Kunst, Kostüme, Kinderprogramm: Residenzschloss Ludwigsburg öffnet am Wochenende neue Perspektiven

Ludwigsburg – Das Residenzschloss lädt am Samstag und Sonntag, 22. und 23. November, zu einem abwechslungsreichen Kultur- und Familienwochenende ein. Neben Führungen und historischen Einblicken stehen zwei Sonderausstellungen im Mittelpunkt: die Präsentation des Künstlerkollektivs „Kaleidoskop – Kunst unterwegs“ und die seit Ende Oktober laufende Barbie-Ausstellung.

Die Ausstellung „Kaleidoskop – Kunst unterwegs“ ist am Samstag von 11 bis 18 Uhr und am Sonntag von 11 bis 17 Uhr im ehemaligen Manufakturshop geöffnet. Gezeigt werden Malerei, Skulpturen, Schmuck und Upcyclingkunst. Der Eintritt ist frei, zudem können Besucherinnen und Besucher mit den ausstellenden Künstlerinnen und Künstlern ins Gespräch kommen.

Ein weiteres Highlight ist die Barbie-Sonderausstellung, die Hunderte Exponate der Sammlerin Bettina Dorfmann zeigt – darunter Puppenhäuser, Fahrzeuge und Modeaccessoires. Ergänzt wird die Schau durch eine Kreativwerkstatt für Kinder, eine Rallye und einen Selfie-Point. Mit dem Ausstellungsticket kann auch das Modemuseum besucht werden. Für Schulklassen stehen kombinierte Führungen zur Verfügung. Eine exklusive Erwachsenenführung hinter die Kulissen ist für Freitag, 28. November, um 16.30 Uhr angekündigt.

Das Wochenende bietet zudem ein breites Führungsprogramm. Am Samstag startet um 13 Uhr die Kostümführung „Freifrau von Schwarzenfels“. Am Sonntag folgen Sonderrundgänge zu Modegeschichte und Schlossalltag, darunter „Kleidung, die verführt“ (14.30 Uhr) und „Von weißer Wäsche und bunten Geschichten“ (15.30 Uhr). Für Familien finden klassische Führungen um 13.00, 14.30 und 15.45 Uhr statt.

Für alle Führungen ist eine Anmeldung erforderlich: +49 (0)7141 18 64 00 oder info@schloss-ludwigsburg.de. Weitere Infos unter; www.schloss-ludwigsburg.de

red

Besuchermagnet “Kürbisausstellung” und „Leuchtenden Traumpfade“ – Blüba rät von Spontanbesuch am Wochenende ab

Zum Ferienende rechnet das Blühende Barock mit einem großen Besucheransturm. Wegen Feiertagen und spätherbstlichem Sonnenschein drohen am Wochenende Wartezeiten und Einlassstopps. Die Parkleitung rät besonders Ludwigsburgern zu einem Besuch unter der Woche – für ein entspannteres Erlebnis.

Ludwigsburg. Wer die letzten Tage der Kürbisausstellung und die „Leuchtenden Traumpfade“ im Blühenden Barock noch genießen möchte, sollte den Besuch gut planen – denn zum Ferienende wird es voll. Für das Wochenende am 1. und 2. November kündigt die Parkleitung großes Besucheraufkommen an. Die Verantwortlichen raten daher von einem spontanen Ausflug an diesen beiden Tagen ab.

Grund für den erwarteten Andrang sind die bevorstehenden Feiertage in einigen Bundesländern (u.a. Reformationstag am 31. Oktober) sowie die letzten Tage der Herbstferien. Bei bis zu 18 Grad und Sonnenschein könnte es zu langen Wartezeiten, Blockabfertigungen oder sogar vorübergehenden Einlassstopps kommen.

