Herausforderungen bewusst annehmen

Eine Kolumne von Christian Schneider – Vorsitzender der Geschäftsführung der Stadtwerke Ludwigsburg-Kornwestheim GmbH

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Was haben Hindernisse, scheinbar unüberwindbare Grenzen und Krisen gemeinsam? – Sie halten uns auf, hindern uns am Weitergehen, versetzen uns in Alarmbereitschaft und verunsichern. So reagieren wir zunächst: menschlich und vollkommen natürlich. Trotzdem liegt es an uns, wie wir mit gewissen Situationen umgehen. Unsere Überzeugung beeinflusst unser Denken und Handeln. Im privaten wie auch im beruflichen. Doch jede Krise birgt Chancen. Wird uns das einmal bewusst, fällt es leichter nicht mehr nur Probleme zu sehen, sondern aktiv an Lösungen zu arbeiten.

In den letzten Monaten wurde die Geschäftswelt auf eine harte Probe gestellt. Von heute auf morgen hieß es: Umdenken, umstellen, neu ordnen. Transformieren in eine neue Grundordnung. Schnelles und konsequentes Handeln war gefragt. Unternehmen, die bereits zuvor ihre Systeme, Prozesse und Kommunikationswege im Sinne der Digitalisierung angepasst haben, konnten den neuen Herausforderungen leichter begegnen als klassisch organisierte Betriebe, in denen Home- Office und agile Arbeitsprozesse bisher keine große Rolle gespielt haben. Die Spielregeln haben sich viel zu schnell verändert und für viele Existenz bedrohende Schwierigkeiten mit sich gebracht. Kurzfristige Kostensenkungsmaßnahmen, um wirtschaftlich zu bleiben, schienen unumgänglich. Dennoch sind langfristige Planung und strategisch gut durchdachte Schritte im Rahmen der Wertschöpfungskette von zentraler Bedeutung. Weitblick statt Aktionismus. Nur so können Geschäftsmodelle auf ein sicheres Fundament gestellt und zukunftssicher ausgerichtet werden. Und so schwerwiegend manche Krisen auch sein mögen, sie rütteln uns wach. Sie regen uns zum Umdenken an und lassen uns bewusstwerden, dass neue Chancen warten: Ist das was wir heute machen, morgen für unsere Kunden noch relevant? Worin müssen wir besser werden? Die Sicht über den Tellerrand hinaus wird wieder frei. Und dann liegt es an uns, worauf wir den Fokus richten.

Als Unternehmen über Jahre und Jahrzehnte erfolgreich zu bleiben erfordert Mut zur Veränderung. Und zwar nicht nur, wenn weitreichende Krisen dazu zwingen, sondern stetig. Denn wir sind von Wandel umgeben. Deshalb ist es wichtig seine Umwelt im Auge zu behalten, klare Ziele zu definieren, die sich auf Visionen stützen, und diese immer wieder auf die Probe zu stellen. Gleichzeitig eine Unternehmenskultur zu schaffen, die es erlaubt mutig zu sein, zu hinterfragen und Komfortzonen zu verlassen. Motivierte und qualifizierte Mitarbeiter sind wesentlich. Vor allem in Krisensituationen sind ein starkes Management und starke Führungskräfte gefordert auf Zukunftsbereiche des Unternehmens noch mehr einzugehen, Trends zu erkennen und diese kurz- oder langfristig zu bedienen. Gas geben ist angesagt! Wer auf die Bremse tritt, verliert. Nur so wird Wachstum gegenwärtig.

Wie andere Unternehmen auch, hat die Corona-Krise auch uns, die Stadtwerke Ludwigsburg- Kornwestheim, dazu animiert wieder klarer auf uns selbst zu blicken und die Gegenwart, mit Blick auf die Zukunft, noch besser wahrzunehmen. Für uns steht innerhalb unserer Transformationsphase vom Versorger zum Umsorger nach wie vor der Kunde im Mittelpunkt. Wir richten unser Handeln darauf aus, Mehrwerte zu schaffen und unsere Produkte und Dienstleistungen für Privat- sowie Firmenkunden erlebbar zu machen. Unsere strategische Ausrichtung widmet sich weiterhin Zukunftsthemen wie smarten, nachhaltigen Energie- und Mobilitätslösungen, Vernetzung durch die Verlegung einer Glasfaserinfrastruktur und dem Einsatz modernster Technik. Wir sind stolz darauf, die Digitalisierung aktiv voranzutreiben und damit einen echten gesellschaftlichen Beitrag zu leisten. Mit allen unseren Partnern, die uns unterstützen und denen auch unsere Unterstützung sicher ist, werden wir jede unvorhersehbare Situation meistern. Davon bin ich überzeugt! Uns allen sollte fortan immer bewusst bleiben: Hindernisse bringen uns nicht zum Fallen, Grenzen sind überwindbar und jede Krise birgt Chancen, wenn wir Veränderungen mutig entgegenblicken.

