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Treue Seelen: Wenn Haustiere älter werden

Tiere sind wichtige und treue Begleiter. Vor allem älteren oder kranken Menschen geben sie Halt und neuen Lebensmut. Doch ob “Mieze” oder “Waldi” – auch Vierbeiner werden älter. Und mit dem Alter kommen die Krankheiten.

Ob Arthrose, Diabetes oder Schilddrüsenleiden: Die meisten Haustiere leiden an den gleichen Alterskrankheiten wie die Menschen. Hunde und Katzen können heute ein hohes Alter erreichen und werden träge – doch müssen sie nicht zwangsläufig erkranken. Wer seinen Mitbewohner von Anfang an gut umsorgt, auf dessen Gewicht, die Ernährung, viel Bewegung und eine gute Zahnpflege achtet, schafft ihm die besten Voraussetzungen für einen schönen Lebensabend, schreibt das Apothekenmagazin “Senioren Ratgeber” in der aktuellen Ausgabe.

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Als Senior sollte das Tier regelmäßig zum Alterscheck beim Doktor. “Unsere Haustiere sind lange tapfer und verbergen ihre Beschwerden”, sagt Tierärztin Dr. Anna Draschka. In ihrer Münchner Tierarztpraxis ist etwa ein Drittel der Patienten im Seniorenalter. “Wenn sie dann deutliche Symptome zeigen, ist es manchmal schon zu spät.” Wer beim Kuscheln mit seinem Haustier Knubbel spürt, sollte keine Zeit verlieren: Bei Krebs ist eine möglichst frühzeitige Diagnose für einen Behandlungserfolg entscheidend.

Keine gute Idee ist es, eigenmächtig in die Hausapotheke zu greifen, um seinem Liebling irgendwie zu helfen, warnt Dr. Holger Herold, Apotheker und Tierarzt aus Leipzig. “Was für den Zweibeiner gut ist, das kann für den Vierbeiner tödlich sein.” Beraten darf er als Apotheker bei tierischen Problemen nur in rechtlich engen Grenzen und zu nicht verschreibungspflichtigen Medikamenten und Präparaten wie zum Beispiel Mittel zur Fell- und Augenpflege, gegen Zecken und Flöhe oder zur Nahrungsergänzung. Im Zweifelsfall empfiehlt er ratsuchenden Kunden den Tierarzt aufzusuchen.

Ralf Loweg

Corona: Sozialministerium meldet 187 Neuinfizierte binnen 24 Stunden

Die Lage in Ludwigsburg:

Das Landratsamt in Ludwigsburg meldete binnen 24 Stunden sieben weitere Neuinfizierte. Die Zahl der Gesamtinfizierten im Kreis Ludwigsburg stieg am Mittwoch (12.08. 17.00Uhr) somit auf mindestens 1.947. Gestern wurde auch sieben neue Corona-Fall gemeldet. Die Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit COVID-19 verstorben sind, wird vom Landratsamt weiterhin mit 73 (+0) angegeben. Die Zahl der Genesenen wird vom Amt mit ungefähr 1.829 beziffert. In den letzten 7 Tagen wurden 5,9 Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohner im Landkreis Ludwigsburg erfasst. Der Grenzwert liegt bei 50 Neuerkrankungen.

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Die Lage in Baden-Württemberg:

Am Mittwoch (12. August) ist die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 38.165 angestiegen. Das sind laut dem Sozialministerium in Stuttgart 187 bestätigte Corona-Fälle mehr als gestern. Davon sind ungefähr 35.152 Personen bereits wieder genesen. Die Zahl der Covid-19-Todesfälle im Land beträgt 1.859.

Die Lage in Deutschland:

Die Zahl der täglich bestätigte Corona-Neuinfektionen in Deutschland hat den höchsten Wert seit Anfang Mai erreicht. Die Landesgesundheitsämter in Deutschland haben nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) 1226 neue Corona-Infektionen binnen 24Stunden gemeldet. Höher lag der Wert zuletzt am 09. Mai mit 1251 registrierten Neuinfektionen. Gestern lag der Wert laut dem RKI bei 966. In der Spitze hatte der höchste Wert der täglich gemeldeten Neuansteckungen Anfang April bei über 6000 Neuinfektionen gelegen. Danach sank sie und  stabilisierte sich  meist immer unter 1000 liegenden Werten. Seit Ende Juli zeigt die Kurve wieder nach oben.

Wichtiger Hinweis:

Basis für die mit dieser Pressemitteilung übermittelten Daten sind die Zahlen, die die Gesundheitsämter der Stadt- und Landkreise dem Landesgesundheitsamt auf dem offiziellen Meldeweg mitgeteilt haben. Es handelt sich dabei um einen vorläufigen Datenstand. Änderungen sind durch Nachmeldungen und Streichungen möglich. Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der elektronischen Übermittlung an das Landesgesundheitsamt kann es mitunter deutliche Abweichungen zu den von den kommunalen Gesundheitsämtern aktuell herausgegebenen Zahlen geben. Verzögerungen bei der standardisierten Falldatenübermittelung an das LGA können auch dadurch bedingt sein, dass die Gesundheitsämter vor Ort als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen einleiten sowie die Kontaktpersonen recherchieren, um Infektionsketten so schnell wie möglich unterbrechen zu können.

red