“Um allen Besucherinnen und Besuchern ein angenehmes Erlebnis zu ermöglichen, empfehlen wir insbesondere den Ludwigsburgerinnen und Ludwigsburgern, ihren Besuch unter der Woche zu planen. Auch in der darauffolgenden Woche sind noch milde Temperaturen vorhergesagt – ideale Bedingungen für einen entspannten Rundgang durch die Ausstellungen. Wir raten daher von einer Anreise um 17 Uhr ab und empfehlen stattdessen, etwas später zu den Leuchtenden Traumpfaden zu kommen – so lässt sich der Abend im Blühenden Barock besonders stimmungsvoll genießen“, heißt es aus dem Blühenden Barock.

Tipp: Wer flexibel ist, sollte die Anlage unter der Woche besuchen. Die Kürbisausstellung läuft noch bis zum 2. November, die „Leuchtenden Traumpfade“ bleiben bis einschließlich 7. November geöffnet. Besonders stimmungsvoll sei der Abendbesuch – allerdings nicht direkt um 17 Uhr, wenn viele Gäste gleichzeitig anreisen. Ein späterer Spaziergang durch die beleuchteten Gärten werde ruhiger und atmosphärischer, so die Empfehlung der Parkleitung.

red

Zwischen Erinnerung und Identität: Bildhauer Daniel Wagenblast im Kleihues-Bau in Kornwestheim

Mit einer feierlichen Vernissage hat die Stadt Kornwestheim die Ausstellung „Unterirdisches Heimweh“ des renommierten Bildhauers Daniel Wagenblast eröffnet. Skulpturen wie „Lurchi“ und der „Weltenfahrer“ laden zur Auseinandersetzung mit Themen wie Reise, Wurzeln und Identität ein.

Kornwestheim, 26. September 2025 – Die Stadt Kornwestheim lud am Freitagabend zur Eröffnung der Ausstellung Unterirdisches Heimweh des Bildhauers Daniel Wagenblast in den Kleihues-Bau ein. Zahlreiche Gäste folgten der Einladung.
Die Begrüßung übernahm Bürgermeisterin Martina Koch-Haßdenteufel. Im Anschluss führte Saskia Dams M.A., Leiterin der Museen der Stadt Kornwestheim, in das Werk Wagenblasts ein. Zur Eröffnung war auch die Familie Wagenblast persönlich anwesend.
Daniel Wagenblast, 1963 in Schwäbisch Gmünd geboren, zählt seit Jahrzehnten zu den prägenden Bildhauern seiner Generation. Seine Skulpturen aus Holz, Keramik, Aluminium und Bronze sind in renommierten Sammlungen vertreten und vielfach im öffentlichen Raum zu sehen. Charakteristisch sind reduzierte, archaisch wirkende Figuren, die Themen wie Bewegung, Reise und Identität aufgreifen.
Ein Blickfang der Ausstellung ist „Lurchi“, die Salamander-Figur, die Wagenblast als Skulptur in einer groben Hand darstellt. Ebenfalls präsent ist der Weltenfahrer, eine monumentale Figur, die bereits im öffentlichen Raum große Aufmerksamkeit gefunden hat.
Musikalisch begleitet wurde die Eröffnung durch Laurens Patzlaff. Der Pianist, der in Stuttgart und Madrid studierte, ist international tätig und hat sich auf Klavierimprovisation spezialisiert. Bereits als Jugendlicher gründete er ein eigenes Klaviertrio, spielte in Bands und entwickelte früh eine stilistische Offenheit zwischen Klassik, Jazz und freier Improvisation. Heute ist er vielfach ausgezeichnet, gibt weltweit Konzerte und unterrichtete an mehreren Musikhochschulen, unter anderem in Stuttgart, Trossingen, Freiburg, Frankfurt und Breisgau. In Kornwestheim interpretierte er Chick Coreas „Spain“ und präsentierte freie Improvisationen.
Die Ausstellung Unterirdisches Heimweh lädt Besucherinnen und Besucher ein, sich mit Fragen von Erinnerung, Wurzeln und Verortung auseinanderzusetzen. Und für viele dürfte ein Wiedererkennungseffekt dabei sein: Wagenblasts Skulpturen begegnen einem nicht nur im Museum, sondern auch draußen – in zahlreichen Städten Süddeutschlands. Wer in Stuttgart, Ludwigsburg oder kleineren Orten unterwegs ist, hat seine markanten Figuren vielleicht schon gesehen, ohne den Namen des Künstlers zu kennen. Die Ausstellung in Kornwestheim bietet nun die Gelegenheit, diese vertrauten Werke im Museumskontext wiederzutreffen und die Geschichten hinter ihnen zu entdecken.
Die Ausstellung ist vom 27. September 2025 bis zum 18. Januar 2026 im Kleihues-Bau Kornwestheim zu sehen.
Öffnungszeiten: Freitag bis Sonntag, jeweils 11 bis 18 Uhr. Führungen für Gruppen und Schulklassen sind nach Vereinbarung auch an Wochentagen möglich.

