Galerie

Der schnellste Stern aus dem Hause AMG: Mercedes-AMG GT 63 S E Performance Coupe

Es ist das neue Spitzenmodell von Mercedes-AMG, das GT 63 S E Performance Coupe. Der AMG 4,0-Liter-V8-Biturbomotor und die AMG Electric Drive Unit erzeugen zusammen eine Systemleistung von 600 kW/816 PS und ein maximales Systemdrehmoment von bis zu 1.420 Nm. Das Sport-Coupe ist ab 217.770 Euro bei den Vertriebspartnern oder online erhältlich.

Die Beschleunigung in 2,8 Sekunden auf 100 km/h ist der schnellste Wert eines Serienmodells von Mercedes-AMG. Auch die Höchstgeschwindigkeit von 320 km/h unterstreicht den kraftvollen Auftritt. Die serienmäßige Technikausrüstung lässt kaum Wünsche offen: Sie umfasst unter anderem das AMG-Fahrwerk “Active Ride Control” mit semi-aktiver Wankstabilisierung, die aktive Hinterachslenkung und die markeneigene Keramik-Hochleistungs-Verbundbremsanlage.

Zur Serienausstattung gehören außerdem das AMG Speedshift MCT 9G Getriebe mit nasser Anfahrkupplung, das AMG Performance Lenkrad in Leder Nappa und AMG Sportsitze in Leder Nappa schwarz. Ebenfalls an Bord sind das Park-Paket mit Rückfahrkamera, die Klimatisierungsautomatik “Thermotronic”, AMG Zierelemente in Hochglanzschwarz sowie das “Pre-Safe”-System.

Die exklusive Sportwagen-Architektur ermöglicht das großzügige Maßkonzept mit optionalen 2+2 Sitzen. Die große “Easy-Pack”-Heckklappe inklusive “Handsfree Access”-Funktion erleichtert das Be- und Entladen. Bei Bedarf lässt sich das Gepäckabteil durch die geteilt umlegbaren Rücksitzlehnen spürbar erweitern.

Funktionales und optisches Zentrum im Innenraum ist der 11,9 Zoll große MBUX Multimedia-Touchscreen. Das Hochformat bietet besonders für die Navigation deutliche Vorteile sowie ergonomisch mehr Freiraum. Umfangreiche MBUX-Funktionen einschließlich Navigation Premium sind serienmäßig an Bord, ebenso der virtuelle Renningenieur “AMG Track Pace” und das kabellose Laden von Smartphones.

Auch das Individualisierungs-Programm “Manufaktur” steht für das Mercedes-AMG GT 63 S E Performance Coupe zur Verfügung: Es enthält neun neue Lacke, die das bisherige Angebot ergänzen: die drei Uni-Farbtöne Vintageblau uni, Siliziumgrau uni und Wüstensand uni. Außerdem stehen die zwei Metallic-Farben Orange flame metallic und Rubellitrot metallic zur Verfügung. Die vier matten Lacke Nachtschwarz Magno, Hightechsilber Magno, Graphitgrau Magno und Kupferorange Magno runden das Farbangebot ab.

Zum Interieur-Paket gehören die in “Manufaktur”-Nappaleder ausgeführten Sitze mit Rautensteppung. Leder Nappa in “Manufaktur”-Farbe kommt ebenso bei den Armauflagen und Mittelfeldern in den Türen, der Mittelkonsole inklusive Mittelarmstützen sowie dem Unterteil der Instrumententafel zum Einsatz. Weiteres Highlight des Interieur-Pakets ist das von Hand bezogene AMG Performance “Manufaktur”-Lenkrad in Nappaleder, farblich abgestimmt auf die jeweilige Polsterfarbe.

mid/wal

 

US-Gewerkschaft UAW: Mercedes verletzt Menschenrechte in Alabama

Detroit / Stuttgart – Der Chef der mächtigen US-Autogewerkschaft UAW, Shawn Fain, erhöht den Druck auf Mercedes. Er wirft dem deutschen Autohersteller vor, die Gründung einer Gewerkschaftsvertretung in dessen Werk im US-Staat Alabama zu behindern. Anfang April legte die UAW deshalb Beschwerde in Deutschland wegen Verstoßes gegen das seit Anfang 2023 geltende Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz ein.

