Gewinner-Kürbis in Ludwigsburg bringt ganze 1217,5 Kilogramm auf die Waage

In Ludwigsburg fand am Sonntag die Europameisterschaft im Kürbiswiegen statt. Aufgrund der Corona-Pandemie wurden die Kürbisse unter Ausschluss der Öffentlichkeit gewogen und erst nach dem Wiegen ins Blühende Barock gefahren. Dort können die Sieger-Kürbisse nun von den Besuchern bestaunt werden.

Bei der Europameisterschaft im Kürbiswiegen in der Gärtnerei des Blühenden Barock Ludwigsburg wurden am Sonntag 10. Oktober Europas schwerste Kürbisse gewogen. Stefano Cutrupi aus Radda in Chianti (Italien) hat mit seinem 1217,5-Kilogramm-Kürbis den ersten Platz belegt. Er hält mit diesem Kürbis auch den Weltrekord (gewogen in Italien mit 1226 Kilogramm).

Züchter aus Belgien, Frankreich, Italien und weiteren Ländern kamen mit ihren Riesenkürbissen in die Gärtnerei des Blühenden Barock, um beim sogenannten GPC- Wiegen des Dachverbandes der Kürbiszüchter den schwersten Kürbis Europas zu ermitteln. Ganz vorne dabei war der amtierende Weltmeister-Kürbis von Stefano Cutrupi. Nachdem er in Italien mit 1226 Kilogramm den aktuellen Weltrekord aufgestellt hatte, hatte er durch Verdunstung in den Tagen bis zur Europameisterschaft rund 8 Kilogramm verloren und ging mit 1217,5 Kilogramm auf die Waage. Trotz des Gewichtsverlusts ging Cutrupi als Sieger aus dem Rennen hervor und konnte den ersten Platz der Europameisterschaft gewinnen.

Der größte Konkurrent, der Kürbis des belgischen Züchters Mario Vangeel, sowie ein Koloss aus Frankreich von Züchter Mehdi Daho, sorgten für ein spannendes Wiegen. Die beiden Riesenkürbisse wurden gleichzeitig auf die Waage gesetzt. Beide Anzeigen waren abgedeckt. Nach einem spannenden Countdown war klar: Mario Vangeels Kürbis brachte 1106,5 Kilogramm auf die Waage, Mehdi Dahos Kürbis war 983,5 Kilogramm schwer. Damit belegen die Züchter Platz 2 und 3.

Direkt nach dem Wiegen wurden die Riesenkürbisse für ein Siegerbild ins Blühende Barock gefahren. Der Europameister verbleibt im Park und kann ab jetzt von den Besuchern bestaunt werden.

red

Weiterentwicklung des Ludwigsburger Klinikareals: Gemeinderat gibt grünes Licht

Gestern befasste sich der Gemeinderat der Stadt Ludwigsburg mit der Rahmenplanung des Ludwigsburger Klinikums, nachdem diese bereits am 14. Oktober im Bauausschuss bestätigt wurde. Die Rahmenplanung, die von der Stadt Ludwigsburg gemeinsam mit den RKH Kliniken erarbeitet wurde, sieht eine langfristige, stufenweise Weiterentwicklung und Neustrukturierung des gesamten Klinikareals vor. Die wesentlichen Kernpunkte sind eine Überplanung im Bereich der Harteneckstraße und die Erweiterung und Optimierung der Parkierung.

Für laufende und geplante Stationssanierungen sollen der durch viele Patientenkontakte geprägte bestehende Ambulanzbetrieb und ergänzende Beratungsdienstleistungen aus den Klinikgebäuden in die angrenzende Harteneckstraße verlagert werden. Im Gegenzug soll die sanierungsbedürftige Berufsfachschule für Pflege auf den Gesundheits- und Ausbildungscampus Marbach im Bannmüller verlagert werden. Diese Verlagerung eröffnet auch gleichzeitig die Möglichkeit, sowohl anteilig in den Gebäuden der Harteneckstraße als auch auf dem Areal in Marbach dringend benötigten Wohnraum für Pflegeschüler und Beschäftigte zu schaffen. „Im Schulterschluss haben die Stadt Marbach, die RKH Kliniken und der Landkreis vergangene Woche die Weichen für die weitere Planung und damit auch für eine Verlagerung der Pflegefachschule nach Marbach gegeben. Das ebnet der Stadt Ludwigsburg und den RKH Kliniken nun den Weg für eine sinnvolle Weiterentwicklung des Klinikareals in Ludwigsburg“, so Landrat und RKH-Aufsichtsratsvorsitzender Dietmar Allgaier, der sich mit dem Beschluss des Ludwigsburger Gemeinderats sehr zufrieden zeigte.

Ein zweiter Kernpunkt der Gesamtplanung ist die dringend notwendige Erweiterung und Optimierung der Parkierung am RKH Klinikum Ludwigsburg im Rahmen eines ganzheitlichen Mobilitätskonzepts. Vor dem Hintergrund des stetig gewachsenen Verkehrsaufkommens und trotz Ausbaus des Personennahverkehrs wurde auf Basis eines Verkehrsgutachtens eine Erweiterung des Parkhauses mit neuer Wegeführung beschlossen. In diesem Gesamtkonzept soll auch die Entlastung der Erlachhofstraße angegangen werden.

Im Rahmen der Gesamtplanung des Klinikareals sind zudem die langfristige Verortung des Hubschrauberlandeplatzes und die mögliche Erschließung neuer Flächen im Bereich des Wirtschaftshofs der Klinik vorgesehen. „Wir haben mit den RKH Kliniken ein zukunftsweisendes Gesamtkonzept für das große Klinikareal zwischen dem Blühenden Barock und der Harteneckstraße entwickelt und beschlossen. In diesem Konzept sind städteplanerische Ansätze enthalten, die sich auch durch Radwegeführung und Begrünung auszeichnen. Die Klinik und alle dort angebotenen Dienstleistungen sind für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt und des gesamten Landkreises ein wichtiger Standortfaktor“, so Dr. Matthias Knecht, Oberbürgermeister der Stadt Ludwigsburg.

red