Brennender Lkw, Irrfahrt, Betrüger unterwegs – was in Ludwigsburg und im Landkreis geschah

Markgröningen: 72-jähriger Autofahrer auf Irrfahrt – Zeugen gesucht

Ein 72-jähriger Autofahrer war am Dienstagabend gegen 22:00 Uhr mit seinem Fiat auf der Kreisstraße 1671 von Tamm nach Markgröningen unterwegs. Dabei fiel er einem hinter ihm fahrenden 18-jährigen Zeugen durch seine auffällige Fahrweise auf. Der 18-Jährige und seinen beiden 15-jährigen Mitfahrer verständigten telefonisch die Polizei, blieben hinter dem Fiat und beobachteten die Irrfahrt des Seniors. Dieser fuhr entgegen der Fahrtrichtung in den Kreisverkehr Tammer Straße / Asperger Straße / Dornierstraße ein und gefährdete dadurch einen ihm ordnungsgemäß entgegenkommenden schwarzen Kleinwagen. Nach Verlassen des Kreisverkehrs fuhr der 72-Jährige auf der Tammer Straße weiter Orts einwärts und kam dabei mehrfach auf die Gegenfahrbahn, so dass zwei unbekannte Fahrzeuglenker im Gegenverkehr ausweichen mussten, um einen Unfall zu vermeiden. Im weiteren Verlauf fuhr der Rentner in der Paulinenstraße in einer Engstelle auf einen Linienbus zu, obwohl er vor der Engstelle hätte warten müssen. Im Kreisverkehr Paulienstraße / Graf-Hartmann-Straße / Uhlandstraße blieb der 72-Jährige mit seinem Fiat stehen, wodurch ein Linienbus an der Weiterfahrt gehindert wurde. Die Fahrt des 72-Jährigen konnte schließlich in der Straße „An der Bracke“ gestoppt werden. Der Mann reagierte kaum auf Ansprache und konnte sich nur schwer artikulieren, ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab keine Anzeichen auf alkoholische Beeinflussung. Der Senior wurde schließlich mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Es besteht der Verdacht, dass möglicherweise ein medizinischer Notfall ursächlich für den Zustand und die Fahrmanöver des 72-Jährigen gewesen sein könnte. Das Polizeirevier Vaihingen an der Enz sucht noch Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu dem Vorfall geben können. Insbesondere die Fahrerinnen oder Fahrer der drei entgegenkommenden Pkw sowie der beiden Linienbusse werden gebeten, sich unter Tel. 07042 941-0 zu melden.

 

Ludwigsburg: Zeugen zu Verkehrsunfall auf der Landesstraße 1140 gesucht

Am Dienstagabend gegen 21:25 Uhr kam es im Kreuzungsbereich der Landesstraße 1140 und der Autobahnanschlussstelle Ludwigsburg-Süd zu einem Verkehrsunfall, zu dem die Polizei noch Zeugen sucht. Eine 28-jährige Renault-Lenkerin befuhr die Westrandstraße in Ludwigsburg aus Richtung Industriegebiet kommend und fuhr in Richtung Autobahnauffahrt Heilbronn. Zunächst musste sie jedoch an der rotzeigenden Ampel am Kreuzungsbereich zur Landesstraße 1140 verkehrsbedingt halten. Nachdem die Ampel auf „grün“ schaltete, fuhr die 28-Jährige mit ihrem Fahrzeug in den Kreuzungsbereich ein. Zur gleichen Zeit fuhr ein 44-Jähriger auf der Landesstraße 1140, auf dem rechter der beiden Fahrstreifen von Möglingen kommend in Fahrtrichtung Ludwigsburg, in den Kreuzungsbereich. Mutmaßlich übersah er die führ ihn geltenden „rote“ Ampel. Folglich kam es zur Kollision beider Fahrzeuge. Durch den Aufprall wurde der Renault nach links auf die Autobahnabfahrt aus Richtung Stuttgart abgewiesen. Im weiteren Verlauf kollidierte der Renault mit dem Motorroller eines 31-Jährigen, der zum Unfallzeitpunkt verkehrsbedingt an der „roten“ Ampel an der Haltelinie der Autobahnabfahrt stand. Die Vespa wurde durch den Unfall ein Stück mitgeschliffen und der 31-Jähriger Fahrer leicht verletzt. Der 44-Jährige VW-Lenker wurde ebenfalls leicht verletzt, die 28-Jährige Renault-Lenkerin erlitt durch den Unfall schwere Verletzungen. Alle Unfallbeteiligten kamen durch den Rettungsdient in ein Krankenhaus, die unfallbeschädigten Fahrzeuge mussten durch Abschleppunternehmen abgeschleppt werden. Die Freiwillige Feuerwehr Möglingen war mit vier Fahrzeugen und 22 Einsatzkräften an der Unfallstelle. Zur Klärung des Unfallhergangs, insbesondere zu den Ampelschaltungen zum Unfallzeitpunkt, sucht die Verkehrspolizeiinspektion Ludwigsburg unter Tel. 0711 6869-0, noch Zeugen.

