Was in Ludwigsburg und im Landkreis los war

Marbach am Neckar: Polizeieinsatz nach Bedrohung in der Makenhofstraße

Gegen 22:50 Uhr erreichte die Polizei am Mittwoch der Notruf einer 33-Jährigen aus Ludwigsburg, weil ihr 30-jähriger Bruder in der Makenhofstraße in Marbach am Neckar ihre 16-jährige Schwester und die 55-jährige Mutter mit einem Messer bedroht haben soll.

Bei einer telefonischen Kontaktaufnahme konnte im Hintergrund lautes Geschrei wahrgenommen werden. Zwischenzeitlich verlagerte sich das Geschehen vors Gebäude. Dort soll der Mann dann gedroht haben, sich mit dem Messer zu verletzen und schnitt sich in der Folge auch in die Hand.

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Bei Eintreffen der Einsatzkräfte hatte er sich wieder in die Wohnung zurückgezogen. Nachdem die Polizisten die 55-Jährige in Sicherheit gebracht hatten, trafen sie auf den 30-Jährigen, der nun zwei Messer führte, im Türrahmen der Wohnung. Nach Aufforderung legte er die Messer zur Seite, begab sich bäuchlings auf den Boden und ließ sich widerstandslos festnehmen.

Bei den anschließenden polizeilichen Maßnahmen machte er wirre und zusammenhangslose Angaben. Er wurde anschließend in eine psychiatrische Einrichtung gebracht. Die Ermittlungen zum genauen Tatablauf und den Hintergründen dauern noch an.

 

Asperg: 51-Jährige beleidigt städtische Mitarbeiter

Das Verhalten einer 51-Jährigen während einer Kontrolle durch den Gemeindevollzugsdienst der Stadt Asperg am Mittwoch gegen 18:50 Uhr in der Straße „Im Osterholz“ hat nun strafrechtliche Ermittlungen zur Folge.

Zwei Mitarbeiter der Stadt Asperg überprüften die Feldwege im Bereich des Naturfreundehauses auf die Einhaltung der Corona-Verordnung, als sie auf eine Ansammlung von etwa 50 Personen trafen. Nach Aufforderung zerstreute sich ein Teil der Personen, während eine 51-Jährige aggressiv auftrat und ihren Unmut deutlich ausdrückte.

So soll sie die beiden Mitarbeiter mehrfach beleidigt und aufgefordert haben, sich eine neue Arbeitsstelle zu suchen. Die Tatverdächtige habe sich so in Rage geredet, dass sogar Personen aus dem Umfeld sie aufgefordert hätten, sich zu mäßigen. Anschließend entfernte sie sich von der Örtlichkeit.

Im Zuge des polizeilichen Einsatzes konnte die 51-Jährige mit einem Begleiter einige hundert Meter weiter von einer Polizeistreife angetroffen werden. Sie verhielt sich aggressiv, unkooperativ und verweigerte zunächst die Angaben ihrer Personalien. Erst ihr Begleiter konnte beruhigend auf sie einwirken. Sie muss nun mit einer Strafanzeige wegen Beleidigung rechnen.

 

Asperg: Radfahrer nach Unfall geflüchtet

Ein bislang unbekannter Radfahrer war am Donnerstag gegen 06:25 Uhr entlang der Seestraße in Asperg unterwegs. Der Unbekannte fuhr in Richtung Stadtmitte von einer Parklücke auf die Fahrbahn ein. Ein 31-jähriger VW-Lenker musste durch dieses plötzliche Manöver nach rechts ausweichen, um einen Zusammenstoß mit dem Radfahrer zu vermeiden. Hierbei stieß er allerdings gegen einen BMW, der am Fahrbahnrand geparkt war. Ohne sich um den entstandenen Gesamtschaden von rund 8.000 Euro zu kümmern, fuhr der unbekannte männliche Radfahrer davon. Er war eventuell mit einem silbernen Sport- /Freizeitrad unterwegs und soll eine schwarze Bomberjacke mit Reflektorstreifen getragen haben. Zeugen, die sachdienliche Hinweise zum Radfahrer geben können, melden sich bitte beim Polizeirevier Kornwestheim, Tel. 07154 1313-0.

 

Gemmrigheim: Brand auf Häckselplatz

Am Donnerstagabend wurde dem Polizeipräsidium Ludwigsburg durch die Integrierte Leitstelle des Landkreises Ludwigsburg gegen 18.45 Uhr ein Brand auf dem Häckselplatz „Gewann Sattler“ in Gemmrigheim gemeldet. Vor Ort konnte festgestellt werden, dass auf einer Fläche von etwa 36 Quadratmetern Reisig Feuer gefangen hatte. Die Feuerwehren Walheim und Gemmrigheim rückten mit insgesamt sechs Fahrzeugen und 42 Einsatzkräften an, um den Brand zu löschen. Die Feuerwehr Ludwigsburg unterstützte zudem mit einem Spezialfahrzeug. Die Löscharbeiten gestalteten sich dahingehend langwierig, da das Häckselgut aufwendig auseinandergezogen und immer wieder neue Glutnester abgelöscht werden mussten. Kurz nach 22.00 Uhr war das Feuer jedoch endgültig gelöscht. Verletzt wurde niemand. Ein Sachschaden kann noch nicht abgeschätzt werden, dürfte aber lediglich von geringer Höhe sein, da ausschließlich abgelagertes Reisig in Mitleidenschaft gezogen wurde. Die Ursache des Brandes ist bislang ungeklärt. Während der Einsatzmaßnahmen war der Bürgermeister der Gemeinde Gemmrigheim vor Ort. Das Polizeipräsidium Ludwigsburg hatte zeitweise zwei Streifenbesatzungen im Einsatz.#

