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Schnarchfrei durch die Nacht

Schnarchen hat schon so manche Partnerschaft auf eine harte Probe gestellt. Und in nicht wenigen Schlafzimmern wackeln dann sogar die Wände. Doch was ist Schuld an dieser Geräuschkulisse?

Beim Schnarchen liegt eine Blockade der Atemwege vor. Durch die Muskelentspannung im Schlaf kommt es zu einem erschlafften Gaumensegel oder zu einer Absenkung des Unterkiefers und der Zunge. Dadurch verengen sich die Atemwege im Rachen, es kann zu Schnarchgeräuschen sowie einer Apnoe, also kurzen Atemstillständen, kommen.

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Das Blut transportiert nicht mehr ausreichend Sauerstoff. Dadurch wird der Körper alarmiert, und das Gehirn sorgt für Schlafunterbrechungen. Außerdem spielen Alkoholkonsum oder die Einnahme von Medikamenten sowie Übergewicht und Erkältungen eine Rolle für die Schnarchintensität.

Und wie können spezielle Schnarchschienen Abhilfe schaffen? “Die individuell angefertigten Anti-Schnarchschienen werden nachts auf die Zahnreihen von Ober- und Unterkiefer gesetzt und im Frontbereich eingehakt”, erklärt die Expertin Diana Svoboda, ärztliche Leiterin der diPura Fachklinik für Zahnästhetik und Implantologie in Essen. “Die meisten Menschen wissen gar nicht, wie schnell und einfach das Schnarchen dadurch verhindert werden kann.”

Bei leichten bis mittelschweren Atemaussetzern wird die intra-orale Schnarchschiene gegen das Schnarchen eingesetzt. Durch den Titanhaken soll bei 96 Prozent der Rückenschnarcher das Problem abgestellt und Atemaussetzer gestoppt werden.

“Da mit der Zahnschiene die Sauerstoffversorgung nachts wieder problemloser funktioniert und die Patienten somit entspannter aufwachen, sind sie im Alltag wieder konzentrationsfähiger”, erläutert Dr. Svoboda. “Schnarchschienen sind sehr fein justierbar, klinisch bewährt und sehr langlebig”, führt die Expertin aus.

Die Kosten für eine solche Anti-Schnarchschiene liegen bei 750 bis 1.000 Euro. Nach Abnahme der Zahnabdrücke wird sie innerhalb weniger Tage angefertigt und dem Patienten optimal angepasst. So können Nutzer bereits nach kurzer Zeit wieder schnarchfrei schlafen.

Ralf Loweg

Immer mehr Menschen können sich keine Krankenversicherung leisten

Die Zahl der Menschen ohne Krankenversicherung ist in Deutschland in den vergangenen fünf Jahren deutlich gestiegen. 2019 hatten 143.000 Menschen keine Krankenversicherung, 2015 waren es noch rund 79.000. Das geht aus Daten hervor, die das Statistische Bundesamt veröffentlicht hat. In den alten Bundesländern waren es zuletzt 117.000, in den neuen Ländern 26.000 Betroffene. 78,94 Millionen Krankenversicherte gab es demnach 2019, berichtet “tagesschau.de” und die “Saarbrücker Zeitung’ in ihrer Freitagsausgabe.

Die AOK verbuchte im ersten Halbjahr 2020 einen Überschuss. Einem Bericht des “RedaktionsNetzwerks Deutschland” (RND) zufolge erzielten die AOK-Kassen bis Ende Juni ein Plus von 320 Millionen Euro, nach einem Defizit von 435 Millionen im ersten Quartal. Ursache sei ein bisher noch nie dagewesener Einbruch bei der Inanspruchnahme von medizinischen Leistungen nach Beginn der Pandemie.

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So seien im Frühjahr 2020 praktisch alle planbaren Operationen verschoben worden, um Intensivbetten für Corona-Patienten frei zu halten. Aus Angst vor einer Ansteckung hätten zudem viele Versicherte den Arzt-Besuch vermieden. Die Daten der anderen gesetzlichen Kassen fehlen noch. Im Mai hatten die Krankenkassen noch wegen der Corona-Krise mehr Ausgaben und weniger Einnahmen durch Arbeitslosigkeit oder Kurzarbeit erwartet.

Ralf Loweg / wid