Mit dem Vorgehen gegen Gewerkschaftsaktivisten in Alabama verletzte Mercedes deren Menschenrechte, sagte Fain dem Wirtschaftsmagazin “Capital”. Er frage sich, wie es sein könne, “dass sich Mercedes in Deutschland in einer bestimmten Weise verhält und in Amerika völlig anders.” Man werde alle Möglichkeiten nutzen, die man habe. “Genauso wie die Unternehmen das machen”, so Fain. “Wir stehen an einem entscheidenden Moment unserer Generation, um für die Arbeiterklasse in Amerika Sicherheit zu erringen.”

Die UAW will den bisher weitgehend gewerkschaftsfreien Südstaaten der USA erobern. Das hat die Gewerkschaft drei Jahrzehnte lang vergeblich versucht. Nun sieht Fain die Chance zum Durchbruch. Einen ersten Erfolg konnte er bereits verbuchen: In einem sechswöchigen Streik rang er den “Big Three” der US-Autobauer – GM, Ford, Stellantis – im vergangenen Jahr Zugeständnisse ab, die Beobachter für unmöglich gehalten hatten: eine 25-prozentige Lohnerhöhung, die Rückkehr zum Inflationsausgleich und das Recht zu Streiks bei geplanten Betriebsschließungen.

Der UAW-Chef wirft Mercedes und auch dem Wettbewerber Volkswagen vor, aktiv gegen die Gründung einer Arbeitnehmervertretung vorzugehen. Zu diesem sogenannten “union busting” gehören laut Experten Maßregelungen der Gewerkschaftsaktivisten und zwangsweise Betriebsversammlungen, in denen Manager Druck machen und Zweifel säen. So wurden auch die Aussagen des US-Chefs von Mercedes, Michael Göbel, bei einer Veranstaltung im Februar interpretiert.

Arbeiter sollten “keine Beiträge zahlen müssen, die Millionen Dollar jährlich für eine Organisation schaffen, bei der es keine Transparenz über die Verwendung des Geldes gibt”, wurde Göbel zitiert. Ein Sprecher des Unternehmens erklärte dazu, Mercedes teile “Fakten und Meinungen”, um seinen Mitarbeitern eine fundierte Entscheidung zu ermöglichen.

red

Dieselskandal: Mercedes-Benz unterliegt teilweise vor OLG Stuttgart

Stuttgart – In einem Musterverfahren gegen Mercedes-Benz im Zusammenhang mit dem Dieselskandal hat das Oberlandesgericht Stuttgart den Klägern teilweise recht gegeben. Das teilte das Gericht am Donnerstag mit.

Demnach enthielten die streitgegenständlichen Euro-6- und Euro-5-Fahrzeuge jeweils “unzulässige Abschalteinrichtungen”. Zudem hätten Mitarbeiter des beklagten Fahrzeugherstellers in Bezug auf Euro-6-Fahrzeuge “bedingt vorsätzlich” gehandelt.

Konkret habe der zuständige Senat in Übereinstimmung mit den Rückrufbescheiden des KBA festgestellt, dass in den streitgegenständlichen Euro-6-Fahrzeugen zum Zeitpunkt der Inverkehrgabe der Fahrzeuge eine unzulässige Abschalteinrichtung in Gestalt einer sogenannten “Strategie A in vergleichbarer Ausprägung” enthalten sei, welche auch als “Bit 13” bezeichnet werde.

In den Fahrzeugen der Euro-5-Modelle sei zudem – so auch das KBA in seinen Rückrufbescheiden – zum Zeitpunkt deren Inverkehrgabe nach den Feststellungen des Senats eine unzulässige Abschalteinrichtung in Gestalt einer sogenannten Kühlmittel-Solltemperatur-Regelung (KSR) enthalten.

Der Senat habe außerdem festgestellt, dass Mitarbeiter des beklagten Fahrzeugherstellers es bis zum Zeitpunkt der Inverkehrgabe der streitgegenständlichen Euro-6-Fahrzeuge “zumindest billigend in Kauf genommen” hätten, dass es sich bei der “Strategie A in vergleichbarer Ausprägung” um eine “unzulässige Abschalteinrichtung” handele, so das OLG. Soweit die Klage darüber hinaus auf weitere Feststellungen zu einem vorsätzlichen Handeln der Musterbeklagten gerichtet war, wies der Senat die Klage ab.

