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Wahlen 2021: Stefanie Knecht und Oliver Martin sind FDP-Spitzenkandidaten

Auf einer coronabedingt zusammengelegten Wahlkreiskonferenz haben die Freien Demokraten ihre Kandidaten für die zur Landtagswahl im März 2021 und zur Bundestagswahl im Herbst 2021 aufgestellt. Mit einer großen Mehrheit stimmten die Mitglieder des FDP-Kreisverbands Ludwigsburg für die Ludwigsburger FDP-Stadträtin Stefanie Knecht als Landtagskandidatin und den Ludwigsburger Maschinenbauingenieur Oliver Martin als Bundestagskandidaten.

Stefanie Knecht legt als Mutter von drei Töchtern und Elternbeiratsvorsitzende am Otto-Hahn Gymnasium Ludwigsburg einen ihrer Schwerpunkte in die Bildungspolitik:

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 „Die Schwächen eines seit langem unterfinanziertes Bildungssystems sind in der Coronakrise klar zu Tage getreten. Wir müssen sicherstellen, dass alle SchülerInnen, unabhängig ihrer sozialen Herkunft, Zugang zu bester Bildung haben,“ so Knecht in Ihrer Bewerbungsrede. Ein Problem sieht sie darin, dass die Gelder des Digitalpakts aufgrund hoher bürokratischer Hürden immer noch nicht bei den Schulen ankommen. Das reflexartige Zur-Verfügung-Stellen von Endgeräten, zeige ebenso die Konzeptlosigkeit des Kultusministeriums. Knecht stellt weiter fest: „Es ist unverantwortlich, dass im Konjunkturpaket das Wort Bildung so gut wie nicht vorkommt, obwohl die immensen Schulden, die nun gemacht werden, von den nachfolgenden Generationen bezahlt werden müssen.“ 

Knecht vertritt im Gemeinderatsausschuss für „Mobilität, Technik und Umwelt“ eine technologieoffene, vernunfts- und lösungsorientierte Linie anstelle von Verborten. Sie ist davon überzeugt, dass Umwelt- und Klimaschutz, die Zukunft der Arbeitsplätze und damit der Wohlstand des Landes nur gelinge, wenn Ökologie und Ökonomie kein Gegensatz sind. 

Zweitkandidat für den Landtag wurde der 21jährige Remsecker Stadtrat Armando Guillermo Mora Estrada, der in Stuttgart Luft- und Raumfahrttechnik studiert. 

Oliver Martin ist der FDP-Kandidat im Bundestagswahlkreis 265 Ludwigsburg. Der gebürtige Ludwigsburger ist 53 Jahre alt, Vater einer erwachsenen Tochter,  Maschinenbauingenieur und Inhaber eines Ingenieurbüros.

Entsprechend seiner Kompetenzen sieht Martin seinen Arbeitsschwerpunkt in einer sinnvollen und zukunftsorientierten Verknüpfung der Politikfelder Finanzen, Wirtschaft, Forschung und Technologie. „Für eine erfolgreiche Gestaltung der Zukunft brauchen wir neben Pragmatismus und Mut eine stabile Demokratie, eine erstklassige Bildung und zeitgemäße Rahmenbedingungen für mehr Eigenverantwortung jedes Einzelnen“, so Martin.

 

 

 

 

Immer mehr Menschen können sich keine Krankenversicherung leisten

Die Zahl der Menschen ohne Krankenversicherung ist in Deutschland in den vergangenen fünf Jahren deutlich gestiegen. 2019 hatten 143.000 Menschen keine Krankenversicherung, 2015 waren es noch rund 79.000. Das geht aus Daten hervor, die das Statistische Bundesamt veröffentlicht hat. In den alten Bundesländern waren es zuletzt 117.000, in den neuen Ländern 26.000 Betroffene. 78,94 Millionen Krankenversicherte gab es demnach 2019, berichtet “tagesschau.de” und die “Saarbrücker Zeitung’ in ihrer Freitagsausgabe.

Die AOK verbuchte im ersten Halbjahr 2020 einen Überschuss. Einem Bericht des “RedaktionsNetzwerks Deutschland” (RND) zufolge erzielten die AOK-Kassen bis Ende Juni ein Plus von 320 Millionen Euro, nach einem Defizit von 435 Millionen im ersten Quartal. Ursache sei ein bisher noch nie dagewesener Einbruch bei der Inanspruchnahme von medizinischen Leistungen nach Beginn der Pandemie.

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So seien im Frühjahr 2020 praktisch alle planbaren Operationen verschoben worden, um Intensivbetten für Corona-Patienten frei zu halten. Aus Angst vor einer Ansteckung hätten zudem viele Versicherte den Arzt-Besuch vermieden. Die Daten der anderen gesetzlichen Kassen fehlen noch. Im Mai hatten die Krankenkassen noch wegen der Corona-Krise mehr Ausgaben und weniger Einnahmen durch Arbeitslosigkeit oder Kurzarbeit erwartet.

Ralf Loweg / wid