Sand trifft Natur: Kunstaktion im Blühenden Barock in Ludwigsburg feiert die Artenvielfalt

Ludwigsburg – Im Blühenden Barock geht es bald nicht nur blühend, sondern auch bildhauerisch zur Sache: Vom 9. Mai bis zum 3. August 2025 wird der Ostgarten zur Bühne für die diesjährige Sand-Natur-Kunst-Ausstellung. Internationale Künstlerinnen und Künstler verwandeln riesige Sandhaufen in filigrane Skulpturen – und stellen dabei ein zentrales Thema in den Mittelpunkt: die Artenvielfalt.

„Bei uns steht in diesem Jahr alles im Zeichen der Artenvielfalt“, sagt Petra Herrling, Direktorin des Blühenden Barock. Passend zum Jahresthema zeigt die Ausstellung bedrohte Tierarten, sensible Ökosysteme und florale Motive – aus Sand geformt, in Szene gesetzt zwischen Blumenbeeten und unter freiem Himmel.

Die künstlerische Leitung übernimmt der niederländische Sandbildhauer Jeroen van de Vlag. Mit ihm arbeiten renommierte Künstler wie Kevin Crawford aus Australien, Benoit Dutherage aus Frankreich und Jeroen Advocaat aus den Niederlanden. Erstmals soll es auch Holzskulpturen zu sehen geben – als Ergänzung zur sandigen Vielfalt.

Speed Carving Contest

Spannung und Action gibt es an den ersten beiden Wochenenden. Am 10. Mai und 11. Mai sowie am 17. Mai und 18. Mai treten beim Speed Carving Contest Sandkünstler live gegeneinander an, um innerhalb einer Stunde ein Überraschungsmotiv zu formen. Das Publikum entscheidet über die besten Werke – ein faszinierendes Erlebnis für Jung und Alt (Start jeweils um 11:00, 13:00 und 15:00 Uhr).

Holzkunst erweitert die Ausstellung

Neu in diesem Jahr: Ergänzend zur Sandkunst bereichern kunstvoll geschnitzte Holzskulpturen die Ausstellung und setzen zusätzliche Akzente auf das Thema Artenvielfalt. Die Kombination aus beeindruckender Handwerkskunst, fantasievollen Motiven und der barocken Gartenpracht verspricht einen unvergesslichen Besuch.

Der vielfältig bestückte Sand-Shop erfreut die Besucherinnen und Besucher mit süßen Kleinigkeiten, Leckereien, Dekoartikeln und vielem mehr. Und nach einem wunderschönen Spaziergang durch die Ausstellung locken die verschiedenen gastronomischen Angebote der Ausstellung unter anderem mit leckeren Gerichten und kühlen Getränken. So lässt sich der Sommer unter den riesigen Platanen des Blühenden Barock genießen – der perfekte Platz für einen Urlaub zuhause oder einen entspannten Feierabend vor eindrucksvoller Kulisse.

