Smartphones auch mal ausschalten

Wenn auf dem Smartphone eine Anwendung oder App geschlossen wird, bleibt die unter Umständen im Hintergrund aktiv. Sie wird also nur ausgeblendet, nicht wirklich ausgeschaltet. Doch das ist nicht unbedingt erstrebenswert.

Denn erschwerend kommt hinzu, dass auch Updates, Apps und besuchte Websites oft lästige Datenreste in Form von Cookies oder Downloads hinterlassen. “Auf diese Weise werden Smartphones nach und nach mit Datenmüll überfrachtet. Die Folge: Das Smartphone reagiert langsamer, der Akku leert sich umso schneller”, so die ARAG Experten. Sie raten deshalb dazu, Smartphones ab und zu – aber mindestens einmal pro Woche – komplett herunterzufahren und wieder neu zu starten. Der Grund: Der Neustart beendet alle im Hintergrund aktiven Programme und löscht zuverlässig den lästigen Datenmüll.

Ralf Loweg

 

So wenig Verkehrstote wie noch nie

 Autos werden immer sicherer. Und das lässt sich jetzt auch eindrucksvoll an Zahlen ablesen. Im Jahr 2019 starben laut vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamts (Destatis) 3.059 Menschen im Straßenverkehr. Eines vorweg: Natürlich ist jeder Tote einer zuviel. Aber: Im Vergleich zu 2018 ist das ein Rückgang um deutliche 6,6 Prozent. Das bedeutet: Damit gab es seit der Erfassung von Verkehrsunfällen vor über 60 Jahren nie weniger Verkehrstote in einem Jahr. Auch die Zahl der Verletzten sank um drei Prozent auf 384.000.

“Noch nie mussten so wenige Menschen im Straßenverkehr Ihr Leben lassen. Das ist erfreulich und zeigt, wie wichtig eine gute Präventionsarbeit ist”, sagt Prof. Klaus Bodewig, Präsident der Deutschen Verkehrswacht (DVW).

Rund 2,7 Millionen Unfälle registrierte die Polizei 2019, das entspricht einem Plus von 1,9 Prozent. Damit ereignete sich laut der Statistiker etwa alle zwölf Sekunden ein Unfall auf Deutschlands Straßen. Bodewig merkt daher auch kritisch an: “Die Unfallzahlen sind insgesamt zu hoch. Besonders Radverkehr bleibt eine Herausforderung. Hier dürfen wir nicht nachlassen.”

Ralf Loweg