Festtagsreise der Tannen: Wo Baden-Württemberg die meisten Weihnachtsbäume aufspürt

Stuttgart – Bald ist es wieder soweit und in vielen deutschen Haushalten darf er nicht fehlen: der festlich geschmückte Weihnachtsbaum. Doch nicht alle Tannen und Fichten kommen aus heimischen Wäldern. Zum Weihnachtsfest 2022 importierte Baden-Württemberg rund 203.400 frisch geschlagene Weihnachtsbäume im Wert von etwa 2,3 Millionen Euro aus dem Ausland, wie das Statistische Landesamt mitteilte. Trotz der festlichen Atmosphäre verzeichneten die Importzahlen im Vergleich zum Vorjahr einen Rückgang um 4,2%, wobei die Zahl der eingeführten Bäume um 9.000 sank.

Dänemark, als traditioneller Hauptlieferant, steuerte auch 2022 den Großteil bei, nämlich 169.800 Bäume oder beeindruckende 83,5% der Gesamtmenge. Polen (11,2%) und die Niederlande (5%) komplettierten die Liste der internationalen Baumlieferanten.

Doch nicht nur Tannengrün fand seinen Weg nach Baden-Württemberg. Zu Dekorationszwecken wurden im gleichen Zeitraum etwa 1.800 Tonnen Christbaumschmuck und Weihnachtsartikel im Wert von 15,2 Millionen Euro importiert. Hier stieg der Importwert um 7,3%, während die Importmenge um 5,3% zurückging.

Die Volksrepublik China brillierte erneut als bedeutender Lieferant, dominierte mit einem Anteil von 65,4% und 1.200 Tonnen den Markt für dekorative Weihnachtswaren. Auch bei den Lichterketten für Weihnachtsbäume behauptete sich China, stellte mit einem Anteil von 92,9% an den importierten 569,1 Tonnen den klaren Spitzenreiter dar.

Festlich beleuchtet und geschmückt spiegeln die importierten Weihnachtsaccessoires wider, dass Baden-Württemberg die festliche Jahreszeit nicht nur feiert, sondern auch mit einer Prise internationalen Flairs begrüßt. Im Jahr 2022 importierte das Land fast zehnmal mehr Weihnachtsbäume, als es exportierte, und auch im Bereich des Christbaumschmucks übertrafen die Importe die Exporte deutlich (150,2 Tonnen exportierter Christbaumschmuck und 5,8 Tonnen exportierte Lichterketten für Weihnachtsbäume).

red