Kinder möglichst abwechslungsreich ernähren

Kinder sollten in den ersten Lebensjahren möglichst viele Geschmacksrichtungen kennenlernen – nicht nur Süßes. „Gibt man Säuglingen frühzeitig viel Süßes, besteht die Gefahr, dass sie diesen Geschmack künftig bevorzugen“, sagt die Kinder- und Jugendmedizinerin Regina Ensenauer.

Das Problem dabei: Süßes enthält in der Regel viele Kalorien. Würden die nicht verbraucht, nähmen die Kinder zu. Schon heute gebe es ein großes Problem mit Adipositas, also starkem Übergewicht, so die Kinder- und Jugendmedizinerin im Apothekenmagazin „Baby und Familie“. Das sei alarmierend, weil Übergewicht die Entwicklung gravierender Folgeerkrankungen begünstigt.

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Um bei ihrem Kind eine ausgewogene Geschmacksprägung zu erreichen, sollten Eltern auf möglichst abwechslungsreiche Ernährung achten. „Also beispielsweise mit viel Gemüse und etwas Obst, am besten frisch aus der Region, sowie Milch- und Vollkornprodukte“, rät Ensenauer.

Besonders wichtig ist laut der Expertin die Wahl der Getränke: Wasser und Tee ohne Saft- oder Zuckerzusätze sind die besten Durstlöscher. Vätern und Müttern empfiehlt die Kinderärztin, mit gutem Vorbild voranzugehen: „Wenn die Eltern selbst immerzu Limo oder Cola trinken, kann man vom Kind schwerlich erwarten, dass es freiwillig Wasser wählt.“

Und noch ein Tipp: Man sollte so viel wie möglich selbst kochen. Denn: Je facettenreicher das Familienessen, desto eher werde das Kind verschiedene Geschmäcker kennen und schätzen lernen.

Rudolf Huber / glp

 

Medizinische Masken in Bus und Bahnen werden ab Montag Pflicht

Die neue Corona-Verordnung des Landes sieht eine Tragepflicht von medizinischen Masken (FFP2- oder OP-Masken) im öffentlichen Personennahverkehr und beim Einkaufen vor. Ab Montag, 25. Januar, 0 Uhr, gilt in allen Bahnhöfen und Haltestellen im gesamten VVS die neue Regelung. Stoffmasken, Kinnvisiere, Schals, Buffs und ähnliches sind damit während der Fahrt und beim Warten nicht mehr erlaubt. Medizinische Masken filtern Viren und haben deshalb haben eine höhere Schutzwirkung als Alltagsmasken sowohl für den Träger selbst und auch für andere. Dies ist gerade vor dem Hintergrund möglicher besonders ansteckender Mutationen des Virus entscheidend.

VVS, S-Bahn, SSB und die regionalen Busunternehmen werden Fahrgäste über ihre Medien, in der Dynamischen Fahrgastinformation (DFI) und mit Durchsagen auf die Pflicht hinweisen.

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Die Bahnen und Busse im VVS fahren weiterhin in vollem Umfang (nur mit geringen Einschränkungen im Nacht- und Schülerverkehr). Damit können wichtige Wege zum Einkaufen, zum Arzt oder zur Apotheke auch weiterhin mit Öffentlichen Verkehrsmitteln zurückgelegt werden. Auch Fahrgäste in systemrelevanten Berufen sowie Pendler können sich damit auf Bus und Bahn verlassen. S- Bahnen und viele Stadtbahnen werden viel weniger genutzt als früher, vor allem auch weil keine Schüler fahren. Teilweise sind Bahnen und Busse nur noch zu einem Drittel besetzt. Dadurch haben Fahrgäste sehr viel Platz in den Fahrzeugen und können weitgehend den Abstand untereinander einhalten.

red