutmütigkeit eiskalt aus. Facebook kann ein Lied davon singen. Daten von hunderten Millionen Facebook-Nutzern sind gerade erst in einem Hacker-Forum entdeckt worden.

Darauf aufmerksam machte die IT-Sicherheitsfirma Hudson Rock. Zu den veröffentlichten Daten der 533 Millionen Nutzer unter anderem vollständige Nutzernamen, Geburtsdaten, E-Mail-Adressen, Telefonnummern und mitunter auch der Beziehungsstatus.

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Facebook reagierte zurückhaltend. „Das sind alte Daten, über die bereits 2019 berichtet wurde. Wir haben das Problem im August 2019 entdeckt und behoben“, schrieb eine Sprecherin des Online-Netzwerks bei Twitter.

Es ist nicht der erste Daten-Panne bei Facebook. 2016 hatte die britische Beratungsfirma Cambridge Analytica die persönlichen Daten von Millionen Facebook-Nutzern für politische Werbung genutzt. 2019 waren Telefonnummern von 420 Millionen Nutzern im Netz aufgetaucht, nachdem eine Funktion für den Daten-Abgriff missbraucht worden war.

Facebook hat nach aktuellen Angaben 2,8 Milliarden Nutzer, die mindestens einmal im Monat aktiv sind.

Ralf Loweg / glp

Nach Tötung von Tieren im Kreis Ludwigsburg: Taucher finden wohl Tatwaffen im Enzkanal

Taucher der Wasserschutzpolizeidirektion des Polizeipräsidiums Einsatz haben am Freitag im Enzkanal zwei Äxte aufgefunden, die mutmaßlich zur Tötung von Tieren am vergangenen Wochenende auf der Vogelinsel in Besigheim verwendet wurden (Ludwigsburg24 berichtete). Die sichergestellten Äxte werden nunmehr kriminaltechnisch untersucht.

Mittlerweile abgeschlossen ist die veterinärmedizinische Untersuchung der getöteten Schafe. Danach steht für die Ermittler fest, dass die Tiere bereits tot waren, als sie in den Enzkanal geworfen wurden. Sie waren vorher vermutlich erschlagen worden.

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Die Meldung über die Tötung der Tiere hat große Betroffenheit ausgelöst. Neben einer Tierschutzorganisation haben mehrere Privatpersonen Belohnungen für Hinweise, die zur Ermittlung des oder der unbekannten Täter führen, ausgelobt. Sie summieren sich derzeit auf 5.800 Euro.

Personen, die Hinweise zur Identität des oder der Täter geben können, werden gebeten, sich beim Arbeitsbereich Gewerbe und Umwelt, Tel. 07142 405-0, zu melden.

Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg