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Schwerer Verkehrsunfall: Feuerwehr befreit Frau aus Pkw

Auf der L 1140 zwischen Remseck-Neckarrems und Schwaikheim kam es am Dienstag gegen 17:30 Uhr zu einem schweren Unfall, wie die Polizei berichtet.

Eine 58-jährige Fahrerin eines Smarts befuhr die Straße in Richtung Schwaikheim. An der Einmündung zu einem Feldweg wollte sie nach links in diesen einfahren und bremste hierzu ihr Fahrzeug. Ein nachfolgender 28-jähriger Fahrer eines VW fuhr aus bislang ungeklärter Ursache mit hoher Geschwindigkeit auf das Fahrzeug der 58-Jährigen auf, heißt es in der Meldung.

Durch die Kollision wurde der Smart von der Fahrbahn geschoben und kam im angrenzenden Feld zum Stillstand. Der Smart wurde dabei so stark deformiert, dass die Fahrerin von der Feuerwehr aus dem Fahrzeug geschnitten werden musste, heißt es in dem Bericht weiter.. Sie erlitt schwere Verletzungen, der 28-jährige Unfallverursacherin wurde leicht verletzt. Beide Verletzten wurden durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht.

Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und wurden abgeschleppt. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von 20.000 Euro. Während der Dauer der Unfallaufnahme war die Straße von 18:00 Uhr bis 20:00 Uhr voll gesperrt, eine örtliche Umleitung wurde eingerichtet. Es kam zu keinen nennenswerten Verkehrsbeeinträchtigungen.

Der Rettungsdienst war mit mehreren Fahrzeugen, die Freiwillige Feuerwehr Remseck mit 30 Einsatzkräften und fünf Fahrzeugen vor Ort.

red / Polizei Ludwigsburg

Windenergie erlebt Umsatzeinbruch

Zum Erreichen der Klimaziele in Deutschland soll der Stromanteil aus erneuerbaren Energien bis zum Jahr 2035 auf 60 Prozent steigen. Dazu ist jedoch der Bau zusätzlicher Anlagen zur Stromerzeugung aus erneuerbaren Quellen erforderlich. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, sank der Umsatz mit der Produktion von Gütern, Technologien und Dienstleistungen zur Nutzung erneuerbarer Energien im Jahr 2018 im Vergleich zum Vorjahr um 19,0 Prozent auf 19,8 Milliarden Euro. Dieser Rückgang ist fast ausschließlich auf den Umsatzeinbruch in der Windenergiebranche zurückzuführen: Der Umsatz mit der Herstellung, Installation und Wartung von Windkraftanlagen sank gegenüber 2017 um 29,9 Prozent auf 12,7 Milliarden Euro.

Die Windenergiebranche in Deutschland ist auf den Inlandsmarkt ausgerichtet. 71,0 Prozent der Umsätze (9,0 Milliarden Euro) mit Windkraftanlagen (Waren, Bau- und Dienstleistungen) erwirtschafteten die Betriebe des Produzierenden Gewerbes und des Dienstleistungssektors 2018 mit inländischen Abnehmern.

Im Vergleich zum Jahr 2017 sanken diese Umsätze um 29,8 Prozent. Der Bau von Windkraftanlagen in Deutschland und die damit erzielten Umsätze sind dabei von vielen Faktoren beeinflusst, etwa von Genehmigungsverfahren, Mindestabstandsregeln zwischen Wohnsiedlungen und Windkraftanlagen oder auch der Akzeptanz in der Bevölkerung.

Ralf Loweg