Impfkampagne: Grünes Licht für Hausärzte

Nach einem Stotter-Start nehmen die Corona-Impfungen in Deutschland langsam Fahrt auf. Ab sofort wollen rund 35.000 Hausärzte bundesweit mit den Impfungen gegen das Coronavirus beginnen. Einige Praxen starten bereits, andere warten noch auf Impfstoff und wollen dann folgen. Seit Beginn der Impfkampagne Ende Dezember 2020 wurden die Vakzine bisher vor allem in den deutschen Impfzentren verabreicht.

Zunächst steht den Hausärzten nur ein überschaubares Angebot zur Verfügung. In der ersten Woche erhalten alle Praxen zusammen 940.000 Impfdosen. Das sind rein rechnerisch etwa 26 Dosen pro Praxis. In der Woche vom 26. April soll es aber einen deutlichen Schub geben, dann können die Praxen insgesamt mit mehr als drei Millionen Dosen rechnen. Das wären erstmals mehr als für die Impfzentren.

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Immer dienstags bis 12.00 Uhr können die Praxen bei den Apotheken Impfdosen für die Woche drauf ordern, heißt es. Anlieferung ist dann Montagnachmittag, wie die Kassenärztliche Bundesvereinigung erläuterte.

Auch für die Hausarztpraxen gilt generell die festgelegte Prioritäten-Reihenfolge, wer zuerst geimpft werden kann. Eine zentrale Einladung für die Patienten gibt es nicht, wie das Bundesgesundheitsministerium erläutert. Wie sie Impftermine vergeben, können die Praxen selbst regeln, zum Beispiel per Telefon oder mit Online-Buchungen.

Ralf Loweg / glp

Nach Tötung von Tieren im Kreis Ludwigsburg: Taucher finden wohl Tatwaffen im Enzkanal

Taucher der Wasserschutzpolizeidirektion des Polizeipräsidiums Einsatz haben am Freitag im Enzkanal zwei Äxte aufgefunden, die mutmaßlich zur Tötung von Tieren am vergangenen Wochenende auf der Vogelinsel in Besigheim verwendet wurden (Ludwigsburg24 berichtete). Die sichergestellten Äxte werden nunmehr kriminaltechnisch untersucht.

Mittlerweile abgeschlossen ist die veterinärmedizinische Untersuchung der getöteten Schafe. Danach steht für die Ermittler fest, dass die Tiere bereits tot waren, als sie in den Enzkanal geworfen wurden. Sie waren vorher vermutlich erschlagen worden.

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Die Meldung über die Tötung der Tiere hat große Betroffenheit ausgelöst. Neben einer Tierschutzorganisation haben mehrere Privatpersonen Belohnungen für Hinweise, die zur Ermittlung des oder der unbekannten Täter führen, ausgelobt. Sie summieren sich derzeit auf 5.800 Euro.

Personen, die Hinweise zur Identität des oder der Täter geben können, werden gebeten, sich beim Arbeitsbereich Gewerbe und Umwelt, Tel. 07142 405-0, zu melden.

Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg