Modellflugzeug setzt Getreidefeld in Brand und was sonst noch am Wochenende los war

Ditzingen-Heimerdingen: Modellflugzeug setzt Getreidefeld in Brand

Durch einen technischen Defekt ist am Sonntagnachmittag gegen 16:45 Uhr ein Modellflugzeug beim Modellflugplatz an der Feuerbacher Straße außer Kontrolle geraten und in ein Getreidefeld gestürzt. Dort fing des batteriebetriebene Flugzeug Feuer und löste einen Brand aus. Die Feuerwehr war mit 60 Einsatzkräften und 10 Fahrzeugen im Einsatz, um den Brand zu löschen.

 

Ludwigsburg: Verkehrsunfall auf der L1140 (Schwieberdinger Straße) auf Höhe der Autobahn-Anschlussstelle Ludwigsburg-Süd

Am Samstag fuhr eine 19 Jahre alte Frau mit ihrem Toyota auf der L1140 aus Ludwigsburg kommend in Richtung Möglingen. Sie hatte sich auf dem rechten der beiden Abbiegestreifen zur A81 Richtung Heilbronn eingeordnet, wechselte jedoch unvermittelt von dort auf die Geradeausspur, die Richtung Möglingen führt. Hierbei übersah sie den dort fahrenden BMW eines 27-Jährigen, der sich neben ihr befand, wodurch es zur Kollision kam. Die Fahrerin eines hinter dem Toyota befindlichen BMW, 37 Jahre alt, konnte nicht mehr ausweichen und stieß gegen dessen Fahrzeugheck. Durch den Verkehrsunfall entstand Sachschaden in Höhe von etwa 14.000 Euro.

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Vaihingen/Enz-Roßwag: Gartenhütte ausgebrannt

Auf einem Grundstück nahe der Seemühlenkreuzung in Roßwag ist am Sonntagmorgen gegen 08:40 Uhr der gasbetriebene Kühlschrank einer Gartenhütte in Brand geraten. Der Brand wurde vom anwesenden Besitzer selbst bemerkt, konnte aber mit eigenen Mitteln nicht mehr gelöscht werden. Die sofort alarmierte Feuerwehr war mit 30 Einsatzkräften am Brandort, löschte die Hütte und auch angrenzende Bäume, auf die die Flammen übergegriffen hatten.

 

Mundelsheim: Fahrradbesitzer gesucht

Den Besitzer eines schwarzen „Cannondale“-Mountainbikes sucht das Polizeirevier Marbach, Tel. 07144 900-0. Am Sonntag gegen 17:40 Uhr waren zwei unbekannte Jugendliche auf dem Verbindungsweg unterhalb des Böcklers unterwegs, ließen dabei das Rad den Hang hinunterrollen und warfen es anschließend in den Weinberg. Ein Zeuge bemerkte das Verhalten und verständigte die Polizei. Das Mountainbike, das nicht als gestohlen gemeldet war, wurde sichergestellt.

 

Schwieberdingen: 17-Jähriger Fahrschüler beschädigt Leitplanke

Am Freitagmittag kam es gegen 13.45 Uhr auf der B10 bei Schwieberdingen zu einem Verkehrsunfall durch einen Fahrschüler. Während der Fahrstunde verlor der Fahrschüler den Halt am Lenkrad, kommt nach rechts von der Fahrbahn ab und beschädigt anschließend drei Elemente der rechtsseitigen Leitplanke. Der Fahrlehrer konnte vom Beifahrersitz aus nicht mehr eingreifen. An der Leitplanke entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 750,00 EUR. Der Sachschaden am Pkw beträgt ca. 7000,00 EUR. Der Pkw blieb fahrbereit und es wurde niemand verletzt.

 

Steinheim an der Murr: Verkehrsinsel beschädigt

Im Verlauf der Nacht zum Freitag hat ein unbekannter Lkw-Fahrer die Verkehrsinsel an der Einmündung der Steinbeisstraße in die Höpfigheimer Straße beim Wellarium überfahren und dabei sowohl die Insel als auch drei Verkehrszeichen beschädigt. Obwohl er dabei Sachschaden von etwa 4.000 Euro anrichtete, machte er sich aus dem Staub. Das Polizeirevier Marbach am Neckar, Tel. 07144 900-0, bittet um Hinweise.

Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg

Home-Office darf gerne bleiben

Die Corona-Pandemie hat der Arbeit aus dem Home-Office einen starken Schub beschert. 53 Prozent der berufstätigen Deutschen arbeitet zumindest teilweise von Zuhause aus, 21 Prozent sogar 5 Tage pro Woche. Und die Deutschen haben offenbar Gefallen an der Arbeit in den eigenen vier Wänden gefunden. 85 Prozent derjenigen, die Home-Office nutzen, wollen dies beibehalten, wenn die coronabedingten Einschränkungen und Vorsichtsmaßnahmen endgültig aufgehoben werden. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von immowelt mit 18.000 Teilnehmern.

Für viele Menschen verbessert Home-Office die Work-Life-Balance: Berufstätige sparen wertvolle Zeit durch den Wegfall des Arbeitsweges, können die Arbeit flexibler auf den Tag verteilen und Familie und Beruf besser in Einklang bringen.

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Trotz allem scheint für die Mehrheit der Deutschen durchgängiges Home-Office, so wie es aktuell bei vielen Alltag ist, nicht die ideale Lösung. Die meisten bevorzugen eine Mischform aus Büro und Zuhause. 23 Prozent der Berufstätigen, die derzeit von Zuhause aus arbeiten, sprechen sich in der Befragung für künftig 3 Tage Home-Office pro Woche aus. Bei einer regulären 5-Tage-Woche würden das dann 2 Tage im Büro entsprechen. Weitere 21 Prozent würden gerne nach der Corona-Krise 2 Tage von Zuhause aus arbeiten, also 3 Tage im Büro. Zusammen wünschen sich also 44 Prozent ein Arbeitsmodell mit ausgeglichenen Arbeitszeiten im Büro und im Home-Office. Online-Meetings und Videokonferenzen scheinen auf Dauer den persönlichen Kontakt mit den Kollegen nicht ersetzen zu können. Ganz auf die Vorzüge von Home-Office wollen aber die meisten nicht mehr verzichten. Nur 15 Prozent möchten nicht mehr in den eignen vier Wänden arbeiten. Das komplette Gegenteil wünschen sich 20 Prozent der Befragten: Sie möchten 5 Tage im Home-Office arbeiten.

Interessant: Dadurch, dass Berufstätige durch Home-Office nicht mehr jeden Tag ins Büro pendeln müssen, haben sich auch die Ansprüche an den eigenen Wohnort verändert. So wird durch die Arbeit von zuhause oftmals mehr Platz benötigt. Auch die Nähe zur Natur und ein eigener Garten haben an Bedeutung gewonnen. Daher planen 19 Prozent der berufstätigen Großstadtbewohner (Stadt mit mehr als 500.000 Einwohnern), die sich künftig Home-Office wünschen, in den kommenden 12 Monaten aus der Stadt wegzuziehen. Bei knapp der Hälfte der Home-Office-Befürworter (44 Prozent) ist dieser Entschluss erst während der Corona-Pandemie gereift. Die Unzufriedenheit mit den eigenen Wohnverhältnissen scheint durch die viele Zeit zuhause stark angewachsen. Allzu weit hinaus aufs Land soll es allerdings nicht gehen, dafür scheinen die Vorzüge der Stadtnähe noch zu groß. Die meisten wollen in eine kleinere Großstadt (40 Prozent) oder in den Speckgürtel (30 Prozent) ziehen.

Andreas Reiners / glp