Hintergrundinformationen:
Die Ausstellung „Sand-Natur-Kunst 2025“ ist von Freitag, 9. Mai, bis Sonntag, 3. August 2025, täglich von 9:00 bis 18:00 Uhr im Ostgarten und auf der Wiese unter der Emichsburg des Blühenden Barock Ludwigsburg zu sehen.

red

Hundertwasser in Ludwigsburg: Kunsthaus Watzl zeigt Werke des Ausnahmekünstlers

Ludwigsburg – Sein Werk ist farbenfroh, seine Architektur unverkennbar: Friedensreich Hundertwasser gehört zu den einflussreichsten Künstlern des 20. Jahrhunderts. Ab dem 15. März widmet ihm die Stadt Lindau ein eigenes Kunstforum – das erste dieser Art in Deutschland. Doch wer nicht bis zur großen Eröffnung am Bodensee warten möchte, hat schon jetzt die Chance, Hundertwasser in Ludwigsburg zu erleben. Das Kunsthaus Watzl lädt vom 20. bis 22. Februar zu einem besonderen Kunstverkauf, bei dem auch Werke des berühmten Künstlers zu haben sind.

Hundertwasser in Lindau: Ein Museum für einen Visionär

Hundertwasser war mehr als ein Künstler – er war ein Visionär, ein Umweltaktivist, ein Querdenker. Sein Motto: Natur und Mensch müssen in Einklang sein. Diese Idee zieht sich durch seine Gemälde, Drucke und Architekturprojekte, die sich durch bunte Farben, organische Formen und den Verzicht auf gerade Linien auszeichnen.

Das neue Kunstforum Hundertwasser in Lindau, das am 15. März im ehemaligen Kunstmuseum am Inselbahnhof eröffnet, widmet sich ganz seinem Schaffen. Über fünf Jahre hinweg zeigt es in wechselnden Ausstellungen das facettenreiche Werk des Österreichers. Die erste Schau trägt den Titel „Das Recht auf Träume“ – eine Hommage an die Fantasie, die Hundertwasser zeitlebens als Grundlage seiner Kunst betrachtete.

Kunsthaus Watzl: Hundertwasser in Ludwigsburg entdecken

Doch nicht nur Lindau steht im Zeichen von Hundertwasser. Auch in Ludwigsburg gibt es die Gelegenheit, Werke des Künstlers zu erwerben – und das zu besonders günstigen Konditionen.

Am 21. und 22. Februar lädt das Kunsthaus Watzl zum „BIG ART SALE“. Kunstliebhaber können hier aus einem breiten Angebot wählen, darunter auch originale Hundertwasser-Drucke. Die Preise sind drastisch reduziert – zwischen 50 und 75 Prozent Rabatt auf viele Kunstwerke.

Neben Hundertwasser sind zahlreiche weitere Künstler vertreten, von klassischen Kunstdrucken bis hin zu zeitgenössischen Grafiken. Das Kunsthaus löst einen Teil seines Archivs auf, weshalb viele Werke erstmals und möglicherweise einmalig in diesem Umfang angeboten werden.

Termin und Öffnungszeiten

Wann? 20, 21. Februar & Samstag, 22. Februar 2025

Öffnungszeiten: Freitag: 10–18 Uhr und Samstag: 10–16 Uhr

Wo? Kunsthaus Watzl, Schorndorfer Str. 120, 71638 Ludwigsburg

Der Eintritt ist an beiden Tagen frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

red

Kaiserzeitliche Grüße aus Ludwigsburg: Eine Postkartenausstellung im Stadtarchiv

Ludwigsburg – Wie sah Ludwigsburg vor über 100 Jahren aus? Antworten darauf gibt die neue Ausstellung im Stadtarchiv Ludwigsburg. Die „Postkartensammlung Armin Weckert: Eine Zeitreise durch Ludwigsburg“ präsentiert historische Ansichten der Stadt aus der Kaiserzeit – liebevoll gesammelt vom gebürtigen Ludwigsburger Armin Weckert. Seit dieser Woche können Besucher*innen die Ausstellung im Foyer des Archivs in der Mathildenstraße 21 von Montag bis Donnerstag, 8 bis 17 Uhr, und freitags von 8 bis 14 Uhr kostenfrei erleben.