Gleichfalls abgewiesen wurde die Klage, soweit der Musterkläger die Feststellung begehrte, Mitglieder des Vorstandes von Mercedes-Benz hätten den Einsatz der festgestellten unzulässigen Abschalteinrichtungen angeordnet oder gebilligt. Der klagende Verband habe “keine tatsächlichen Anhaltspunkte vorgetragen”, hieß es. Der Senat habe die Behauptung daher als “Vortrag ins Blaue hinein” nicht berücksichtigt.

Kläger in dem Verfahren war der Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV). Er begehrte im Rahmen der Musterfeststellungsklage Feststellungen im Zusammenhang mit dem Einsatz von ihm als unzulässig behaupteter Abschalteinrichtungen in einigen Fahrzeugen.

Eine Musterfeststellungsklage dient als erste Stufe der Durchsetzung von individuellen Ansprüchen von Verbrauchern, die sich einer solchen Klage anschließen. In dem Verfahren vor dem OLG, welches bereits im Juli 2022 begann, hatten sich bis Anfang Januar 2022 insgesamt 2.476 Verbraucher im Klageregister angemeldet. In dem Verfahren zum Abgasskandal ging es um tatsächliche oder rechtliche Voraussetzungen für Schadensersatzansprüche von Verbrauchern, die eines der betroffenen Fahrzeug-Modelle erworben haben. Das Musterfeststellungsurteil ist allerdings noch nicht rechtskräftig. Beiden Parteien steht das Rechtsmittel der Revision zum Bundesgerichtshof offen, die innerhalb eines Monats nach Zustellung des Urteils einzulegen ist.

Sollte das Urteil rechtskräftig werden, müssten die betroffenen Verbraucher im nächsten Schritt ihr Recht auf Schadenersatz noch selbst durchsetzen.

red

Mercedes-Betriebsrat schlägt Alarm: Verbrennerausstieg verschieben

Stuttgart – Wegen der schwachen Nachfrage nach E-Autos spricht sich der Betriebsrat von Mercedes-Benz dafür aus, den Verbrennerausstieg zu verschieben.

Zurzeit sei Mercedes noch in der Lage je nach Marktsituation entweder mehr Verbrenner oder mehr E-Autos zu produzieren, sagte Michael Häberle, Betriebsratschef des Werks in Stuttgart-Untertürkheim und Mitglied des Aufsichtsrats, dem “Spiegel”. “Diese Flexibilität müssen wir so lange wie möglich beibehalten, um die Transformation sauber zu organisieren.”

Ab 2035 dürfen laut EU-Verordnung nur noch Pkw zugelassen werden, die klimaneutral fahren. Würde der Ausstiegstermin verlegt, könne Mercedes-Benz “den Übergang in eine andere Antriebswelt für die Beschäftigten sozialverträglicher organisieren”.

Dadurch stiegen wohl auch die Chancen auf einen Pakt zur Beschäftigungssicherung bis 2035, die der Betriebsrat fordert. Bisher gibt es ein solches Abkommen nur bis Ende 2029. Es gehe darum, sicherzustellen, dass die deutschen Standorte bei anstehenden Produktionsentscheidungen fest eingeplant werden. “Alles andere ist Wasser auf die Mühlen derer, die wie die AfD momentan mit den Ängsten der Menschen spielen.”

Das Verbrenner-Aus wurde vor knapp einem Jahr von den EU-Mitgliedstaaten beschlossen. Die Verordnung soll im Jahr 2026 noch einmal überprüft werden. Das “Horrorszenario” wäre laut Häberle, wenn wegen des Verbots in der EU “überall auf der Welt Verbrenner gebaut würden, nur nicht mehr da, wo sie erfunden wurden”.

red

Diesel-Rückruf bei Mercedes-Benz: Über 100.000 Fahrzeuge betroffen

Stuttgart – Mehr als acht Jahre nach Beginn des Diesel-Skandals muss Mercedes-Benz wieder Autos zurückrufen. Betroffen seien über 100.000 Fahrzeuge allein in Deutschland, die ein Softwareupdate aufgespielt bekommen müssen, berichtet der “Spiegel”. Nach Informationen des Nachrichtenmagazins und des Bayerischen Rundfunks hat das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) im Dezember einen entsprechenden Bescheid ausgestellt.

Der Stuttgarter Autokonzern schreibt die Halter der Modelle mit den Schadstoffklassen Euro 5 und 6b demnach derzeit an; wer nicht reagiert, dem droht die Stilllegung seines Fahrzeugs. Der Grund für den Rückruf liegt bei der Abgasreinigungsanlage der Diesel: Die betreffenden Autos reduzieren bei tieferen und höheren Temperaturen das Reinigungssystem, was zu deutlich erhöhten Stickoxid-Emissionen führt. In der Fachwelt wird das als sogenanntes Thermofenster bezeichnet.

