So steht es um die Frauenquote am Steuer

Immer mehr Frauen nehmen in Deutschland das Steuer selbst in die Hand. Waren 2010 rund 13,5 Millionen Frauen als Pkw-Halterin gemeldet, so sind es heute 16,3 Millionen, also fast drei Millionen mehr in nur zehn Jahren. Damit stieg der Anteil der Frauen an der Gesamtzahl der privaten Autohalter innerhalb der letzten zehn Jahre von 35 Prozent auf 38 Prozent. Entsprechend hat der Anteil männlicher Privatpersonen laut offizieller Zulassungs-Statistik abgenommen.

Und noch etwas: Der Anteil von Frauen unter 30 Jahren an der Gesamtzahl der Frauen, die ein Auto besitzen, bleibt mit 8,0 Prozent auch 2020 eher niedrig. In absoluten Zahlen: Vor zehn Jahren hatten 1,2 Millionen Frauen unter 30 ein eigenes Auto, heute sind es 1,3 Millionen.

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Der Anteil der Frauen im Alter von 30 bis 59 Jahren geht in der Halterstruktur etwas zurück: 2010 lag dieser Anteil noch bei etwas mehr als 68 Prozent, zehn Jahre später sind es 60 Prozent.

Sehr dynamisch hingegen ist die Entwicklung bei Frauen, die 60 Jahre oder älter sind: Ihr Anteil an allen Frauen, die ein Auto besitzen, stieg von knapp 23 Prozent im Jahre 2010 auf fast 32 Prozent. In absoluten Zahlen ist das ein Anstieg von 3,1 Millionen auf 5,2 Millionen Frauen, also um gut zwei Drittel. Das zeigt: Das eigene Auto garantiert individuelle Mobilität und Unabhängigkeit gerade auch in dieser Lebensphase.

Ralf Loweg / glp

Medizinische Masken in Bus und Bahnen werden ab Montag Pflicht

Die neue Corona-Verordnung des Landes sieht eine Tragepflicht von medizinischen Masken (FFP2- oder OP-Masken) im öffentlichen Personennahverkehr und beim Einkaufen vor. Ab Montag, 25. Januar, 0 Uhr, gilt in allen Bahnhöfen und Haltestellen im gesamten VVS die neue Regelung. Stoffmasken, Kinnvisiere, Schals, Buffs und ähnliches sind damit während der Fahrt und beim Warten nicht mehr erlaubt. Medizinische Masken filtern Viren und haben deshalb haben eine höhere Schutzwirkung als Alltagsmasken sowohl für den Träger selbst und auch für andere. Dies ist gerade vor dem Hintergrund möglicher besonders ansteckender Mutationen des Virus entscheidend.

VVS, S-Bahn, SSB und die regionalen Busunternehmen werden Fahrgäste über ihre Medien, in der Dynamischen Fahrgastinformation (DFI) und mit Durchsagen auf die Pflicht hinweisen.

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Die Bahnen und Busse im VVS fahren weiterhin in vollem Umfang (nur mit geringen Einschränkungen im Nacht- und Schülerverkehr). Damit können wichtige Wege zum Einkaufen, zum Arzt oder zur Apotheke auch weiterhin mit Öffentlichen Verkehrsmitteln zurückgelegt werden. Auch Fahrgäste in systemrelevanten Berufen sowie Pendler können sich damit auf Bus und Bahn verlassen. S- Bahnen und viele Stadtbahnen werden viel weniger genutzt als früher, vor allem auch weil keine Schüler fahren. Teilweise sind Bahnen und Busse nur noch zu einem Drittel besetzt. Dadurch haben Fahrgäste sehr viel Platz in den Fahrzeugen und können weitgehend den Abstand untereinander einhalten.

red