Hamburg ist Cabrio-Hauptstadt

Auch wenn die Nächte mitunter noch bitterkalt sein können, so schickt der Frühling tagsüber doch immer häufiger seine Vorboten. Strahlend blauer Himmel und viel Sonne – das sind perfekte Bedingungen für Cabrio-Fahrer. Und deshalb sieht man aktuell verstärkt Autofahrer, die „oben ohne“ unterwegs sind.

Doch wo in Deutschland wird eigentlich am meisten Cabrio gefahren? Die Antwort überrascht etwas: im hohen Norden. Denn Hamburger fahren gerne Cabrio. 5,0 Prozent der in der Hansestadt versicherten Fahrzeuge sind Modelle mit offenem Verdeck. Mit etwas Abstand folgen auf den Plätzen zwei und drei Schleswig-Holstein und Baden-Württemberg (jeweils 3,9 Prozent). Im Durchschnitt beträgt der Cabrio-Anteil bei allen über Check24 abgeschlossenen Kfz-Versicherungen 3,4 Prozent.

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Deutlich seltener sind Cabriolets auf Straßen in Sachsen (1,7 Prozent), Sachsen-Anhalt und Thüringen (jeweils 1,8 Prozent) unterwegs.

„Cabrios sind nicht nur Schönwetterfahrzeuge“, sagt Dr. Rainer Klipp, Geschäftsführer Kfz-Versicherungen bei Check24. „Über 90 Prozent der Halter entscheiden sich gegen ein Saisonkennzeichen. Der Vorteil ist, dass sie so auch jetzt das sonnige Wetter für einen Ausflug mit offenem Verdeck nutzen können.“

Das beliebteste Cabriolet bei den Kunden des Vergleichsportals ist der Fiat 500. Bei den Frauen belegt dieses Modell den ersten Platz, gefolgt vom Peugeot 206 und dem Mini. Männer versichern als Cabrio am häufigsten einen 3er BMW. Der Fiat 500 kommt an zweiter Stelle und Platz drei geht an den Smart Fortwo.

Ralf Loweg / GLP

Ludwigsburger Landrat zieht Notbremse: Schulen und Kitas ab Montag wieder dicht

Schulschließung im Kreis Ludwigsburg: Das neue Infektionsschutzgesetz sieht vor, dass Schulen ab einer Sieben-Tage-Inzidenz von 165 schließen und weil eben dieser Wert im Landkreis seit dem 13. April durchgehend über dem vom Bund neu festgelegten Schwellenwert liegt, sollen ab kommenden Montag (26.04.) Schulen und Kitas im Kreis erneut schließen. Damit müssen zahlreiche Schülerinnen und Schüler wieder von zuhause aus lernen. Das teilte Landrat Dietmar Allgaier heute in einem Brief an die Schulleitungen im Kreis Ludwigsburg mit.

Wie es nach den Schließungen für Schulen und Kitas weiter geht ist noch unklar. „Noch ist uns leider nicht bekannt , inwieweit die Bundesregierung oder die Landesregierung durch gesonderte bzw, angepasste (Corona-) Verordnungen zusätzliche Gebote, Verbote und Erleichterung etwa für den Bereich des Unterrichts von Abschulklassen oder Förderschulen oder für den Notbetrieb auftstellen werden. Wir gehen aber davon aus, dass die Landesregierung spätestens bis Sonntag ergänzende Regelungen treffen wird“, schreibt Landrat Allgaier im Brief an die Schulleitungen.

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red