Eine Sammlung mit Herz und Geschichte

Armin Weckert, der seine Sammelleidenschaft über Jahrzehnte pflegte, schenkte seine einzigartige Sammlung mit insgesamt 1.800 Postkarten vor zwei Jahren dem Stadtarchiv Ludwigsburg. Mit Liebe zum Detail zeigen die historischen Karten Szenen und Ansichten der Residenzstadt, wie sie zur Kaiserzeit war.

Ein besonderes Kapitel dieser Ausstellung ist der Beitrag des Freiwilligendienstleistenden Fin Mundel, der die Sammlung sortiert und digitalisiert hat. Mit Unterstützung des Stadtarchivs bereitete er die Karten für die Ausstellung auf und trug so dazu bei, dass diese Schätze nun der Öffentlichkeit zugänglich sind.

Einblicke in Ludwigsburgs Vergangenheit – vor Ort und digital

Die Ausstellung zeigt die Postkarten im Original und teils vergrößert in Reproduktion, um die Details der Ansichten besser erlebbar zu machen. Zu sehen sind Motive, die das Ludwigsburg der Kaiserzeit festhalten – eine Residenzstadt voller historischer Gebäude, Plätze und Straßen. „Wer Lust auf eine Reise in Ludwigsburgs Vergangenheit hat, findet hier viele spannende Einblicke“, erklärt Dr. Simon Karzel, Leiter des Stadtarchivs.

Zusätzlich zur Ausstellung vor Ort gibt es einen Teil der digitalisierten Sammlung auch auf der Website des Stadtarchivs, sodass Interessierte jederzeit auf diese historischen Ansichten zugreifen können.

red

Von Simone Veil bis Erasmus: Ausstellung in Ludwigsburg würdigt Beitrag von Frauen zur EU-Integration

Ludwigsburg – Das Ludwigsburger Kulturzentrum präsentiert derzeit die Wanderausstellung #EUWomen, die Frauen in den Mittelpunkt rückt, die eine bedeutende Rolle bei der Entwicklung und Festigung der Europäischen Union gespielt haben. Während oft die Gründungsväter der EU im Fokus stehen, bleibt der Beitrag von Frauen wie Simone Veil oder Anna Siemsen oft unerwähnt.

„Das müssen wir ändern“, so Erste Bürgermeisterin Renate Schmetz bei der Ausstellungseröffnung. „Das Erasmus-Programm wurde von einer Frau ins Leben gerufen. Und viele weitere Initiativen auf EU-Ebene wurden maßgeblich von Frauen vorangetrieben“, so Schmetz.

Ein weiteres Thema, das bei der Eröffnung angesprochen wurde, ist der Schutz von Frauen vor Gewalt. Judith Raupp, die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Ludwigsburg, wies darauf hin, dass dieser Schutz sowohl in Deutschland als auch auf europäischer Ebene an Bedeutung gewinnt. “Der Schutz von Frauen vor Gewalt ist in Deutschland in den letzten Jahren wichtiger geworden. Hier wurde mehr umgesetzt. Dies hängt auch damit zusammen, dass geschlechterspezifische Gewalt ein wichtiges Thema in der Europa-Politik ist. Es ist ein gutes Beispiel dafür, was Europa bei uns bewegen kann“, sagte sie.

