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Jugendlicher (16) wird in Ludwigsburg von einer Gruppe attackiert

Laut einer Meldung der Polizei Ludwigsburg kam es am Donnerstag gegen 21.40 Uhr auf dem Solitudeplatz in Ludwigsburg zu einer Prügelei.

Eine etwa zehnköpfige Gruppe soll einen 16-Jährigen, der in Begleitung eines 22 Jahre alten Mannes war, provoziert haben. Der Jugendliche wehrte sich verbal, worauf er von einem der Unbekannte mit einem Fahrrad, das dieser mitführte, gerammt und dann ins Gesicht geschlagen wurde. Hierauf gingen weitere Personen aus der Gruppe auf den 16-Jährigen los. Der 22 Jahre alte Begleiter ging schließlich dazwischen. Ihm seien auch Schläge angedroht worden, doch letztlich konnten die beiden gemeinsam die Flucht ergreifen. Auch die Gruppe habe sich im Anschluss zerstreut. Der 16- und der 22-Jährige begaben sich danach zum Polizeirevier Ludwigsburg und erstatteten Anzeige wegen Körperverletzung.

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Eine sogleich durchgeführte Fahndung nach möglichen Tatverdächtigen verlief ohne Ergebnis. Die rund zehn Personen sollen zwischen 16 und 21 Jahren alt gewesen sein. Die Ermittlungen dauern an. Zeugen, die Hinweise zu der Tat geben können, werden gebeten, sich unter Tel. 07141/18-5353 mit dem Polizeirevier Ludwigsburg in Verbindung zu setzen.

red

Quelle: Polizei Ludwigsburg

Immer mehr Menschen können sich keine Krankenversicherung leisten

Die Zahl der Menschen ohne Krankenversicherung ist in Deutschland in den vergangenen fünf Jahren deutlich gestiegen. 2019 hatten 143.000 Menschen keine Krankenversicherung, 2015 waren es noch rund 79.000. Das geht aus Daten hervor, die das Statistische Bundesamt veröffentlicht hat. In den alten Bundesländern waren es zuletzt 117.000, in den neuen Ländern 26.000 Betroffene. 78,94 Millionen Krankenversicherte gab es demnach 2019, berichtet “tagesschau.de” und die “Saarbrücker Zeitung’ in ihrer Freitagsausgabe.

Die AOK verbuchte im ersten Halbjahr 2020 einen Überschuss. Einem Bericht des “RedaktionsNetzwerks Deutschland” (RND) zufolge erzielten die AOK-Kassen bis Ende Juni ein Plus von 320 Millionen Euro, nach einem Defizit von 435 Millionen im ersten Quartal. Ursache sei ein bisher noch nie dagewesener Einbruch bei der Inanspruchnahme von medizinischen Leistungen nach Beginn der Pandemie.

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So seien im Frühjahr 2020 praktisch alle planbaren Operationen verschoben worden, um Intensivbetten für Corona-Patienten frei zu halten. Aus Angst vor einer Ansteckung hätten zudem viele Versicherte den Arzt-Besuch vermieden. Die Daten der anderen gesetzlichen Kassen fehlen noch. Im Mai hatten die Krankenkassen noch wegen der Corona-Krise mehr Ausgaben und weniger Einnahmen durch Arbeitslosigkeit oder Kurzarbeit erwartet.

Ralf Loweg / wid