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29 neue Polizistinnen und Polizisten verstärken Ludwigsburg

Insgesamt 29 Polizistinnen und Polizisten begrüßte Polizeipräsident Burkhard Metzger zum Dienstantritt am 01. September im Polizeipräsidium Ludwigsburg.

Nach Abschluss ihrer Ausbildung an der Hochschule für Polizei wurden insgesamt 24 “frisch gebackene” Polizeimeisterinnen und Polizeimeister zum Polizeipräsidium Ludwigsburg versetzt. Im Rahmen des landesweiten Versetzungsverfahrens kamen zeitgleich weitere fünf Kolleginnen und Kollegen hinzu, die seither ihren Dienst beim Polizeipräsidium Stuttgart und Einsatz verrichteten. Das Polizeipräsidium Ludwigsburg freut sich somit über insgesamt 29 neue Kolleginnen und Kollegen, die ihren Dienst zum 01.September 2020 angetreten haben und in Zukunft die Polizeireviere, die Verkehrspolizeiinspektion und in einem Fall das Einsatztraining verstärken werden.

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“Bedingt durch die weltweite Corona Pandemie verzichteten wir dieses Jahr auf eine gemeinsame große Begrüßungsveranstaltung”, sagt Polizeipräsident Burkhard Metzger. “Unsere neuen Kolleginnen und Kollegen wurden stattdessen in kleinen Gruppen begrüßt. Wir wünschen ihnen für ihre berufliche Zukunft alles Gute und freuen uns über die willkommene Personalverstärkung.”

red

 

BGH-Urteil: Wenn der Gebrauchte auf der Probefahrt gestohlen wird

Wenn ein Gebrauchtwagen einem Interessenten zu einer unbegleiteten Probefahrt übergeben, nicht zurückgegeben und danach verkauft wird, schaut es für den rechtmäßigen Besitzer schlecht aus. Das geht aus einem Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) hervor.

Das war passiert: Ein Autohaus hatte einen Mercedes V 220 d im Wert von 52.900 Euro einem Interessenten überlassen – mit einer Kopie des Kfz-Scheins. Der Probefahrer hatte sich zuvor mit laut BGH “hochprofessionellen Fälschungen eines italienischen Personalausweises, einer Meldebestätigung einer deutschen Stadt und eines italienischen Führerscheins” ausgewiesen. Und war anschließend spurlos mit dem teuren Gebrauchten verschwunden.

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Dann wurde die V-Klasse laut der ARAG Experten über ein Internet-Portal angeboten und für 46.500 Euro verkauft. Als die Käuferin den Wagen mit den mitgelieferten Papieren anmelden wollte, streikte die Zulassungsstelle: Der Mercedes war als gestohlen gemeldet.

Anschließend verlangte das Autohaus die Herausgabe des Fahrzeuges und des Originalschlüssels; die Käuferin wollte im Wege der Widerklage unter anderem die Herausgabe der Original-Zulassungspapiere und des Zweitschlüssels erreichen.

Landgericht und Oberlandesgericht urteilten unterschiedlich. Letztinstanzlich entschied das BGH: Das Fahrzeug habe “von einem späteren Käufer gutgläubig erworben werden” können. Und: Die Klägerin – also das Autohaus – habe das Eigentum an dem Fahrzeug verloren (Az.: V ZR 8/19).

Rudolf Huber / glp