Die Ausstellung, die bis zum 11. Juni im Kulturzentrum Ludwigsburg zu sehen ist, ist ein Projekt der Freien Hansestadt Bremen und wird durch Mittel der deutschen Vertretung der Europäischen Kommission unterstützt. Präsentiert wird sie vom städtischen Referat Stadtentwicklung, Klima und Internationales in Kooperation mit der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Ludwigsburg.

red

Verwendete Quellen: Stadt Ludwigsburg

Magische Welten aus Sand: Märchen und Legenden im Blühenden Barock Ludwigsburg

Ludwigsburg – Vom 9. Mai bis zum 28. Juli verwandeln internationale Sandkünstlerinnen und -künstler das Blühende Barock Ludwigsburg in eine Welt voller Märchen und Legenden. Unter der Leitung des renommierten Sandkunst-Profis Jeroen van de Vlag werden täglich von 9 bis 18 Uhr Tonnen von Sand in einzigartige Kunstwerke verwandelt.

Die Arbeit der Künstlerinnen und Künstler unterscheidet sich grundlegend von jener am Urlaubsstrand: Der spezielle, eckige und scharfkantige Sand wird zu harten Blöcken gepresst und verdichtet, um eine langanhaltende Stabilität zu gewährleisten. Durch filigrane Arbeit entstehen daraus wunderschöne Sandskulpturen, darunter bereits Peter Pan, Pegasus, Harry Potter, eine Zwergen-Szenerie und eine Meerjungfrau.

Besonderes Highlight ist der Speed-Carving-Wettbewerb, der am Eröffnungswochenende, Samstag und Sonntag, 11. und 12. Mai, stattfindet. Verschiedene Sandkünstlerinnen und -künstler treten gegeneinander an und gestalten jeweils eine Sandfigur zum Thema “Märchen und Legenden”. In diesem Jahr gibt es eine Neuerung: Jeweils um 11, 13 und 14:30 Uhr schnitzen zwei Künstlerinnen oder Künstler auf der Wiese unterhalb der Emichsburg in nur anderthalb Stunden zum selben Thema eine Figur. Das Publikum entscheidet, welche Figur gewinnt.

Alisa Käfer vom Organisationsteam erklärt: “Damit bringen wir noch einmal ein bisschen Schnelligkeit in den Speed-Carving-Contest. Der Vergleich ist noch direkter, da beide Teilnehmenden eine Figur zum selben Thema gestalten. Die Besucherinnen und Besucher dürfen bei der Entstehung der sandigen Kunstwerke zuschauen und vielleicht den ein oder anderen Tipp mit nach Hause nehmen.”

Die Besucherinnen und Besucher haben die Möglichkeit, live dabei zu sein, wenn weitere Szenerien zum Thema Märchen und Legenden entstehen. Sowohl lokale als auch internationale Künstlerinnen und Künstler arbeiten ohne Vorbereitung, um aus einem Kubikmeter Sand neue Kunstwerke zu schaffen. Zudem ist der Holzkünstler Igor Loskutow zu Gast und fertigt am Wochenende ebenfalls eine Skulptur an.

red

Spätlingsmarkt 2023: Kulinarische Genüsse und Kunsthandwerk in Ludwigsburg eröffnet

Ludwigsburg – Das Landratsamt Ludwigsburg eröffnete am gestrigen Montag, dem 6. November, seine Pforten, um die jährliche Festlichkeit des Spätlingsmarktes zu begrüßen. Das traditionelle Ereignis lockte zahlreiche Besucherinnen und Besucher in die Hallen des Kreishauses in der Hindenburgstraße und das Atrium des ersten Erweiterungsbaus. Der Spätlingsmarkt hat sich über die Jahre zu einer wichtigen Plattform für kulinarische Spezialitäten und Kunsthandwerk entwickelt, die nicht nur aus dem Landkreis Ludwigsburg, sondern auch aus den Partner- und Freundeslandkreisen in Sachsen, Ungarn, Frankreich und Italien stammen.

