So will Ryanair über den Winter kommen

Eigentlich ist Ryanair eine große Nummer in der Flugbranche. Doch die Corona-Krise bringt die Airline jetzt in kräftige Turbulenzen. Denn wegen eines massiven Buchungseinbruchs infolge der verschärften Reisebeschränkungen streicht Europas größter Billigflieger seinen Winterflugplan weiter zusammen.

Die Kapazität werde auf 40 Prozent des Vorjahres geschrumpft, teilte der Konzern mit. Zuletzt hatte Ryanair hier noch mit 60 Prozent geplant. Schon das Flugprogramm für Oktober 2020 war auf 40 Prozent zusammengestrichen worden. Nun rechnet die Airline für das Ende März auslaufende Geschäftsjahr 2020/21 mit lediglich 38 Millionen Passagieren. Sollte es im Winter weitere “Lockdowns” in der EU geben, könnte die Zahl noch geringer ausfallen, heißt es.

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Im vergangenen Geschäftsjahr hatte Ryanair samt ihren Töchtern wie Laudamotion fast 149 Millionen Passagiere befördert. Der irische Konzern begründete die Kürzung damit, dass sich der Rückgang der Ticket-Buchungen für November und Dezember 2020 verschärft habe.

Derzeit bleiben in den Flugzeugen deutlich mehr Sitze leer. Ryanair erwartet für das Jahr 2020 eine Auslastung von etwa 70 Prozent. Im vergangenen Jahr hatte sie bei 95 Prozent gelegen.

Ralf Loweg / glp

Auf fehlenden Mundschutz angesprochen: Mann greift in der Innenstadt Sicherheitsbeamte an

Mit einem stark alkoholisierten und aggressiven 31-Jährigen bekamen es zwei Mitarbeiter eines Sicherheitsunternehmens zu tun, die am Samstagabend in der Ludwigsburger Innenstadt das Tragen der Mund-Nase-Bedeckung im Auftrag der Stadtverwaltung Ludwigsburg überprüfen sollten.

Der 31-Jährige, der keine Mund-Nase-Bedeckung trug, war gegen 23.20 Uhr in der Myliusstraße unterwegs. Er wurde von den beiden 18 und 55 Jahre alten Männern auf die Tragepflicht in der Innenstadt hingewiesen und gebeten, dieser nachzukommen. Hierauf reagierte der Mann sogleich aggressiv. Er schlug die beiden Sicherheitsdienstmitarbeiter. Außerdem versuchte er sie zu treten und spuckte nach ihnen. Aufgrund dessen wurde die Polizei alarmiert. Vorsorglich kam auch eine Rettungswagenbesatzung vor Ort.

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Der 31-Jährige wurde von der Polizei in Gewahrsam genommen und musste bis zum nächsten Morgen in der Gewahrsamseinrichtung des Polizeireviers Ludwigsburg bleiben. Er wird sich wegen Körperverletzung und Verstoßes gegen die Allgemeinverfügung der Stadt Ludwigsburg verantworten müssen.

Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg