Vorfall in Kornwestheim: Rettungskräfte reanimieren nach einem Angriff von Unbekannten einen 36-Jährigen

Das Polizeirevier Kornwestheim ermittelt in einem Fall der Körperverletzung am Mittwoch gegen 23:25 Uhr am Bahnhofsplatz in Kornwestheim und sucht hierzu dringend Zeugen des Vorfalls. Diese können sich unter Tel. 07154 1313 0 melden.

Eine 17-jährige Zeugin meldete zunächst eine Auseinandersetzung am Bahnhofsplatz und teilte mit, dass gerade etwa zehn Personen auf einen Einzelnen eingeschlagen hätten, diese Person jetzt am Boden liegen würde und reanimiert werden müsse. Als mehrere Streifenbesatzungen eintrafen, wurde gerade ein stark blutender 36-Jähriger durch Einsatzkräfte des Rettungsdienstes reanimiert. Es befanden sich etwa vierzig Zuschauer vor Ort, von denen aber keiner den Vorfall beobachtet haben wollte.

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Während der Behandlung durch den Rettungsdienst sprang der 36-Jährige plötzlich auf, schrie herum und beschuldigte die Umstehenden ihn angegriffen zu haben. Letztlich musste der Mann dann von den Polizeikräften überwältigt und im Rettungswagen in ein Krankenhaus begleitet werden.

Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg

So kommen Sie stressfrei durch den Stau

Es dürfte an diesem Wochenende voll werden auf den deutschen Autobahnen. Denn für zwei Tage befinden sich alle Bundesländer in den Ferien. Das Stauniveau der Sommerreisezeit vor der Pandemie dürfte wohl nicht erreicht werden. Der ADAC gibt Tipps, wie man stressfrei durch den Stau und ans Reiseziel kommt.

Wichtig gerade für Familien mit Kindern ist eine gute Reiseplanung. Mit ausreichend Pausen kann Stress durch Behinderungen und Staus vermieden werden. Auf einer längeren Urlaubsfahrt sollten vor allem ausreichend Getränke und kleine Snacks im Auto sein, aber auch Beschäftigung für die mitreisenden Kinder. Wer kann, sollte die staureichen Wochenenden meiden und lieber an einem Dienstag oder Mittwoch in den Urlaub starten oder zurückfahren.

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Steht man tatsächlich im Stau, heißt es Ruhe bewahren. Aussteigen ist zwar auf der Autobahn verboten, aber bei längeren Störungen reagiert die Polizei mit Nachsicht, wenn es im Fahrzeug zum Beispiel zu heiß wird.

Rechts überholen ist im Stau nur dann erlaubt, wenn der Verkehr auf dem linken Fahrstreifen steht oder mit maximal 60 km/h fährt. An stehendem Verkehr darf man rechts mit maximal 20 km/h vorbeifahren. Auf der Autobahn rückwärts zu fahren oder zu wenden ist hingegen immer verboten – außer die Polizei fordert die Autofahrer, zum Beispiel bei einer Vollsperrung, dazu auf.

Der Standstreifen darf auch im Stau nicht befahren werden, er ist für Pannenfahrzeuge reserviert. Wer sich nicht daran hält und etwa zur nächsten Ausfahrt oder dem nächstgelegenen Rastplatz über den Pannenstreifen fährt, riskiert 75 Euro Bußgeld und einen Punkt.

Telefonieren im Auto ohne Freisprechanlage ist auch im Stau verboten. Nur wenn der Motor abgeschaltet ist, darf der Fahrer das Gerät in die Hand nehmen. Ein Verstoß kostet zwischen 100 bis 200 Euro, bringt zwei Punkte in Flensburg und einen Monat Fahrverbot.

Ganz wichtig: Bereits bevor ein Stau entsteht, also bei stockendem Verkehr, müssen Autofahrer eine Rettungsgasse bilden – immer zwischen dem äußersten linken und den übrigen Fahrstreifen. Die Bußgelder für Autofahrer, die sich hier nicht an die Regeln halten, wurden drastisch erhöht: auf 200 bis 320 Euro.

Andreas Reiners / glp