Die Eröffnung des Spätlingsmarkts wurde von Landrat Dietmar Allgaier am Montag um 18:30 Uhr offiziell eingeläutet. Das festliche Event ist mittlerweile ein fester Bestandteil des Herbstes in der Region und hat sich über die Jahre hinweg zu einer bedeutenden Plattform für kulinarische Spezialitäten und Kunsthandwerk etabliert.

Bedingt durch den Angriff der Hamas auf Israel, konnte der israelische Partnerlandkreis Oberes Galiläa in diesem Jahr nicht am Spätlingsmarkt teilnehmen. Landrat Dietmar Allgaier bekundete seine Solidarität mit den israelischen Freunden und betonte, wie sehr ihre Teilnahme vermisst wurde. Dennoch sind die Partnerlandkreise aus Sachsen, Ungarn, Frankreich und Italien wie gewohnt auf dem Markt vertreten. Sie bieten italienische, französische und ungarische Delikatessen wie Salami, Schinken, Käse, Olivenöl, Nougat und Sanddorn an.

Zusätzlich zu diesen Köstlichkeiten gibt es auch regionale Produkte von Bauern, Bäckern, Konditoren, Metzgern, Müllern, Winzern, Gärtnern, Imkern und Kunsthandwerkern. Insgesamt sind in diesem Jahr 75 Standbetreiber auf dem Spätlingsmarkt vertreten.

Die Farben der Ukraine, Blau und Gelb, sind ebenfalls auf dem Markt vertreten. Inmitten der Angebote des Landkreises und seiner Partnerregionen finden Besucher den Stand des Gustaf-Adolf-Werks e.V., der Informationen über die Organisation sowie Empfänger von Geld- und Sachspenden in die Ukraine bietet. Täglich um 17:00 Uhr wird dort ein Friedensgebet abgehalten.

In den kommenden Tagen bietet der Spätlingsmarkt ein vielfältiges Programm. Am Dienstag, dem 7. November, findet ein Thementag zum Thema “Unverzichtbare Vielfalt: Insekten und Landwirtschaft” statt, organisiert vom Landschaftserhaltungsverband. Ein Vortrag, ein Film und eine Podiumsdiskussion ergänzen diesen Tag.

Der Mittwoch, 8. November, steht ganz im Zeichen der Familie. Die Standbetreiber haben zahlreiche Angebote für Kinder und Erwachsene vorbereitet. An diesem Tag ist auch ein kostenloser Shuttleservice vom Bahnhof Ludwigsburg zum Landratsamt Ludwigsburg verfügbar.

Für Bierliebhaber bietet der diplomierte Biersommelier Clemens Thysing am Mittwoch, 8. November, ein Biertasting an. Biere aus den Partnerlandkreisen werden verkostet, und die Teilnehmer erfahren mehr über die Unterschiede in der Bierherstellung und den Biergenuss in den verschiedenen Partnerlandkreisen.

Am Donnerstag, 9. November, um 17 Uhr werden im Atrium Neubau die Urkunden für die besten Brände im Landkreis verliehen. Die Standbetreiber übergeben ihre Spenden an den Verein Gemeinsam e.V. Junge Winzer präsentieren ihre Wein- und Sekt-Spezialitäten aus dem Landkreis. Ab 18 Uhr lädt die Afterwork Party im Atrium des Neubaus mit DJ Luca zum Feiern ein.

Am Freitag, 10. November, findet die traditionelle Weinprobe im großen Sitzungssaal statt. Dabei können ausgewählte Weine junger Winzer aus Hohenhaslach zusammen mit ungarischen kulinarischen Spezialitäten probiert werden. Kabarettist Bernd Kohlhepp sorgt mit seinem Programm “Hämmerle kommt” für Unterhaltung. Die Teilnahmegebühr beträgt 30 Euro pro Person.

Um die Anreise zum Spätlingsmarkt zu erleichtern, können Besucher am Donnerstag und Freitag, 9. und 10. November, einen kostenlosen Transport mit drei Rikschas vom Bahnhof Ludwigsburg zum Spätlingsmarkt und zurück nutzen.

