Elektroauto muss hörbar sein

Ein leiser Motor besitzt große Vorzüge. Nahezu lautlos sind Elektromotoren. Sie verursachen keinen Verkehrslärm und machen Fahrzeuge zu einer Oase der Ruhe. Trotzdem arbeiten Sounddesigner am Klang der Stromer. Das ist allein schon deswegen wichtig, da andere Verkehrsteilnehmer ein nahendes Fahrzeug auch akustisch wahrnehmen müssen.

Mit dem Debüt der ersten Elektromodelle habe sich eine ganze Reihe von Fragen rund um das nahezu lautlose Arbeitsprinzip des Elektromotorsergeben, teilt der französische Elektroauto-Pionier Renault mit. „Wie warnt man Fußgänger vor einem näherkommenden Fahrzeug, dessen Antrieb fast kein Geräusch von sich gibt?“, fragten sich die Ingenieure. Und: Wie erzeugt man ein akustisches Warnsignal, das zwar wirkungsvoll ist, aber niemanden erschreckt?

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Ohne Warnton können Fußgänger langsam fahrende E-Mobile schlichtweg nicht hören. Ein solcher Sound ist sogar Vorschrift und daher fester Bestandteil des Entwicklungsprozesses neuer Fahrzeuge mit E-Antrieb. Die Lösungsansatz bei Renault lautet „Warnen durch Beruhigen“ und eröffnet den Sounddesignern spannende Möglichkeiten.

Schon bei den frühen E-Modellen sollte der spezifische Sound nicht nur warnen, er sollte auch eine Botschaft verkünden: „Ich bin elektrisch, ich bin innovativ, ich bin ein Renault“. Von Beginn an sollte es ein Sound sein, der an die Werte der Marke erinnert. Ein Signatursound, der später auch bei anderen elektrischen Renault Modellen erklingen sollte. „Die Idee ist natürlich, Fußgänger zu warnen, ohne sie zu erschrecken“, sagt Laurent Worms, Manager im Bereich Audio-Strategie bei Renault. „Gleichzeitig müssen wir eine positive Assoziation zwischen dieser Warnung, Elektroautos und der Marke Renault herstellen.“

Heute geben die Concept Cars Megane eVision und R5 Prototype einen Vorgeschmack auf die kommende Generation von Renault Elektromodellen. Auch diese Modelle sollen einen eigenen Sound bekommen. Die Geräusche zukünftiger Renault Elektrofahrzeuge orientieren sich an früheren Klangschemata, um eine historische Verbindung herzustellen. In mehreren Etappen nähern sich die Akustik-Spezialisten mit Hilfe von Bildern, Klangbibliotheken und auch Geräuschen dem Wunschsound an. Auf Basis dieser Erkenntnisse startet dann das eigentliche Sounddesign.

Dabei müssen die Fachleute die Grundelemente mit Hilfe von Instrumenten, realen, aufgenommenen Klängen oder synthetischen Computersounds zunächst in hörbares Material umwandeln, wobei die grundlegenden Regeln der Harmonie den Leitfaden bilden. So ruft ein Dur-Akkord am besten ein Gefühl der Erleichterung oder Freude hervor. Umgekehrt suggeriert eine Dissonanz, wie gering auch immer, sofort eine Spannung: Achtung! Eine Dualität, die sich als nützlich erweist.

Der letzte Schritt besteht darin, aus mehreren Soundentwürfen den Richtigen auszuwählen. Dabei können sich manche Fallen eröffnen. Die erste besteht darin, sich zu sehr auf den eigenen Geschmack zu stützen, eine weitere darin, alle Meinungen unter einen Hut bringen zu wollen, so konträr sie auch sein mögen.

„Hier schlägt die Stunde des Customer Sound Experience Managers, der die im Vorfeld von den Teams definierte Linie sicherstellt und konsequent bis zu Ende verfolgt“, sagt Renault. Denn nur so lasse sich ein unverwechselbarer Signature-Sound mit starkem Charakter realisieren, der sich auf Dauer bewähren könne.

Lars Wallerang / glp

Verkehrsunfall im Kreisverkehr verursacht 30.000 Euro Schaden und weitere Meldungen aus der Region

Asperg: Unfall mit 30.000 Euro Sachschaden

Ein Sachschaden von etwa 30.000 Euro und zwei nicht mehr fahrbereite Fahrzeuge sind die Bilanz eines Unfalls, der sich am Dienstag gegen 13.00 Uhr im Kreisverkehr der Berliner und der Möglinger Straße in Asperg ereignete. Eine 84 Jahre alte Smart-Lenkerin und ihre 50-jährige Beifahrerin wollten von der Möglinger Straße kommend in den Kreisverkehr einfahren. Vermutlich übersah die Seniorin hierbei den VW eines 20 Jahre alten Mannes, der sich bereits im Kreisverkehr befand. Vermutlich nahezu ungebremst fuhr die Frau in den Kreisverkehr ein, wo es zum Zusammenstoß der beiden PKW kam. Beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden.

Ludwigsburg L 1100 – Verkehrsunfall mit 3 Beteiligten

Am Dienstag befuhr eine 50 Jahre alte Skoda Fahrerin gegen 14.52 Uhr die L1100 aus Neckarweihingen kommend in Fahrtrichtung Marbach. Sie beschleunigte ihr Fahrzeug auf der linken Überholspur und wollte den Lkw eines 43-Jährigen überholen. Beim Überholvorgang überfuhr sie die Sperrfläche und geriet teilweise auf die Gegenfahrbahn. Ein entgegenkommender 54-jähriger Lkw-Fahrer musste daraufhin eine Vollbremsung einleiten, konnte einen Unfall aber nicht mehr vermeiden. Die Skoda-Fahrerin prallte mit ihrem Pkw gegen den Anhänger des Lkw. Durch die Kollision wurde der Skoda nach rechts gedrückt und kollidierte noch mit dem Lkw, welchen sie überholen wollte. Durch den Aufprall des Skodas auf den Anhänger, wurde dieser nach rechts abgewiesen.