 

BAB 81 Ditzingen: Brennender Lkw verursacht Stau

Am Mittwoch gegen 11:00 Uhr geriet ein LKW auf der Bundesautobahn 81 zwischen der Anschlussstelle Stuttgart-Feuerbach und dem Rastplatz am Engelberg in Fahrtrichtung Stuttgart in Brand. Mutmaßlich aufgrund eines technischen Defekts im Bereich der Bremsen fing der Sattelauflieger während der Fahrt Feuer, sodass der Fahrer den LKW auf der rechten Fahrspur der Autobahn anhalten musste. Trotz zeitnaher Löschversuche durch eine Streife der Bundepolizei und mehreren Zeugen konnte der Brand nicht eingedämmt werden. Erst die Freiwillige Feuerwehr Ditzingen, die mit vier Fahrzeugen und 23 Wehrleuten vor Ort im Einsatz war, konnte den Brand schließlich löschen. Angesichts der Lösch- und Bergungsarbeiten war ausschließlich der linke Fahrstreifen freigegen. Folglich entstand ein Stau von etwa fünf Kilometer. Nach rund einer Stunde konnten die mittlere und rechte Fahrspur wieder freigegeben werden, der Standstreifen blieb gesperrt. Aufgrund der durch den Brand entstandenen Schäden am Sattelschlepper gestaltete sich das Abschleppen sehr aufwändig. Daher wurde die rechte Fahrbahn am Nachmittag nochmals für rund eine halbe Stunde gesperrt. Der entstandene Sachschaden kann bislang noch nicht beziffert werden.

 

Markgröningen: 54-Jährige fällt Betrügern zum Opfer

Bislang unbekannte Täter gaben sich am Freitag als Microsoft-Mitarbeiter aus, als sie per Anruf eine 54 Jahre alte Markgröningerin kontaktierten. Sie suggerierten der Frau, dass ihr PC von Viren befallen sei und erlangter mit Hilfe einer Software Fernzugriff auf ihr Laptop. Für jedes Problem, das angeblich behoben wurde, wurde die 54-Jährige zur Kasse gebeten und überwies mit Hilfe einer App zunächst mehrere Hundert Euro. Zudem forderten die Unbekannten die Geschädigte auf, Google-Play-Karten zu erwerben und die Codes zu übermitteln. Als sie am Sonntag ein zweites Mal zu einer Tankstelle ging, um weitere Karten dieser Art zu erwerben, wurde sie von einem Mitarbeiter auf die Möglichkeit eines Betrugs hingewiesen und erstattete Anzeige. Letztlich entstand ein Sachschaden von mehreren Tausend Euro.

 

Schwieberdingen: Wasserkocher auf Herdplatte sorgt für Feuerwehreinsatz

Die Freiwillige Feuerwehr Schwieberdingen rückte am Dienstag mit drei Fahrzeugen und 21 Einsatzkräften in die Hermann-Essig-Straße in Schwieberdingen aus, nachdem gegen 10.25 Uhr ein Brandalarm gemeldet worden war. Vor Ort stellte sich heraus, dass mutmaßlich ein auf einer angeschalteten Herdplatte stehender Wasserkocher zu schmoren begonnen hatte. Durch die Hitze begann das Plastik zu schmelzen und der Feuermelder der Wohnung löste durch die Rauchentwicklung aus. Weitere Anwohner wurden daraufhin aufmerksam und wählten den Notruf. Es wurde niemand verletzt. Der Sachschaden wird auf rund 50 Euro geschätzt.

 

Ludwigsburg: Spielautomaten aufgebrochen

In der Nacht auf Mittwoch wurde in eine Gaststätte in der Holzmarkstraße in Ludwigsburg eingebrochen. Der oder die bislang unbekannten Täter gelangten vermutlich über ein gekipptes Fenster in die Räumlichkeiten und brachen dort zwei Spielautomaten auf. Es wurden mehrere tausend Euro Bargeld entwendet. Der entstandene Sachschaden ist bislang nicht bekannt. Das Polizeirevier Ludwigsburg, Tel. 07141 18-5353, hat die Ermittlungen übernommen und sucht Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können.

Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg

Evakuierung an Schule nach Chemie-Experiment; Unbekannter droht Jugendlichem mit Messer und weitere Meldungen

Sachsenheim-Großsachsenheim: Schule nach Brandalarm geräumt

Vermutlich aufgrund eines unvorhergesehenen Zwischenfalls bei einem Experiment im Chemieunterricht kam es am Dienstag gegen 09.20 Uhr zu einem Feuerwehreinsatz in einer Schule in der Oberriexinger Straße in Großsachsenheim. Im Zuge des Experiments hatten zwei Holzklammern, die ein erhitztes Reagenzglas hielten, wohl zu brennen begonnen. Die Rauchentwicklung führte zur Auslösung eines Brandalarms. Die rund 240 Schülerinnen und Schüler verließen hierauf die Klassenräume. Die alarmierten Freiwilligen Feuerwehren Sachsenheim und Bietigheim-Bissingen rückten mit insgesamt fünf Fahrzeugen und 25 Einsatzkräften aus. Die Wehrleute konnten die Ursache letztlich ausfindig machen. Es entstand weder Sachschaden noch wurden Personen verletzt. Kurz nach 10.00 Uhr konnte der Unterrichte wieder aufgenommen werden.