Verkehrsbericht für Ludwigsburg: Welche Straßen diese Woche gesperrt sind

Verkehrsbericht gültig ab Montag, 27. Juni

Baltenstraße
Aufgrund von Leitungsverlegungen und Straßenbauarbeiten besteht zwischen der Vorhofstraße und Lange Straße eine Vollsperrung bis voraussichtlich Anfang August.

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Bärenwiese
Datum:                           Sperrzeiten:                     Parkfläche:
27.06.2022                       7 bis 19 Uhr                      West (Vollsperrung)
28.06.2022                       6.30 bis 11.30 Uhr            Ost und West (Vollsperrung)
29.06.2022                       6.30 bis 10.30 Uhr            Ost und West (Vollsperrung)
30.06.2022                       7 bis 24 Uhr                      Ost (Vollsperrung)
02.07.2022                       7 bis 9 Uhr                        West (Vollsperrung)
02.07.2022                       7 bis 24 Uhr                      Ost (Vollsperrung)

Riesenrad: Sperrung von etwa 70 bis 80 Parkplätzen auf der Parkfläche West voraussichtlich bis Mitte August.

Bauhofstraße
Die Bauhofstraße ist voraussichtlich bis Ende September vollständig für den Fahrverkehr gesperrt. Es erfolgt eine Umleitung über den Reithausberg.

Breslauer Straße
Hier besteht zwischen der Friedrichstraße und der Bebenhäuser Straße
eine Vollsperrung in den jeweiligen Bauabschnitten bis voraussichtlich Mitte Juli.

Eduard-Spranger-Straße
Die Straße ist zwischen dem Kreisverkehr Rosenackerweg und der Kreuzung Peter-Eichert-Straße vollständig für den Fahrverkehr gesperrt bis voraussichtlich Mitte Juli.

Eugenstraße
Die Eugenstraße ist voraussichtlich bis Ende Juni zwischen der Hindenburgstraße und der Friedrichstraße vollständig für den Fahrverkehr gesperrt (Sanierung und Aufstockung der Parkgarage des Landkreises).

Frankfurter Straße (etwa ab Höhe Wendeplatte Heuweg 20)
Wegen Verlegung von Fernwärmeleitungen kommt es bis voraussichtlich Ende Juli zu einseitigen Fahrbahneinengungen und Einschränkungen.

Friedrichstraße
Auf Höhe der Friedrichstraße 6 ist der Gehweg für den Fußgängerverkehr gesperrt sowie die Fahrspur teils gesperrt bis voraussichtlich Ende September.

Gämsenbergstraße
Hier besteht zwischen der Neckarstraße und der Jugendherberge voraussichtlich bis Ende August eine Vollsperrung in den jeweiligen Bauabschnitten.

Grönerstraße
Die Grönerstraße ist voraussichtlich bis Ende Juni halbseitig gesperrt. Im Bereich der Baustelle besteht eine Einbahnstraßenregelung.

Hoferstraße
Hier besteht voraussichtlich bis Anfang Juli zwischen der Martin-Luther-Straße und der Gänsfußallee eine halbseitige Sperrung mit Einbahnstraßenregelung stadteinwärts.

Hohenzollernstraße
Auf Höhe der Hohenzollernstraße 18 besteht bis Ende Dezember eine halbseitige Sperrung.

Klopfer-Areal – Erschließung östlicher Bereich der Steinheimer Straße
Hier besteht eine halbseitige Sperrung sowie im Verlauf der Baumaßnahmen Vollsperrungen in den betroffenen Bauabschnitten – voraussichtlich bis Ende September.

Neißestraße/Pregelstraße
Wegen Errichten von Neubauten besteht hier eine Vollsperrung voraussichtlich bis Ende Juli.

Nussackerweg
Der Nussackerweg ist zwischen der Markgröninger Straße und der Teinacher Straße bis voraussichtlich bis Ende Oktober voll gesperrt.

Schillerstraße
Die Schillerstraße ist für den Fahrzeugverkehr in Richtung Westen befahrbar. Der Radverkehr bleibt in beide Richtungen aufrechterhalten. Der Fußgängerverkehr wird über den Gehweg auf der Südseite geführt. Diese Verkehrsregelung gilt für die Dauer der Bauarbeiten bis voraussichtlich Ende 2023.

Schlösslesweg
Hier besteht bis voraussichtlich Ende Juli eine Vollsperrung wegen Tiefbauarbeiten.

Steinheimer Straße
Bis voraussichtlich Ende September besteht hier eine halbseitige Sperrung.

Straßenäcker
Zwischen Straßenäcker 50 und Straßenäcker 56 besteht voraussichtlich bis Mitte Juli eine Vollsperrung.

Stuttgarter Straße/Schlossstraße/Wilhelmstraße
Abdichtungserneuerung der Unterführung Sternkreuzung bis voraussichtlich Mitte Oktober. Einrichtung eines Kreisverkehrs auf der Sternkreuzung. Es ist lediglich eine Fahrspur je Richtung nutzbar. Drei Fußgängerüberwege (Zebrastreifen) sind eingerichtet.

Quelle: Stadt Ludwigsburg