Bundestagskandidat Oliver Martin beantwortet den Ludwigsburg24-Fragebogen

Wer sind die Bundestagskandidat*innen im Kreis Ludwigsburg?

ANZEIGE

Es sind nur noch wenige Wochen bis zur Bundestagswahl – höchste Zeit, sich die Direktkandidaten im Wahlkreis 265 (Ludwigsburg) einmal genauer anzusehen. Die Online-Zeitung Ludwigsburg24 fühlt den Bundestags-Direktkandidat*innen auf den Zahn.

Inspiriert vom Magazin der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, hat Ludwigsburg24 die Bewerber’innen gebeten, einen Fragebogen auszufüllen, der früher ein beliebtes Gesellschaftsspiel war und den der Schriftsteller Marcel Proust in seinem Leben gleich zweimal ausfüllte. Mit unserem Fragebogen wollen wir den Leser*innen die Menschen, die zukünftig in Berlin repräsentieren möchten, persönlich vorstellen:

ANZEIGE

Ludwigsburg24: Ihr Lieblingsort im Kreis Ludwigsburg?

Oliver Martin: Mein Haus

 

Ludwigsburg bedeutet für mich…

Heimat

 

Was vermissen Sie im Kreis Ludwigsburg?

Das Meer

 

Was ist für Sie das größte Unglück?

Nicht gesund zu sein

 

Was macht Sie nervös?

Ein Stau auf dem Weg zu einem wichtigen Termin

 

Worauf können Sie verzichten?

Streitereien, Hass und Kriege

 

Was macht Sie glücklich?

Die Freiheit, mein Leben weitestgehend selbst gestalten zu können

 

Ihr Lieblingswort?

Beharrlichkeit

 

Mit welcher (lebenden) Person würden Sie gerne einmal Mittag essen? Und warum?

Nicht Mittagessen sondern Afternoon-Tea mit der Queen. Ich bewundere Ihre Disziplin und Ihre Beharrlichkeit über die Jahrzehnte hinweg

 

Welchen Lebenstraum haben Sie aufgegeben?

Einmal James Bond – Darsteller zu werden (vielleicht werde ich noch „Q“!?)

 

Wann haben Sie sich zuletzt selbst gegoogelt?

Vor etwa 6 Monaten. Ich glaube, schon (fast) alles über mich zu wissen 😊

 

Wofür haben Sie sich zuletzt entschuldigt?

Dafür, dass ich einen Rückruf vergessen habe

 

Was beunruhigt Sie am meisten an sich?

Dass mein Leben zeitlich begrenzt ist

 

Was sind Ihre Lieblingsnamen?

Mandy (meine Tochter) und Jean

 

Was ist Ihr Lebensmotto?

Du hast keine Chance, also nutze sie

 

Wie trinken Sie Ihren Kaffee?

Mit viel Milch

 

Ihr Lieblingsbuch?

„Hummeldumm“

 

Ihre Lieblingsgestalt in der Geschichte?

Gandhi

 

Ihre LieblingsmalerInnen?

Udo Lindenberg und Otto Waalkes

 

Ihre LieblingsschauspielerInnen?

Jodie Foster und Heinz Rühmann

 

Ihre LieblingskomponistInnen?

Mozart und Johann Strauss

 

Ihre Lieblingsfarbe?

blau

 

Ihre Lieblingsblume?

Die Rose

 

Ihr Lieblingsvogel? 

Spatzen, die „Lausbuben“ unter den Vögeln

 

Ihr Lieblingsschriftsteller?

Max Frisch

 

Ihre Helden in der Wirklichkeit?

Alle Rettungskräfte

 

Was schätzen Sie bei Ihren Freunden am meisten?

Das sie mich so mögen, wie ich bin

 

Was ist Ihr Traum vom Glück?

Ein langes, gesundes und erfülltes Leben

 

Welchen Sport betreiben Sie?

Skifahren und Radfahren

 

Welches Auto möchten Sie gerne fahren?

Mercedes C-Klasse mit dem Solarstrom von meinem eigenen Dach

 

Essen und Trinken hält Leib und Seele zusammen, was ist es bei Ihnen?

Gesundheit und Zufriedenheit

 

Welche drei Gegenstände nehmen Sie mit auf eine einsame Insel?

Ein Taschenmesser, ein Seil und meine Zahnbürste

 

Wie geht es Ihnen?

Ich bin glücklich und zufrieden 😊

 

Einkommen verlieren Rennen gegen Mietpreise

Die Entwicklung der Arbeitseinkommen kann mit den Preissteigerung von Wohnungsmieten nicht mehr Schritt halten. Das gilt vor allem für die Situation in Großstädten. Dort ist die Miete für Familien zu einer hohen finanziellen Belastung geworden.

ANZEIGE

Eine Analyse von immowelt zur Mietbelastung einer 4-köpfigen Familie bei Neuvermietung verdeutlicht das: In mehr als jeder zweiten deutschen Großstadt müssen Arbeitnehmer mit anerkanntem Berufsabschluss für eine familientaugliche Wohnung mindestens ein Viertel des Haushaltsnettoeinkommens für die Miete ausgeben.

In 46 von 79 untersuchten Städten müssen der Analyse zufolge Familien, bei denen beide Eltern einen anerkannten Berufsabschluss haben, mehr als ein Viertel des Nettoeinkommens für die Neuanmietung einer Wohnung ausgeben. In 16 Städten liegt der Anteil sogar bei 30 Prozent und mehr.

ANZEIGE

Haben beide Elternteile hingegen keinen Berufsabschluss, ist das Großstadtleben nur sehr schwer zu finanzieren. Dann liegt die monatliche Belastung in 72 Städten über 25 Prozent und in 52 Städten über 30 Prozent. Die Folge: Viele Menschen mit niedrigen Einkommen müssen aus den Städten wegziehen oder sind auf Wohngeld angewiesen.

Am schwierigsten haben es Familien in Städten, in denen die Schere zwischen Mieten und Einkommen immer weiter aufgegangen ist. In München beläuft sich die mittlere Angebotsmiete für eine 80 bis 120 Quadratmeter große Wohnung auf 1.750 Euro plus Nebenkosten. In Berlin sind die Mieten in den vergangenen Jahren so stark gestiegen, dass die Hauptstadt inzwischen auf Platz 3 im Preisranking liegt. Familientaugliche Mietwohnungen kosten aktuell im Median 1.360 Euro.

Im Gehaltsranking liegt Berlin deutschlandweit allerdings nach wie vor am unteren Ende. Da die Mieten viel stärker als die Einkommen gestiegen sind, ist die Schere immer weiter aufgegangen. Die Folge: Eine Familie mit einem Voll- und einem Halbverdiener jeweils ohne Berufsabschluss muss die Hälfte des Einkommens aufwenden, mit einem anerkannten Berufsabschluss sind es 42 Prozent und mit Hochschulabschluss 31 Prozent.

Bezahlbaren Wohnraum finden Familien hingegen im Ruhrgebiet. Mit Berufsabschluss beträgt die Mietbelastung in Duisburg und Herne unter 20 Prozent. Selbst für Elternteile ohne Berufsabschluss sind die Mieten in den Großstädten des Ruhrgebiets noch so günstig, dass die Wohnkostenquote die 25-Prozent-Marke nicht übersteigt.

Lars Wallerang / glp