19°

Grünes Licht für Saisonabschluss der MHP-Riesen

Die Basketball-Fans können aufatmen, denn mit dem heutigen Dienstag gab die bayerische Staatsregierung im Anschluss an ihre Kabinettsitzung grünes Licht für das von der easyCredit Basketball Bundesliga eingereichte Sicherheits- und Hygienekonzept. Das bedeutet, dass die Bundesliga-Teams, darunter auch die MHP RIESEN aus Ludwigsburg, die Saison 2019/2020 fortsetzen können. Allerdings wird der Spielbetrieb in einem modifizierten Turnier- und Playoff-Modus aufgenommen, so dass die Saison im Juni beendet werden wird. 

Bereits seit einigen Wochen trainiert Headcoach John Patrick mit seinen Spielern in Einzelgruppen. Doch die Wiederaufnahme des Spielbetriebs bedeutet für die MHP RIESEN sowie für alle anderen neun Bundesligisten, dass nun das komplette Team vor dem im Juni stattfindenden Final-Turnier in München gemeinsam in ein vorgelagertes Mannschaftstraining gehen wird. Das dreiwöchige Turnier wird ab dem ersten Juni-Wochenende mit einer Gruppenphase gespielt und endet mit dem Final-Rückspiel Wochen am 28. Juni. Die MHP RIESEN starten in der Gruppe B als Spitzenteam in den Wettkampf. 

Alexander Reil, 1. Vorsitzender der MHP RIESEN in Ludwigsburg begrüßt die heutige Entscheidung der bayerischen Staatsregierung. „Ich freue mich auf die Fortsetzung der Spielzeit der easyCredit BBL. Dies ermöglicht uns in der schwierigen Zeit dennoch einen würdigen deutschen Meister zu küren und den Fans, ‚zumindest im Wohnzimmer‘, ihre Teams verfolgen zu lassen. Ganz besonders möchte ich mich bedanken bei der Politik, insbesondere der bayerischen Staatsregierung für den hohen Vertrauensvorschuss, bei den Behörden an den verschiedenen Standorten für ihre kooperative Zusammenarbeit und bei all denjenigen, die ein sehr gutes Sicherheits- und Hygienekonzept erarbeitet haben und an der Umsetzung beteiligt sein werden. Diese besondere Situation erfordert jetzt von allen Beteiligten, insbesondere den Spielern, Trainern und Betreuern ein hohes Maß an Bereitschaft und Disziplin. Auch hierfür möchte ich mich schon jetzt bei allen Akteuren bedanken. Wir müssen jetzt vorbildhaft zeigen, dass sich größtmöglicher Gesundheitsschutz und eine gewisse Rückkehr zur Normalität gut vereinbaren lassen.“

Ein paar Tage müssen sich Teams und Fans noch gedulden, bis der genaue Spielplan des Finalturniers im Wochenverlauf veröffentlicht wird. Sicher ist schon jetzt, dass während der Gruppenphase täglich zwei Spiele von MagentaSport ins Programm genommen werden inklusive umfassender Hintergrund-)Analysen, Interviews, Highlights und eine ausführliche Berichterstattung. Auch SPORT1 wird ausgewählte Partien zusätzlich im frei empfangbaren Fernsehen übertragen.

Auf der Webseite der easyCredit Basketball Bundesliga wird das .Konzept zum Sonderspielbetrieb in Kürze veröffentlicht.

Patricia Leßnerkraus

Steigende Immobilien-Preise auch im Speckgürtel – Ludwigsburg auf Spitzenplätzen

Die Richtung auf dem Immobilienmarkt ist nach wie vor eindeutig. Es geht fast überall in Deutschland deutlich nach oben. Und zwar nicht nur in den Metropolen, sondern auch im erweiterten Speckgürtel drumherum.

Ein Vorjahresvergleich der Angebotspreise beim Portal Immowelt zeigt, dass in 85 von 100 untersuchten mittelgroßen Städten die Angebotspreise steigen, in mehr als der Hälfte sogar im zweistelligen Prozentbereich. Vor allem Städte in der Nähe von Ballungsräumen und mit guter Verkehrsanbindung sind betroffen, weil dort auch Pendler nach Wohnungen suchen.

So sind in Aschaffenburg die Preise für Eigentumswohnungen um 34 Prozent von 2.620 Euro auf 3.500 Euro pro Quadratmeter gestiegen. “Eine kräftige Verteuerung von Wohnungen lässt sich auch in Mittelstädten rund um den Ballungsraum Köln beobachten”, heißt es in der Auswertung. In Langenfeld im Rheinland etwa kletterten die Preise um 33 Prozent auf 3.410 Euro und in Pulheim um 29 Prozent auf 2.910 Euro. Euskirchen legt um 27 Prozent auf 2.240 Euro zu und Hürth um 26 Prozent auf 3.470 Euro.

Noch teurer ist es rheinaufwärts: Vier der fünf teuersten Mittelstädte der Analyse liegen in Baden-Württemberg – mit weiter steigender Tendenz: In Konstanz, der teuersten Stadt der Analyse, erhöht sich der durchschnittliche Quadratmeterpreis um zwölf Prozent auf 4.930 Euro, in Ludwigsburg um 20 Prozent auf 3.960 Euro. Auch in Tübingen (3.920 Euro, plus fünf Prozent) und Friedrichshafen (3.850 Euro, plus sechs Prozent) müssen Immobilienkäufer aktuell mehr bezahlen als 2018.

Doch nicht überall haben sich Eigentumswohnungen verteuert. “In 14 Mittelstädten ist sogar ein Rückgang zu verzeichnen”, so die Experten. Im hochpreisigen Landshut bei München scheine das Niveau bei 3.820 Euro (minus zwei Prozent) vorerst ausgereizt, ebenso in Norderstedt vor den Toren Hamburgs bei 3.050 Euro (minus vier Prozent).

Mit Quadratmeterpreisen unter 1.000 Euro können Immobilienkäufer in mittelgroßen Städten im Osten rechnen: Plauen (560 Euro), Görlitz (720 Euro) und Zwickau (840 Euro) zählen zu den günstigsten Städten der Analyse.

Rudolf Huber