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Urlaub 2020: Das Auto spielt die Hauptrolle

In der Corona-Krise richten viele Menschen ihre Urlaubspläne neu aus. Statt mit dem Flieger nach Australien oder in die Dominikanische Republik wird jetzt mit dem Auto die Heimat erkundet. Aber auch Fahrten in viele europäische Nachbarländer sind durch die schrittweise Öffnung der Grenzen wieder möglich.

Eine aktuelle Umfrage zu dem Thema “Urlaub mit dem Auto” im Auftrag von reifen.com zeigt, dass sich 93 Prozent der Befragten generell vorstellen könnten, mit dem Auto in den Urlaub zu fahren. In den außergewöhnlichen Zeiten von Corona würden 75 Prozent der Deutschen sogar eher mit dem Pkw verreisen als früher.

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Deutlich schlechter sieht es dagegen für andere Reisemittel aus. Das Flugzeug würden 42 Prozent der Befragten nutzen, um zum Urlaubsziel zu gelangen. Für die Bahn sprechen sich allerdings nur elf Prozent aus, und für eine Schiffsreise votieren gar nur sieben Prozent.

Interessanterweise ist ein Urlaub mit dem Wohnmobil oder Wohnwagen nicht für alle Deutschen eine echte Alternative: Denn 46 Prozent sprechen sich dafür, aber 53 Prozent dagegen aus. Vielleicht liegt das auch daran, dass mehr als die Hälfte der Befragten noch nie eine Reise in diesem Transportmittel unternommen hat.

Wenn das passende Fortbewegungsmittel gefunden ist, stellt sich immer noch die Frage nach der Unterkunft. Knapp 60 Prozent der Befragten würden derzeit eine Ferienwohnung bei einem Urlaub mit dem Auto bevorzugen, auf Platz zwei sind Hotels mit 41 Prozent zu finden.

Ralf Loweg

Immer mehr Menschen können sich keine Krankenversicherung leisten

Die Zahl der Menschen ohne Krankenversicherung ist in Deutschland in den vergangenen fünf Jahren deutlich gestiegen. 2019 hatten 143.000 Menschen keine Krankenversicherung, 2015 waren es noch rund 79.000. Das geht aus Daten hervor, die das Statistische Bundesamt veröffentlicht hat. In den alten Bundesländern waren es zuletzt 117.000, in den neuen Ländern 26.000 Betroffene. 78,94 Millionen Krankenversicherte gab es demnach 2019, berichtet “tagesschau.de” und die “Saarbrücker Zeitung’ in ihrer Freitagsausgabe.

Die AOK verbuchte im ersten Halbjahr 2020 einen Überschuss. Einem Bericht des “RedaktionsNetzwerks Deutschland” (RND) zufolge erzielten die AOK-Kassen bis Ende Juni ein Plus von 320 Millionen Euro, nach einem Defizit von 435 Millionen im ersten Quartal. Ursache sei ein bisher noch nie dagewesener Einbruch bei der Inanspruchnahme von medizinischen Leistungen nach Beginn der Pandemie.

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So seien im Frühjahr 2020 praktisch alle planbaren Operationen verschoben worden, um Intensivbetten für Corona-Patienten frei zu halten. Aus Angst vor einer Ansteckung hätten zudem viele Versicherte den Arzt-Besuch vermieden. Die Daten der anderen gesetzlichen Kassen fehlen noch. Im Mai hatten die Krankenkassen noch wegen der Corona-Krise mehr Ausgaben und weniger Einnahmen durch Arbeitslosigkeit oder Kurzarbeit erwartet.

Ralf Loweg / wid