Die Öffnungszeiten des Spätlingsmarkts im Überblick:

  • Montag und Donnerstag von 11 bis 22 Uhr
  • Dienstag, Mittwoch und Freitag von 11 bis 20 Uhr
  • Samstag von 9 bis 14 Uhr

red

Meisterschaftskrimi in Ludwigsburg: Deutschland holt sich den Titel ‘Schwerster Kürbis”

Ludwigsburg – Die Europameisterschaft im Kürbiswiegen hielt in diesem Jahr ein besonderes Highlight bereit: Ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen zwei gigantischen Kürbissen sorgte für jede Menge Spannung und Nervenkitzel. Auf der einen Seite stand Luca Stöckl, ein stolzer Kürbiszüchter aus Bayern, der einen deutschen Rekordkürbis präsentierte. Auf der anderen Seite war der amtierende Weltmeister Stefano Cutrupi aus Italien mit einem ebenso imposanten Kürbis vertreten. Nach genauen Umfangmessungen wurde eine erstaunliche Tatsache enthüllt: Beide Kürbisse wogen genau dasselbe.

Die Entscheidung über den Sieg wurde schließlich auf der großen Waage getroffen, auf der insgesamt 13 Riesenkürbisse der Sorte Atlantic Giant nacheinander gewogen wurden. Luca Stöckls Kürbis triumphierte mit einem beeindruckenden Gewicht von 1041,5 Kilogramm und sicherte sich damit den Europameistertitel. Doch das war noch nicht alles – er verkündete enthusiastisch, dass er im kommenden Jahr erneut bei den Wiegemeisterschaften in Ludwigsburg antreten und einen neuen Weltrekord aufstellen möchte.

Der zweite Platz ging an den talentierten Stefano Cutrupi aus Radda in Chianti (Italien), dessen Kürbis immerhin stolze 973,5 Kilogramm auf die Waage brachte. Den dritten Platz sicherte sich Matthias Würsching aus Hessen, der mit seinem Kürbis ein stattliches Gewicht von 957,5 Kilogramm erreichte. Es ist erwähnenswert, dass Würsching bereits am vergangenen Wochenende die deutsche Meisterschaft im Kürbiswiegen für sich entschieden hatte.

Doch die Europameisterschaft bot nicht nur Kürbiswiegerei. Es wurden auch andere außergewöhnliche Rekorde gebrochen. Patrick Teichmann, ein erfahrener Züchter, präsentierte stolz eine 284,4 Zentimeter lange Karotte und stellte damit einen neuen deutschen Rekord auf. Diese Karotte und ihr eindrucksvolles Wurzelwerk waren um mehr als 30 Zentimeter länger als der bisherige Rekord. Doch Teichmann ist nicht nur für lange Karotten bekannt – er hält auch zwei beeindruckende Guinness-Weltrekorde. Zum einen kann er stolz auf 33 verschiedene Sorten von Riesengemüse in seinem eigenen Garten verweisen. Zum anderen führte er die Zubereitung der größten gefüllten Riesenzucchini der Welt durch, für die er eine 30-Kilo-Zucchini, 30 Kilogramm Hackfleisch und 2 Kilogramm Käse benötigte.

Es ist erwähnenswert, dass Stefano Cutrupi aus Radda in Chianti (Italien) weiterhin den Weltrekord im Kürbiswiegen hält. Sein Kürbis der Sorte Atlantic Giant brachte im Jahr 2021 stolze 1226 Kilogramm auf die Waage. Ein wahrhaft gigantisches Spektakel.

Sieger der Europameisterschaft im Kürbiswiegen 2023

1. Platz: Luca Stöckl, Bayern, 1041,5 Kilogramm
2. Platz: Stefano Cutrupi, Italien, 973,5 Kilogramm
3. Platz: Matthias Würsching, Hessen, 957,5 Kilogramm

red

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