25°

Urlaub 2020: In diese Länder wollen Deutsche mit dem Auto verreisen

In Zeiten der Coronavirus-Pandemie wollen die Deutschen vor allem mit dem Auto verreisen. Konkret sind es 82 Prozent, wie eine aktuelle Umfrage von AutoScout24 und Innofact unter mehr als 1.000 deutschen Autofahrern zeigt. Dabei werden 64 Prozent Ferienorte in Deutschland ansteuern. An zweiter Stelle steht mit 14 Prozent Österreich und jeden Zehnten zieht es diesen Sommer nach Italien.

Die Klassiker unter den Urlaubsdestinationen der Deutschen fallen dieses Jahr im Ranking generell stark ab. Nach Kroatien zieht es lediglich sechs Prozent, einen Türkei-Urlaub planen nur vier Prozent. Nach Spanien möchten nur drei Prozent der Befragten und im sonst so beliebten Griechenland werden lediglich drei Prozent ihre Urlaubstage verbringen.

ANZEIGE

Gerade am Beispiel Türkei zeigt sich, dass jüngere Autofahrer deutlich risikobereiter oder entspannter sind, wenn es um die Wahl der Urlaubsdestinationen geht. So planen immerhin elf Prozent der unter 30 Jahre alten Fahrer einen Trip, aber null Prozent der Generation Ü50. Auch in andere stark von der Pandemie betroffene Länder machen sich vor allem die Jüngeren auf: 16 Prozent der unter 30-Jährigen fahren beispielsweise nach Italien, immerhin zehn Prozent steuern Frankreich an. Und fünf Prozent der jüngeren Autohalter scheuen auch vor der langen Fahrt nach Spanien nicht zurück.

Dass verstärkt Jüngere in Südeuropa unterwegs sind liegt allerdings auch daran, dass Urlaubsfahrten im Auto bei den unter 30-Jährigen generell am beliebtesten sind: Für 91 Prozent in dieser Altersgruppe beginnt der Urlaub dieses Jahr im eigenen Fahrzeug. Bei denjenigen zwischen 30 und 49 Jahren fahren 84 Prozent mit dem Auto in Urlaub und bei Fahrern ab 50 Jahren sind es nur noch 74 Prozent.

Andreas Reiners

Immer mehr Menschen können sich keine Krankenversicherung leisten

Die Zahl der Menschen ohne Krankenversicherung ist in Deutschland in den vergangenen fünf Jahren deutlich gestiegen. 2019 hatten 143.000 Menschen keine Krankenversicherung, 2015 waren es noch rund 79.000. Das geht aus Daten hervor, die das Statistische Bundesamt veröffentlicht hat. In den alten Bundesländern waren es zuletzt 117.000, in den neuen Ländern 26.000 Betroffene. 78,94 Millionen Krankenversicherte gab es demnach 2019, berichtet “tagesschau.de” und die “Saarbrücker Zeitung’ in ihrer Freitagsausgabe.

Die AOK verbuchte im ersten Halbjahr 2020 einen Überschuss. Einem Bericht des “RedaktionsNetzwerks Deutschland” (RND) zufolge erzielten die AOK-Kassen bis Ende Juni ein Plus von 320 Millionen Euro, nach einem Defizit von 435 Millionen im ersten Quartal. Ursache sei ein bisher noch nie dagewesener Einbruch bei der Inanspruchnahme von medizinischen Leistungen nach Beginn der Pandemie.

ANZEIGE

So seien im Frühjahr 2020 praktisch alle planbaren Operationen verschoben worden, um Intensivbetten für Corona-Patienten frei zu halten. Aus Angst vor einer Ansteckung hätten zudem viele Versicherte den Arzt-Besuch vermieden. Die Daten der anderen gesetzlichen Kassen fehlen noch. Im Mai hatten die Krankenkassen noch wegen der Corona-Krise mehr Ausgaben und weniger Einnahmen durch Arbeitslosigkeit oder Kurzarbeit erwartet.

Ralf Loweg / wid