23°

Fünf Brunnen in Ludwigsburg sprudeln wieder

Der Kelterbrunnen in Hoheneck, der Dorfbrunnen in Pflugfelden, der Apfelbrunnen in Poppenweiler, der Brunnen in der Tammer Straße in Eglosheim und der Kiesranzenbrunnen in Neckarweihingen spenden jetzt wieder kühles Nass. Zu verdanken ist das zum einen dem Ludwigsburger Armaturen-Hersteller Goetze, zum anderen in Neckarweihingen dem dortigen Bürgerverein.

Wegen der schwierigen Haushaltslage aufgrund der Corona-Pandemie hatte sich die Stadt zunächst dazu entschieden, die Brunnen nicht in Betrieb zu nehmen. Dabei geht es um Kosten von rund 100.000 Euro, die eingespart werden können. Ausnahmen galten für zwei Brunnen in der Innenstadt: die „Sprinkler“ auf dem Rathaushof und in der Asperger Straße. Diese werden gern von Familien mit Kindern besucht. 

ANZEIGE

Aber auch in den Stadtteilen besteht Grund zur Freude: In Neckarweihingen sorgt traditionell der dortige Bürgerverein für den Betrieb des Kiesranzenbrunnen, das schon seit 2014. Bei den vier weiteren Brunnen verdankt die Bürgerschaft diese erfreuliche Nachricht dem Ludwigsburger Armaturen-Hersteller. Das Familienunternehmen in dritter und vierter Generation übernimmt dieses Jahr die Kosten für den Unterhalt der Brunnen und investiert dafür einen großzügigen Betrag.

Oberbürgermeister Dr. Matthias Knecht bedankte sich heute (10. Juli) bei einem Vor-Ort-Termin am Kelterbrunnen in Hoheneck: „Die Firma Goetze ist für die Stadt ein wichtiger Partner. Wir sind sehr dankbar für ihr bürgerschaftliches Engagement, genauso wie für den jahrelangen Einsatz des Bürgervereins Neckarweihingen. Gerade in finanziell schwierigen Zeiten ist unsere Stadtgesellschaft auf eine solche Unterstützung angewiesen. Die plätschernden Brunnen sorgen jetzt für ein Stück Lebensqualität. Ich freue mich, wenn sich auch weitere Firmen dafür entscheiden, dazu einen Beitrag zu leisten.“

Stellvertretend für das Familienunternehmen Goetze nahm Tochter Stepanie Lin, Gesellschafterin und Prokuristin im Unternehmen, den Dank des Oberbürgermeisters entgegen. Die Familie sei in Ludwigsburg nicht nur fest verwurzelt, sondern fühle sich auch ein Stück weit verantwortlich für das Leben in der Stadt, begründet sie das Engagement.

Und für die Hohenecker bringt der sprudelnde Brunnen noch einen weiteren Vorteil: Die Bepflanzung am Kelterbrunnen wird seit Jahren ehrenamtlich von Anwohnerinnen und Anwohnern gepflegt. Sie mussten in den letzten Wochen das Gießwasser von zu Hause mitbringen.

red

 

 

Corona: Sozialministerium meldet 187 Neuinfizierte binnen 24 Stunden

Die Lage in Ludwigsburg:

Das Landratsamt in Ludwigsburg meldete binnen 24 Stunden sieben weitere Neuinfizierte. Die Zahl der Gesamtinfizierten im Kreis Ludwigsburg stieg am Mittwoch (12.08. 17.00Uhr) somit auf mindestens 1.947. Gestern wurde auch sieben neue Corona-Fall gemeldet. Die Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit COVID-19 verstorben sind, wird vom Landratsamt weiterhin mit 73 (+0) angegeben. Die Zahl der Genesenen wird vom Amt mit ungefähr 1.829 beziffert. In den letzten 7 Tagen wurden 5,9 Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohner im Landkreis Ludwigsburg erfasst. Der Grenzwert liegt bei 50 Neuerkrankungen.

ANZEIGE

Die Lage in Baden-Württemberg:

Am Mittwoch (12. August) ist die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 38.165 angestiegen. Das sind laut dem Sozialministerium in Stuttgart 187 bestätigte Corona-Fälle mehr als gestern. Davon sind ungefähr 35.152 Personen bereits wieder genesen. Die Zahl der Covid-19-Todesfälle im Land beträgt 1.859.

Die Lage in Deutschland:

Die Zahl der täglich bestätigte Corona-Neuinfektionen in Deutschland hat den höchsten Wert seit Anfang Mai erreicht. Die Landesgesundheitsämter in Deutschland haben nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) 1226 neue Corona-Infektionen binnen 24Stunden gemeldet. Höher lag der Wert zuletzt am 09. Mai mit 1251 registrierten Neuinfektionen. Gestern lag der Wert laut dem RKI bei 966. In der Spitze hatte der höchste Wert der täglich gemeldeten Neuansteckungen Anfang April bei über 6000 Neuinfektionen gelegen. Danach sank sie und  stabilisierte sich  meist immer unter 1000 liegenden Werten. Seit Ende Juli zeigt die Kurve wieder nach oben.

Wichtiger Hinweis:

Basis für die mit dieser Pressemitteilung übermittelten Daten sind die Zahlen, die die Gesundheitsämter der Stadt- und Landkreise dem Landesgesundheitsamt auf dem offiziellen Meldeweg mitgeteilt haben. Es handelt sich dabei um einen vorläufigen Datenstand. Änderungen sind durch Nachmeldungen und Streichungen möglich. Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der elektronischen Übermittlung an das Landesgesundheitsamt kann es mitunter deutliche Abweichungen zu den von den kommunalen Gesundheitsämtern aktuell herausgegebenen Zahlen geben. Verzögerungen bei der standardisierten Falldatenübermittelung an das LGA können auch dadurch bedingt sein, dass die Gesundheitsämter vor Ort als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen einleiten sowie die Kontaktpersonen recherchieren, um Infektionsketten so schnell wie möglich unterbrechen zu können.

red