Grundschüler in Ludwigsburg sollen eine Maske tragen  

Die Stadt Ludwigsburg empfiehlt in enger Abstimmung mit dem Gesamtelternbeirat Ludwigsburg und den Geschäftsführenden Schulleitern, dass auch Mädchen und Jungen in der Grundschule Mund-Nasen-Bedeckungen tragen.

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Angesichts des erweiterten Präsenzunterrichts an Grundschulen von kommenden Montag an soll deshalb das Tragen von Mund-Nasen-Bedeckungen das Ansteckungsrisiko vermindern. Während die Fallzahlen in der Stadt stagnieren und im Landkreis leicht steigen, nehmen die besorgniserregenden Virusvarianten zu. In Ludwigsburger Schulen und Kitas ist daher ebenfalls damit zu rechnen, dass das Virus aus den Einrichtungen in einzelne Familien hinein übertragen werden könnte.

Wie die Erfahrung zeigt, tragen Masken wesentlich dazu bei, Ansteckungen zu reduzieren. Daher empfiehlt die Stadt Ludwigsburg gemeinsam mit dem Gesamtelternbeirat und den Geschäftsführenden Schulleitern, dass ab jetzt auch Schülerinnen und Schüler in Grundschulen eine medizinische Alltagsmaske (OP-Maske) oder eine FFP2-Maske in der Schule tragen.

Das Tragen von korrekt sitzendem Mund-Nasen-Schutz wird bei gesunden Kindern als gesundheitlich unbedenklich gesehen. Auch der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte erachtet das Tragen der Masken zur Reduzierung des Infektionsrisikos bei Kindern ab 6 Jahren als sinnvoll. Link:

(https://www.kinderaerzte-im-netz.de/mediathek/informationen-zum-maskentragen/)

Die Maske sollte der Gesichtsgröße des Kindes angepasst sein und Nase, Mund und Kinn des Kindes bedecken. Auch sollten die Kinder die Möglichkeit haben, die Masken bei Bedarf abzunehmen oder „Maskenpausen“ einzulegen.

Kinder mit chronischen Krankheiten wie Mukoviszidose oder einem geschwächten Immunsystem sollten eine medizinische Maske in Absprache mit ihrem Kinder- und Jugendarzt tragen. Eine Maske vermindert nicht nur die Ausbreitung von virushaltigen Tröpfchen, sondern schützt auch in gewissem Rahmen Trägerin und Träger selbst. Kinder mit schweren Atemproblemen und jene, die die Maske nicht selbst entfernen können, sollten – wenn überhaupt – die Maske nur nach Rücksprache mit ihrem Kinder- und Jugendarzt tragen.

Die Stadt Ludwigsburg hat darüber hinaus zum Start des Präsenzbetriebes eine Erweiterung der Teststrategie an den städtischen Schulen entworfen. So sollen in Ludwigsburg auch alle Klassenstufen der Grundschulen (Stufen 1-4) und die Klassenstufen 5+6 der weiterführenden Schulen jeweils ein Mal pro Woche vor Ort an den Schulen ein freiwilliges Testangebot erhalten.

Der zweite Test kann dann zusätzlich bei Apotheken, Hausärzten oder kommunalen Anlaufstellen (wie die Teststelle Pavillon am Ratskeller) in Anspruch genommen werden. Ab April sollen dann zwei Tests pro Woche an den Schulen möglich sein.

red

Quelle: Stadt Ludwigsburg

Akademiehof: Schlägerei zwischen Gruppen in der Ludwigsburger Innenstadt

Im Bereich des Akademiehofs in Ludwigsburg kam es am Sonntagmorgen gegen 04:00 Uhr zu körperlichen Auseinandersetzungen zwischen verschiedenen Personengruppierungen.

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Zunächst gerieten die überwiegend noch unbekannten Angehörigen zweier Personengruppen auf dem Akademiehof in einen verbalen Streit, aus dem sich eine körperliche Auseinandersetzung entwickelte. Dabei wurde ein 20-Jähriger mit Faustschlägen traktiert, während ein 18-Jähriger mit einem Messer bedroht wurde. Die Gruppe der Geschädigten flüchtete daraufhin, während sich die Gruppe der Angreifer vom Akademiehof in die Mathildenstraße auf den Weg machte. Dort stießen die noch unbekannten Angreifer auf eine dritte Personengruppe und griffen unvermittelt drei Personen aus dieser Gruppe an. Dabei wurden ein 20-Jähriger sowie ein 17-jähriger Jugendlicher mit einer abgebrochenen Flasche bedroht, während ein noch unbekannter weiterer Geschädigter mit einer Flasche auf den Kopf geschlagen wurde und sich dabei eine blutende Verletzung an einem Auge zugezogen hatte. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte der Polizei flüchteten die Angreifer in unterschiedliche Richtungen. Mehrere Streifenwagenbesatzungen der Polizeireviere Ludwigsburg, Kornwestheim und Bietigheim-Bissingen waren zur Fahndung im Einsatz und versuchten, die Identitäten möglicher beteiligter Personen festzustellen.

Aufgrund der Anzahl und Alkoholisierung der Personen gestaltete sich die Erhebung des Sachverhalts und die Zuordnung zu einer der drei Gruppierungen jedoch äußerst schwierig. Das Polizeirevier Ludwigsburg nimmt sachdienliche Hinweise unter Tel. 07141 18-5353 entgegen und sucht insbesondere auch nach dem noch unbekannten jungen Mann, der mit einer Flasche auf den Kopf geschlagen und dabei verletzt worden sein soll.

red