Viele Autokonzerne haben ihre Abgasreinigung auf diese Weise angepasst. Mercedes-Benz rechtfertigt dies damit, dass sie bislang nicht von den Behörden beanstandet worden war: “Noch bis zu dem EuGH-Urteil haben die europäischen Typgenehmigungsbehörden entsprechende Temperatursteuerungen der Abgasrückführung generell für zulässig gehalten”, sagte eine Sprecherin des Autoherstellers auf Anfrage von “Spiegel” und BR. Man kooperiere vollumfänglich mit dem KBA. Kunden würden schriftlich darüber informiert, wenn ihr Fahrzeug Teil der KBA-Anordnung sei und noch ein Softwareupdate bei einem Service-Partner aufgespielt werden müsse, so die Sprecherin weiter. In Deutschland betreffe das voraussichtlich eine niedrige sechsstellige Anzahl von Fahrzeugen.

Auf einer Website des Konzerns erhalten die Halter zusätzliche Informationen. Sie können dort mit der Fahrgestellnummer nachprüfen, ob auch ihr Diesel betroffen ist. Die Rückruf-Aktion des KBA ist verpflichtend für die Fahrzeughalter.

Reagiert der Besitzer auf die Schreiben des Konzerns nicht, dann droht ihm die Stilllegung des Fahrzeugs. Dies erfolgt aber erst nach mehrmaliger Aufforderung des zuständigen Landratsamts frühestens eineinhalb Jahre nach Beginn der Maßnahme, teilte Mercedes-Benz mit.

red

150.000 Euro Startgebühr für die Mille Miglia: Mercedes-Benz Classic bietet limitierte Startplätze im 300 SL

Stuttgart – Motorsport-Nostalgie der luxuriösen Art: Mercedes-Benz Classic bietet Enthusiasten der Marke und des historischen Motorsports exklusive Startplätze bei der 1000 Miglia 2024 – tausend Meilen von Brescia nach Rom und zurück. Nicht im Begleitfahrzeug, sondern am Lenkrad eines originalen Mercedes-Benz 300 SL Coupes aus der Mercedes-Benz Classic Fahrzeugsammlung. Drei Fahrzeuge stehen zur Verfügung.

Das limitierte Angebot umfasst die Teilnahme an der Veranstaltung im Mercedes-Benz Werksteam mit einem unternehmenseigenen 300 SL (W 198) inklusive Probefahrtwochenende in Stuttgart, einen Rennfahrer als Navigator auf dem Beifahrersitz sowie die umfassende technische und organisatorische Betreuung. Der Preis – je nach Paketausgestaltung – startet bei 150.000 Euro zzgl. MwSt. Interessenten können sich bis spätestens 31. Januar 2024 online für einen der drei Startplätze bewerben: https://www.mercedes-benz.com/mbclassicexperience1000miglia
Bei erhöhter Nachfrage soll das Los entscheiden.

Wer mit seinem eigenen Mercedes-Benz Fahrzeug an der Mille Miglia teilnimmt, hat die Möglichkeit, ein Service-Angebot zur technischen Betreuung durch die Spezialisten des Mercedes-Benz Classic Centers zu buchen. Dieses Paket kostet ab 15.000 Euro zzgl. MwSt.

1927 erstmalig als Geschwindigkeitsrennen ausgerichtet, ist die 1000 Miglia heute eines der weltweit populärsten Gleichmäßigkeitsrennen für historische Fahrzeuge. Mercedes-Benz und die Mille Miglia sind seit den Anfängen eng miteinander verbunden. Die Marke hat hier immer wieder Geschichte geschrieben.

mid/wal

Neuer Mercedes-AMG C 63 S E Performance: 680 PS für ultimative Performance

Stuttgart/Affalterbach – Der neue Mercedes-AMG C 63 S E Performance ist ab sofort bestellbar. Der Verkaufspreis startet bei 114.887,96 Euro Brutto für die Limousine und 116.672,96 Euro Brutto für das T-Modell.

Die kombinierte Systemleistung beträgt 500 kW/680 PS, das kombinierte maximale Systemdrehmoment 1.020 Nm. Je nach Fahrprogramm boostet der Elektromotor situativ Leistung und Drehmoment zu – für ein komfortables oder leistungsorientiertes Fahrgefühl. Auch rein elektrisches Fahren ist möglich. Der elektrische Antriebsstrang und die High Performance Batterie mit 400 Volt Spannung sind AMG-exklusive Eigenentwicklungen.

Zur Serienausstattung gehören der vollvariable Allradantrieb AMG Performance 4MATIC+ mit Drift Mode, die aktive Hinterachslenkung und acht AMG Fahrprogramme. Hinzu kommen 20 Zoll große AMG-Leichtmetallräder mit Mischbereifung, das MBUX Infotainmentsystem mit AMG-spezifischen Funktionen und Anzeigestilen sowie das AMG Performance Lenkrad mit AMG Lenkradtasten.

Die Sonderausstattung “F1 Edition” ist für Limousine und T-Modell ein Jahr lang ab Verkaufsstart erhältlich. Sie kostet 17.612 Euro und vereint zahlreiche Einzeloptionen mit einem exklusiven Look. Dieser ist vom Motorsport inspiriert. Auffälliges Erkennungsmerkmal ist die Lackierung in Manufaktur Alpingrau Uni. Rote Zierlinien an den Seiten sowie an Front- und Heckschürze setzen weitere Farbakzente. Die 20-Zoll AMG Schmiederäder im 5 Doppelspeichen-Design sind schwarz matt lackiert.

Das AMG Aerodynamik-Paket verbessert die Fahreigenschaften bei hohen Geschwindigkeiten, so der Hersteller. Zu den Aerodynamik-Elementen gehören der größere Frontsplitter, die neu gestalteten Verkleidungen der Längsträger und das zusätzliche Diffusorbrett. Die Abrisskante auf dem Kofferraumdeckel ist der Limousine vorbehalten. Die AMG Night-Pakete I und II verstärken ebenfalls den vom Motorsport inspirierten Auftritt der “F1 Edition”.

Das Interieur ist vom Kontrast aus Schwarz und Rot geprägt. Die AMG Performance Sitze sind mit Leder Exklusiv Nappa Schwarz mit roten Ziernähten und geprägten AMG Wappen in den vorderen Kopfstützen bezogen. Hinzu kommen rote Sicherheitsgurte und AMG Zierelemente in Carbon mit rotem Faden.

mid/jub

E-Auto Offensive: Mercedes-Benz investiert Milliardenbetrag in Entwicklung neuer Fahrzeuge

Stuttgart – Der Autobauer Mercedes-Benz will mehr Geld in die Entwicklung und Produktion von Elektroautos investieren. “Wir erhöhen den Einsatz”, sagte Vorstandschef Ola Källenius dem “Handelsblatt” (Dienstagsausgabe). Der Manager reagiert damit auf den lahmenden Absatz batterieelektrischer Modelle des Dax-Konzerns.

Im weltgrößten Markt China haben die Stuttgarter von Januar bis Mai nur 6.900 Stromer verkauft. In Deutschland sinken die Bestellungen. Weltweit sind neun von zehn Neuwagen bei Mercedes nach wie vor Verbrenner.

Bis 2030 wollen die Schwaben möglichst nur noch reine Elektroautos verkaufen. Das Geschäft läuft jedoch zäher als erwartet, zuletzt musste Mercedes ein Zwischenziel seiner “Electric Only”-Strategie kassieren. Dennoch hält Källenius an dem Plan fest: “Irgendwann im Laufe dieses Jahrzehnts dreht der Markt. Dann werden wir ein exponentielles Wachstum bei Elektroautos sehen.” Und für alle, die dann keine konkurrenzfähigen Fahrzeuge im Angebot hätten, könne es “gefährlich” werden. Källenius will daher das bisherige Budget für die Antriebswende von 40 Milliarden Euro im Zweifel aufstocken und ohnehin geplante Ausgaben vorziehen.

Details nannte er nicht. Große Rabatte, mit denen etwa Tesla oder Volkswagen die Kunden zum Umstieg auf Elektroautos bewegen wollen, lehnt Källenius dagegen kategorisch ab: “Wir bleiben standhaft.”

red

135 Millionen Euro für ein Auto: Mercedes-Benz 300 SLR Uhlenhaut Coupé für Rekordpreis versteigert

Stuttgart. Für den Rekordpreis von 135 Millionen Euro wurde ein Mercedes-Benz 300 SLR Uhlenhaut Coupé aus dem Jahr 1955 an einen privaten Sammler versteigert. Diese Ikone der Automobilgeschichte ist eine absolute Rarität und eine von nur zwei Prototypen, die damals gebaut wurden. Benannt nach seinem Schöpfer und Chefingenieur Rudolf Uhlenhaut, gilt das 300 SLR Uhlenhaut Coupé unter Automobilexperten und – enthusiasten weltweit als eines der herausragendsten Beispiele für Automobilkonstruktion und -design. Das teilte der Stuttgarter Autobauer am Donnerstag mit.

„Die 300 SLR Uhlenhaut Coupés sind Meilensteine der Sportwagen-Entwicklung und wichtige historische Eckpfeiler unserer Marke, teilt Mercedes mit. Die Entscheidung, einen der beiden einzigartigen Sportwagen zu verkaufen, wurde zugunsten eines guten Zwecks getroffen. Mit dem Erlös aus der Auktion wird ein weltweites Stipendienprogramm finanziert. Mit dem „Mercedes-Benz Fund“ möchten wir eine neue Generation ermutigen in die innovativen Fußstapfen von Rudolf Uhlenhaut zu treten und großartige, neue Technologien zu entwickeln, insbesondere zu Dekarbonisierung und Ressourcenschonung“, sagt Ola Källenius, Vorstandsvorsitzender der Mercedes‑Benz Group AG.

Erlös bildet Startkapital für Stipendien

Der Erlös aus der Versteigerung des 300 SLR Uhlenhaut Coupés soll als Startkapital für die globale Initiative dienen. Mercedes-Benz möchte in den kommenden Jahren darüber hinaus zusätzliche Mittel investieren. Mit dem „Mercedes‑Benz Fund” möchte der Autobauer zwei unterschiedliche Zielgruppen ansprechen: mit Universitätsstipendien sollen zum einen Studierende unterstützt werden. Ziel ist es, sie zu vernetzen, weiterzubilden und sie zu umweltwissenschaftlicher Forschung und Projekten zu ermutigen. Zum anderen werden mit Schulstipendien Schülerinnen und Schüler bei der Durchführung von Umweltprojekten gefördert. Die Gelder sind für Personen vorgesehen, die ansonsten nicht über ausreichend finanzielle Mittel verfügen, diese Projekte durchzuführen und entsprechende Karrierewege einzuschlagen.

Historie und Versteigerung des 300 SLR Uhlenhaut Coupés

Der Verkauf des 300 SLR Uhlenhaut Coupés fand am 5. Mai bei einer Auktion im Mercedes-Benz Museum in Zusammenarbeit mit dem renommierten Auktionshaus RM Sotheby’s statt. Eingeladen waren unter anderem ausgewählte Mercedes-Benz Kunden und internationale Auto- und Kunstsammler, die die Unternehmenswerte von Mercedes-Benz teilen. Das versteigerte 300 SLR Uhlenhaut Coupé war Teil der nicht-öffentlichen Fahrzeugsammlung von Mercedes-Benz Classic. Diese umfasst mehr als 1.100 Fahrzeuge, von der Erfindung des Automobils im Jahr 1886 bis heute.

„Wir freuen uns, dass wir dank unserer historischen Sammlung diesen Erlös in unsere Ausbildungsinitiative einbringen können, und so die Vergangenheit mit der technologischen Zukunft und der Dekarbonisierung verbinden“, sagt Marcus Breitschwerdt, Leiter Mercedes-Benz Heritage. „Der private Käufer hat zugestimmt, das 300 SLR Uhlenhaut Coupé auch nach dem Verkauf für die Öffentlichkeit zu besonderen Anlässen zugänglich zu machen. Das zweite originale 300 SLR Coupé bleibt im Firmenbesitz und wird weiterhin im Mercedes-Benz Museum in Stuttgart ausgestellt.“

Die besonderen Umstände seiner Entstehung, sein einzigartiges Design und seine innovative Technik haben dem 300 SLR Uhlenhaut Coupé eine bemerkenswerte, bis heute bestehende Mystik verliehen. Durch das Design werden Maßstäbe gesetzt, die das 300 SLR Uhlenhaut Coupé zu einem der bedeutendsten automobilen Ikonen der Welt machen – nicht zuletzt wegen der charakteristischen Flügeltüren. Hinzu kommen die herausragenden Fahrleistungen der einzigartigen Renntechnik. Beides zusammen sichert dem 300 SLR Uhlenhaut Coupé seinen gefeierten Platz in der Sportwagen-Mythologie und einen ganz besonderen Platz in den Herzen der Mercedes Fans auf der ganzen Welt.

red

Der neue Mercedes-AMG GT3 für die Rennstrecke

Er ist ein Fahrzeug für Benzin-Blüter, der Mercedes-AMG GT3. Das Modell ist eine Weiterentwicklung des weltweit erfolgreichen Kundensport-Fahrzeugs aus Affalterbach. Neben einer neuen Optik bietet es zahlreiche technische Optimierungen. Diese heben die bei Fahrern und Teams beliebten Eigenschaften des aktuellen GT3 auf ein neues Niveau.

Schon der SLS AMG GT3, mit dem das Programm 2010 begründet wurde, vereinte spektakuläres Design mit hochkarätiger Rennsport-Technologie. Auch der 2015 vorgestellte Mercedes-AMG GT3 setzte von Beginn an neue Maßstäbe in Sachen Performance, Sicherheit, Zuverlässigkeit, Handling und Ergonomie.

Mit mehr als 130 verkauften Einheiten gehört der Rennwagen aus Affalterbach darüber hinaus zu den weltweit beliebtesten Produkten im GT3-Segment. Auf Basis des Erfolgsmodells stellt die deutsche Performance- und Sportwagenmarke nun die nächste Evolutionsstufe vor. Sie steigert die bekannten Vorzüge seines Vorgängers in zahlreichen Bereichen:

Neben der Wettbewerbsfähigkeit zählt die Wirtschaftlichkeit zu den wichtigsten Entscheidungskriterien für Teams. Zu den Zielvorgaben bei der Entwicklung gehörte es daher, die Betriebskosten des Mercedes-AMG GT3 weiter zu senken, um den Teams dadurch noch mehr Planungs- und Kostensicherheit zu geben. Unter anderem wird dies durch eine Erhöhung der Motorlaufzeit erreicht. Revisionen des ohnehin als besonders zuverlässig bekannten AMG 6,3-Liter-V8-Saugmotors sind damit noch seltener notwendig.

Da im Rennbetrieb jeder Handgriff entscheidend ist, bietet der neue AMG eine ganze Reihe an Erleichterungen. Dazu gehört unter anderem ein schneller einstellbarer Frontsplitter und eine Schnelleinstellung für den Heckflügel. Weiteres Potenzial für Zeiteinsparung ergibt sich durch einen neuen Luftfilter mit verbesserter Zugänglichkeit sowie durch die generelle Reduzierung von Schraubverbindungen. Das Arbeiten am Fahrzeug soll dadurch schneller, einfacher und intuitiver werden.

Gefeilt wurde auch an der Windschnittigkeit: Die im Windkanal ausgetesteten Veränderungen optimieren sowohl Abtrieb als auch den Luftwiderstand und verbessern so die aerodynamische Rennstrecken-Performance. Zum markanten, eigenständigen Look des Rennfahrzeugs tragen darüber hinaus auch die neuen Scheinwerfer, Zusatzscheinwerfer und Heckleuchten entscheidend bei. Damit entspricht der neue GT3 den unlängst aktualisierten Straßen-Varianten der AMG GT Familie.

Im ergonomischen Cockpit wirken sich zahlreiche neue Details positiv auf die Performance des Fahrers aus: vom optimierten Trinksystem über die gummierten Griffe am Lenkrad für einen besseren Halt bis hin zu einer optional erhältlichen Sitz- und Helmbelüftung. Darüber hinaus bleiben die bekannten und von Fahrern beliebten ergonomischen Vorteile des GT3 bestehen: Intuitive und schnell erreichbare Bedienelemente mit zum Fahrer geneigter Mittelkonsole sowie fluoreszierende Beschriftungen zur optimalen Bedienung bei Nacht zählen seit der Einführung zum Standard des Mercedes-AMG GT3.

Auch genügend Kraft ist unter der Haube: Der Bolide besitzt einen 6,3-Liter-8-Zylinder-Saugmotor, verbunden mit dem Sequenziellen AMG 6-Gang-Rennsportgetriebe. Das 1.285 Kilogramm leichte Kraftwerk bringt beim Preis allerhand auf die Waage: Mercedes-AMG gibt einen Nettopreis von 399.000 Euro an. mid/wal

Seite 1 von 4
1 2 3 4