 

Remseck am Neckar: Hoher Sachschaden bei Vorfahrtsmissachtung

Zweimal Totalschaden in Höhe von insgesamt rund 20.000 Euro sind die Folge eines Verkehrsunfalles, welcher sich im Ortsteil Hochdorf am Donnerstag gegen 21.25 Uhr ereignete. Der 41-jährige Lenker eines Ford Kuga befuhr die Poppenweiler Straße in Richtung Ortsmitte und beachtete beim Linksabbiegen in die Affalterbacher Straße nicht den Vorfahrtsberechtigten von rechts kommenden 25-jährigen Skoda Fahrer. Beide Fahrzeuge mussten im Anschluss abgeschleppt werden. Wegen auslaufender Betriebsstoffe war die Feuerwehr Remseck mit vier Fahrzeugen und 24 Einsatzkräften zur Unfallstelle ausgerückt und reinigte die Fahrbahn.

 

Ludwigsburg: 10.000 Euro Sachschaden nach Brand

Etwa 10.000 Euro Sachschaden ist die Bilanz eines Brandes am Donnerstag gegen 12:50 Uhr auf dem Balkon einer Wohnung in der Asperger Straße in Ludwigsburg. Ein 32-Jähriger hatte seinen Gasgrill benutzt, als es zu der Flammenentwicklung kam. Hierbei wurde die Fassade des Gebäude beschädigt. Die Feuerwehr Ludwigsburg löschte das Feuer.

 

Kornwestheim: Öl auf dem Herd vergessen

Eine 25-Jährige aus der Bolzstraße in Kornwestheim meldete am Mittwoch gegen 21:30 Uhr, dass sie Öl auf dem Herd vergessen hatte und es in der Folge zu einer starken Rauchentwicklung gekommen sei. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte hatten die Bewohner das Haus selbstständig verlassen. Die Feuerwehr, die mit 28 Einsatzkräften vor Ort kam, nahm den Topf von der Herdplatte und lüftete den Bereich. Anschließend konnten alle Personen in ihre Wohnungen zurückkehren.

 

Marbach am Neckar: Mutmaßlich Rotlicht missachtet

Mit leichten Verletzungen musste der Rettungsdienst am Mittwoch einen 74-jährigen Mann in ein Krankenhaus bringen, nachdem er gegen 13:30 Uhr in einen Verkehrsunfall verwickelt war. Der 74-jährige Ford-Lenker kam aus Richtung Benningen und wollte von der L 1138 nach links auf die L 1100 in Richtung Murr einbiegen. Als er an der ampelgeregelten Kreuzung bei Grün losfuhr, stieß er mit einem abbiegenden 45-jährigen Seat-Lenker zusammen. Dieser befuhr die L 1100 aus Richtung Marbach kommend und bog zeitgleich nach links auf die L 1138 Richtung Benningen ein. Nach bisherigen Erkenntnissen war seine Ampel mutmaßlich auf Rot geschaltet. Durch den Zusammenstoß wurde der 74-Jährige leicht verletzt. Sein Ford war in der Folge nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Der Gesamtschaden beläuft sich auf etwa 9.000 Euro.

Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg

 

Ludwigsburger Landrat zieht Notbremse: Schulen und Kitas ab Montag wieder dicht

Schulschließung im Kreis Ludwigsburg: Das neue Infektionsschutzgesetz sieht vor, dass Schulen ab einer Sieben-Tage-Inzidenz von 165 schließen und weil eben dieser Wert im Landkreis seit dem 13. April durchgehend über dem vom Bund neu festgelegten Schwellenwert liegt, sollen ab kommenden Montag (26.04.) Schulen und Kitas im Kreis erneut schließen. Damit müssen zahlreiche Schülerinnen und Schüler wieder von zuhause aus lernen. Das teilte Landrat Dietmar Allgaier heute in einem Brief an die Schulleitungen im Kreis Ludwigsburg mit.

Wie es nach den Schließungen für Schulen und Kitas weiter geht ist noch unklar. „Noch ist uns leider nicht bekannt , inwieweit die Bundesregierung oder die Landesregierung durch gesonderte bzw, angepasste (Corona-) Verordnungen zusätzliche Gebote, Verbote und Erleichterung etwa für den Bereich des Unterrichts von Abschulklassen oder Förderschulen oder für den Notbetrieb auftstellen werden. Wir gehen aber davon aus, dass die Landesregierung spätestens bis Sonntag ergänzende Regelungen treffen wird“, schreibt Landrat Allgaier im Brief an die Schulleitungen.

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red