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Es wurde niemand verletzt. Der Skoda der Unfallverursacherin war nicht mehr fahrbereit und musste, wie auch der Anhänger abgeschleppt werden. Der Gesamtschaden beläuft sich auf ca. 50.000 Euro.

Für die Dauer der Unfallaufnahme durch zwei Streifenfahrzeuge des Polizeireviers Ludwigsburg und einer Streife des Polizeireviers Marbach war die L1100 bis 17.20 Uhr voll gesperrt. Es kam zu Verkehrsbehinderungen.

 

Ludwigsburg: Motorradfahrer gestürzt – Unfallbeteiligte gesucht

Am Dienstag stürzte ein 26-jähriger Motorradfahrer auf dem Parkplatz eines Discounters in der Steinbeissstraße in Ludwigsburg, nachdem er einer bislang unbekannter Pkw-Lenkerin ausweichen musste, die zügig rückwärts aus ihrer Parklücke ausparkte. Bei dem Sturz, der sich zwischen 17:00 Uhr und 18:00 Uhr ereignet haben müsste, zog er sich leichte Verletzungen zu und das Motorrad wurde auch teilweise beschädigt. Die Pkw-Lenkerin hatte sich noch nach seinem Wohlbefinden erkundigt und wäre dann weitergefahren. Bei dem Pkw handelte es sich wohl um einen Kleintransporter mit der Firmenaufschrift einer Gebäudereinigung. Die Unfallbeteiligte wird vom Polizeirevier Ludwigsburg gebeten, sich unter Tel. 07141 18 5353 zu melden.

 

Ludwigsburg: Unfallflucht im Parkhaus – Geschädigter gesucht

Am Dienstag beschädigte gegen 17:30 Uhr ein Mercedes-Lenker im Parkhaus des Marstall-Centers in Ludwigsburg beim Einparken einen dort abgestellten schwarzen Mercedes mit Vaihinger Kennzeichen (VAI) und beging anschließend Unfallflucht. Über eine Zeugin konnte der Unfallverursacher festgestellt werden, jedoch konnte das beschädigte Fahrzeug nicht mehr angetroffen werden. Das Polizeirevier Ludwigsburg bittet nun den Fahrer oder die Fahrerin des beschädigten Mercedes sich unter Tel. 07141 18 5353 zu melden.

 

Asperg: Firmenfahrzeuge mehrfach beschädigt

Innerhalb der vergangenen drei Wochen musste ein Anwohner der Schillerstraße in Asperg dreimal feststellen, dass ein noch unbekannter Täter seine geparkten Firmenfahrzeuge beschädigte. Die letzte Tat bemerkte der Geschädigte am Dienstag gegen 16.30 Uhr. Erneut hatte der Unbekannte eine Schraube in einen Reifen eines der Fahrzeuge des Anwohners eingedreht. Allesamt sind mit einer Firmenaufschrift versehen und somit deutlich erkennbar. Der entstandene Sachschaden dürfte sich insgesamt auf einen dreistelligen Betrag belaufen. Zeugen, die Verdächtiges beobachtet haben, werden gebeten, sich mit dem Polizeiposten Asperg, Tel. 07141 1500170, in Verbindung zu setzen.

 

Freudental: Fahrräder aus Garage entwendet

Zwischen Montag 22:00 Uhr und Dienstag 09:00 Uhr gelangten noch unbekannte Täter in eine verschlossene Garage am Freudentaler Michaelsbergweg und entwendete drei Mountainbikes im Gesamtwert von etwa 6.000 Euro. Bei zweien handelt es sich um Fahrräder des Herstellers Specialized. Zum einen das Modell Stumpjumper S-Works HAT in der Farbe schwarz und zum anderen Stumpjumper Expert Carbon WC in weiß. Das dritte Rad stammt vom Hersteller Propain und ist ebenfalls weiß. Da am Garagentor keine Beschädigungen vorhanden sind, kann nicht ausgeschlossen werden, dass die Täter das elektrisch betriebene Garagentor manipulierten. Zeugen, die etwas beobachtet haben, werden gebeten, sich mit dem Polizeiposten Besigheim unter Tel. 07143 40508-0 in Verbindung zu setzen.

 

Ludwigsburg: Unfallflucht in der Friedrichstraße

In der Friedrichstraße in Ludwigsburg kollidierten am Dienstag gegen 11:50 Uhr beim Fahrstreifenwechsel in Fahrtrichtung Remseck am Neckar ein bislang unbekannter Toyota-Lenker und ein 62-jähriger LKW-Fahrer. Der Toyota hatte unvermittelt vom linken der beiden Fahrstreifen auf den rechten Fahrstreifen gewechselt und dabei vermutlich den LKW des 62-Jährigen übersehen. Nach dem Zusammenprall hielt der Fahrer des Toyota etwa hundert Meter weiter in einer Parkbucht an, begutachtete den Schaden und fuhr dann weiter. Am LKW entstand an der linken Frontseite ein Sachschaden in Höhe von etwa 6.000 Euro.

Das Polizeirevier Ludwigsburg bittet Zeugen des Vorfalls sich unter Tel. 07141 18 5353 zu melden.

Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg