Grünes Licht für Amazons Drohnen

Amazon will Pakete per Drohnen ausliefern. Die Luftfahrtbehörde FAA stellte dem Versandhändler jetzt die entsprechende Genehmigung aus, diese Art der Zustellung zu testen.

Laut Amazon ist die Genehmigung ein “wichtiger Schritt”. Das Unternehmen machte allerdings keine Angaben, wie lange es tatsächlich dauern könnte, bis Pakete regulär nach Hause geliefert werden. Amazon arbeitet seit Jahren daran, Pakete per Drohne zu liefern. Der Versand-Riese hatte zum ersten Mal bereits im Jahr 2013 eine Lieferdrohne vorgestellt. Seitdem wurden wiederholt neue Modelle gezeigt, zuletzt 2019.

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Damals stellte Amazon selbstfliegende elektrische Drohnen vor, die etwa 2,2 Kilogramm transportieren können und Waren innerhalb von 30 Minuten im Garten von Kunden abliefern sollen. Dank Sensoren kann die Drohne Hindernisse erkennen und ihnen ausweichen. Amazons Plan: mit der “Prime-Air”-Flotte Einkäufe binnen 30 Minuten zu liefern.

Ralf Loweg / glp

Polizei löst in Ludwigsburg Party auf – Mann leistet heftigen Widerstand

In der Nacht zum Sonntag wurde in Ludwigsburg eine Lokalität aufgrund von Verstößen gegen Corona-Verordnungen von der Polizei geschlossen. Rund 30 Personen befanden sich im Bistro um ausgelassen und teilweise ohne Mund-Nase-Bedeckung zu feiern. 

Was war passiert?

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Ein Bistro in der Karlsstraße in Ludwigsburg wurde in der Nacht zum Sonntag durch Einsatzkräfte der Polizei und des Kommunalen Ordnungsdienstes der Stadt Ludwigsburg geschlossen. Gegen 23.50 Uhr wurde eine Ruhestörung ausgehend von der Gaststätte gemeldet. Als die Beamten des Polizeireviers Ludwigsburg eintrafen, stellten diese die Lärmbelästigung ebenfalls fest und darüber hinaus konnten sie beobachten, dass in dem Bistro ausgelassenen gefeiert wurde.

Rund 30 Personen befanden sich im Gastraum. Einige davon tanzten ohne Mund-Nase-Bedeckung in der Raummitte. Als sich die Polizisten die Kontaktformulare zeigen ließen, bemerkten sie, dass diese nicht den Anforderungen entsprachen. Der Kommunale Ordnungsdienst wurde hinzugezogen und dem Gaststättenbetreiber mitgeteilt, dass sein Lokal bis auf weiteres geschlossen wird. Die Personalien der anwesenden Gäste wurden aufgenommen und anschließend mussten die Personen das Bistro verlassen. Im Zuge dieser Maßnahme zerschmetterte ein 57-jähriger eine Alkoholflasche vor den Füßen eines Polizisten. Der Mann wurde im weiteren Verlauf zu Boden gebracht, wobei er sich wehrte. Ein 26 Jahre alter Polizist erlitt hierbei leichte Verletzungen. Dem 57-Jährigen wurden anschließend Handschließen angelegt und er wurde zum Polizeirevier Ludwigsburg gebracht.

Nach Durchführung der polizeilichen Maßnahmen wurde er auf freien Fuß gesetzt. Der Mann wird sich wegen versuchter Körperverletzung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte verantworten müssen. Außerdem muss er, wie alle anderen Gäste und der Wirt ebenfalls, mit einer Ordnungswidrigkeitenanzeige wegen Verstoßes gegen die Corona-Verordnung rechnen.

red

Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg