Die meisten Busse sind sicher – auch vor Corona

Beim TÜV-Report erhalten die meisten Busse ein gutes Zeugnis. Allerdings konnte fast jedem sechsten Omnibus (15,2 Prozent) in den vergangenen zwei Jahren wegen “erheblicher Mängel” bei der Hauptuntersuchung (HU) keine Plakette zugeteilt werden. Weitere 9,4 Prozent der untersuchten Busse hätten “geringe Mängel”, die nicht zu einer Wiedervorführung führen, teilt der TÜV-Verband (VdTÜV) mit. Mit einem Anteil von 75,4 Prozent sei die große Mehrheit der Fahrzeuge “ohne Mängel” auf Deutschlands Straßen unterwegs.

Im Vergleich zum Bus-Report 2018 ist technische Sicherheit der in Deutschland zugelassenen Fahrzeuge nochmals gestiegen. Der Anteil der Busse mit geringen Mängeln sank um 2,8 Prozentpunkte und ist zum ersten Mal unter die Zehn-Prozent-Marke gesunken.

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Der Bus sei auch in Corona-Zeiten ein sicheres Verkehrsmittel. Eine gute Klimatisierung, Trennwände für die Fahrer, die Bereitstellung von Desinfektionsmitteln und regelmäßige Reinigungen in Kombination mit der Maskenpflicht würden das Infektionsrisiko in den Fahrzeugen reduzieren.

Lars Wallerang / glp

Auf fehlenden Mundschutz angesprochen: Mann greift in der Innenstadt Sicherheitsbeamte an

Mit einem stark alkoholisierten und aggressiven 31-Jährigen bekamen es zwei Mitarbeiter eines Sicherheitsunternehmens zu tun, die am Samstagabend in der Ludwigsburger Innenstadt das Tragen der Mund-Nase-Bedeckung im Auftrag der Stadtverwaltung Ludwigsburg überprüfen sollten.

Der 31-Jährige, der keine Mund-Nase-Bedeckung trug, war gegen 23.20 Uhr in der Myliusstraße unterwegs. Er wurde von den beiden 18 und 55 Jahre alten Männern auf die Tragepflicht in der Innenstadt hingewiesen und gebeten, dieser nachzukommen. Hierauf reagierte der Mann sogleich aggressiv. Er schlug die beiden Sicherheitsdienstmitarbeiter. Außerdem versuchte er sie zu treten und spuckte nach ihnen. Aufgrund dessen wurde die Polizei alarmiert. Vorsorglich kam auch eine Rettungswagenbesatzung vor Ort.

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Der 31-Jährige wurde von der Polizei in Gewahrsam genommen und musste bis zum nächsten Morgen in der Gewahrsamseinrichtung des Polizeireviers Ludwigsburg bleiben. Er wird sich wegen Körperverletzung und Verstoßes gegen die Allgemeinverfügung der Stadt Ludwigsburg verantworten müssen.

Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg