Dating ja – aber lieber online

Corona hat fast sämtliche Aspekte des Alltags verändert, auch das Dating-Verhalten. Die erzwungene Isolation führte dazu, dass Menschen deutlich mehr Zeit mit Dating-Apps verbrachten. Eine aktuelle Kaspersky-Umfrage zeigt nun: Neben dem Impfstatus des potenziellen Dates scheint es zusätzliche Bedenken vor dem ersten persönlichen Treffen zu geben.

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Nach Monaten der Selbst-Isolation und der sozialen Einschränkungen wird demnach auch beim (Online-)Dating mehr auf Gesundheit und persönliche Sicherheit geachtet. Ein Drittel (34 Prozent) der Befragten in Deutschland (weltweit sogar 42 Prozent) will sich nur noch mit Menschen verabreden, die bereits geimpft oder genesen sind. So ist auch die Anzahl derer, die ihre Matches nicht mehr offline treffen möchten, im Vergleich zu vor der Pandemie deutlich gestiegen (von 15 Prozent auf 28 Prozent).

Außerdem ist jeder Zweite in Deutschland (48 Prozent) vor der Begegnung in der Realität sehr nervös und etwa jeder Vierte (27 Prozent) ist dabei auch um seine eigene Sicherheit besorgt. Daher ziehen es gut zwei Drittel (69 Prozent) der Online-Dating-Nutzer vor, den potenziellen Partner zunächst virtuell per Telefon oder Videokonferenz näher kennenzulernen.

Rudolf Huber / glp

Einheitliches Ladekabel kommt bis Ende 2024

Das EU-Parlament hat den Weg zur Einführung einer einheitlichen Ladelösung für Mobiltelefone, Tablets und andere elektronische Geräte freigemacht. 602 Abgeordnete stimmten am Dienstag für eine entsprechende Richtlinie. 13 Parlamentarier stimmten dagegen, acht enthielten sich.

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Die neuen Regeln sehen vor, dass die meisten mobilen elektronischen Geräte bis Ende 2024 mit einem USB-Typ-C-Ladeanschluss ausgestattet sein müssen. Damit sollen unter anderem Elektronikabfälle reduziert werden. Die neuen Verpflichtungen sollen dazu führen, dass mehr Ladegeräte wiederverwendet werden.

Kritik kam am Dienstag aus der IT-Branche. „Die politische Festlegung auf einen technischen Standard wird vor allem Innovationen bremsen“, sagte der Hauptgeschäftsführer der Lobbyverbandes Bitkom, Bernhard Rohleder. Das laufe dem Grundsatz der Technologieoffenheit zuwider.

„Weil wohl kein Hersteller allein für den europäischen Markt eine Sonderlösung produziert, heißt der faktisch weltweite Standard für Ladekabel ab 2024 USB-C.“ Innovationen etwa bei Ladedauer oder Datenübertragung würden damit „politisch ausgebremst“.

red