 

Ingersheim/Bietigheim-Bissingen: Autofahrer geraten aneinander

Ein 54 und ein 52 Jahre alter Autofahrer gerieten am Montag gegen 14.15 Uhr zunächst in Großingersheim und im weiteren Verlauf auch in Bietigheim-Bissingen aneinander. Zunächst standen die beiden Männer hintereinander in der Bertha-Benz-Straße in Großingersheim. Möglicherweise war der 54 Jahre alte E-Lenker nicht weit genug an die Haltlinie heran gefahren, so dass die Kontaktschleife der Anforderungsampel nicht auslöste. Hierauf versuchte ihn der 52 Jahre alte Mazda-Fahrer dahinter zunächst verbal und dann durch hupen aufmerksam zu machen. Hierauf soll der Vordermann mit einer beleidigenden Geste und Beschimpfungen reagiert haben. Die beiden PKW-Lenker fuhren im weiteren Verlauf hintereinander in Richtung Bietigheim-Bissingen. Im Kreuzungsbereich Poststräßle und Großingersheimer Straße soll der BMW-Fahrer sein Warnblinklicht eingeschaltete und sich quer gestellt haben. Dies habe er an der Kreuzung mit der Bundesstraße 27 wiederholt, worauf der Mazda-Lenker ausgestiegen sei, um den Vordermann zur Rede zu stellen. Der BMW-Lenker habe erneut mit Beleidigungen reagiert und habe versucht, nachdem er ebenfalls ausgestiegen war, seinen Kontrahenten am Hals zu packen. Der 52 Jahre alte Mazda-Fahrer sei hierauf wieder in seinen PKW gestiegen. Bevor er davon fahren konnte, habe der 54-Jährige noch gegen den Mazda geschlagen. Das Polizeirevier Bietigheim-Bissingen, Tel. 07142 405-0, sucht nun Zeugen, die die Vorfälle zwischen den beiden Männern beobachtet haben.

 

Remseck am Neckar – Pattonville: Zeugen nach tätlichem Übergriff gesucht

Am Montag kam es gegen 19.10 Uhr in der John-F.-Kennedy-Allee in Pattonville zu einem tätlichen Übergriff auf einen 16-jährigen Motorradfahrer. Derzeitigen Ermittlungen zufolge soll ein bislang unbekannter Mann den Jugendlichen von seiner Suzuki gestoßen haben, als dieser in der John-F.-Kennedy-Allee kurz angehalten hatte. In der Folge soll der Täter ein Messer herausgeholt und dem 16-Jährigen gedroht haben. Anschließend sei der Unbekannte in Richtung des Chicagowegs weitergelaufen. Zuvor sollen sich die beiden Personen bereits zu Fuß in der Georgiastraße begegnet sein, als der junge Mann zu seinem Motorrad gelaufen war. Durch den Sturz auf die Fahrbahn erlitt der 16-Jährige leichte Verletzungen. An seinem Motorradhelm entstand ein Sachschaden von etwa 100 Euro. Der unbekannte Täter wurde beschrieben als etwa 185 cm groß, im Alter von 40 bis 50 Jahren, mit einem muskulösen, trainierten Körperbau und blonden Haaren. Er soll mit einer grauen Blouson-Jacke und einer grau/blauen Hose bekleidet gewesen sein und einen kleinen schwarzen Hund mit einem blau leuchtenden LED-Halsband ausgeführt haben. Zeugen, die sachdienliche Hinweise, insbesondere zu dem unbekannten Mann geben können, werden gebeten, sich beim Polizeiposten Remseck am Neckar, Tel. 07146 28082-0, zu melden.

 

Besigheim: Schaltschrank einer Ampelanlage beschädigt

Bislang unbekannte Täter beschädigten zwischen Freitag 18:00 Uhr und Montag 11:00 Uhr einen Schaltschrank im Bereich der Bundesstraße 27 und der Einmündung zur Riedstraße in Besigheim. Mit einem unbekannten Werkzeug versuchten die Täter den Schaltschrank, welcher unter anderem das Steuergerät für die gesamte Ampelanlage beinhaltet, aufzuhebeln. Hierdurch entstand ein Sachschaden von rund 3.000 Euro. Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben, wenden sich unter der Tel. 07143 40508-0, an den Polizeiposten Besigheim.

Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg