Lufthansa: Massiver Abbau von Führungskräften

Mit weiteren Sparmaßnahmen will die angeschlagene Lufthansa ohne weitere Turbulenzen durch die Corona-Krise kommen. Im Zuge eines bis Ende 2023 angelegten Restrukturierungsprogramms soll unter anderem die Zahl der Führungskräftestellen konzernweit um 20 Prozent verringert werden, wie die Fluggesellschaft mitteilte. Außerdem sollen in der Verwaltung 1.000 Stellen gestrichen werden.

Dem Konzern zufolge besteht wegen der langfristigen Auswirkungen der Corona-Pandemie für den Luftverkehr auch in der Zeit nach der Krise ein rechnerischer Personalüberhang von mindestens 22.000 Vollzeitstellen in den Unternehmen der Lufthansa Group. Betriebsbedingte Kündigungen sollten aber weiterhin nach Möglichkeit vermieden werden, berichtet „tagesschau.de“.

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Lufthansa verhandelt derzeit mit ver.di und der Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit über Sparbeiträge der Beschäftigten zur Bewältigung der Corona-Flaute. Das soll Entlassungen verhindern. Für die Kabine hat die Gewerkschaft Ufo bereits eine Vereinbarung getroffen.

Ralf Loweg

Schnelltestzentrum am Stuttgarter Schlossplatz schließt am 30. Juni – 325 Teststellen im Stadtgebiet

Zu Beginn der Corona-Pandemie waren sie Mangelware und die Rufe nach mehr Schnelltestzentren laut. Doch seit einigen Wochen sprießen sie wie Pilze aus dem Boden. Die Stadtverwaltung in Stuttgart hat heute bekannt, dass nun das Schnelltestzentrum am Schlossplatz zum 30. Juni geschlossen werden soll. Der Bedarf an Schnelltestungen kann gut von der wachsenden Zahl an kleineren Zentren im gesamten Stadtgebiet gedeckt werden, heißt es in der Mitteilung der Stadt. Nach Angaben des Gesundheitsamts haben die Bürgerinnen und Bürger an 325 Orten in der Stadt die Möglichkeit für einen Antigen-Schnelltest.

Insgesamt über 70.000 Schnelltests

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Seit Inbetriebnahme der Teststelle am Schlossplatz im April wurden 73.725 Schnelltests durchgeführt, teilte die Behörde mit. Davon waren 384 positiv (0,52%). Die durchschnittliche Anzahl Testungen pro Tag lag im April bei 966, im Mai bei 1.076 und im Juni bei 1.631 Tests. Die erhöhte Anzahl an Testungen im Juni ergibt sich aus der Testpflicht im Rahmen der Öffnungsstrategie.

In der Stuttgarter Innenstadt, insbesondere im Bereich Königstraße, mangelte es im Frühjahr an geeigneten Test-Angeboten. Mit Einführung des Bürgertests nach der Corona-Testverordnung des Bundes vom 8. März haben Bürgerinnen und Bürger Anspruch auf wöchentlich mindestens einen kostenlosen Antigen-Schnelltest.

Rund 21.200 Testungen pro Tag

Derzeit befinden sich mehr als 16 Teststationen im Bereich der Königstraße. Insgesamt sind dem Gesundheitsamt mit Stand 15. Juni 2021 325 Teststellen, 36 Apotheken und 28 Arztpraxen, die testen, gemeldet. Die Gesamttestkapazität liegt bei rund 129.000 Testungen pro Tag. Die durchschnittliche Anzahl durchgeführter Schnelltests lag in der KW 22 (01.06. bis 06.06.) bei rund 21.200 Testungen pro Tag. Dies entspricht für die KW 22 einer nicht abgerufenen Mehrkapazität von 107.800 Tests pro Tag.

Testzentrum Cannstatter Wasen verlängert

Das Corona Testzentrum Cannstatter Wasen wird weiterhin, erstmal bis zum 30. September, seine Leistungen anbieten. Hier wurden seit dem 7. September mehr als 108.000 PCR-Tests und 33.200 Schnelltests durchgeführt. Trotz sinkender Inzidenzen treten immer wieder Mutationen auf. Zudem verreisen die Bürgerinnen und Bürger während der Sommer- und Ferienzeit vermehrt. Aus diesen Gründen gibt es nach wie vor eine große Nachfrage nach PCR-Tests. Mit der Verlängerung des Testzentrums Cannstatter Wasen können hier bis Ende September Schnelltests und PCR-Tests durchgeführt werden.

red