Musik-Legende Lionel Richie kommt nach Ludwigsburg

Ludwigsburg: Zehn Jahre KSK music open verlangen nach einem echten internationalen Top-Act: Lionel Richie wird am 4. August 2020 in ehrwürdiger Kulisse des Residenzschlosses eines seiner wenigen Deutschland-Konzerte im Rahmen der „Hello Tour 2020“ spielen.

Seine Karriere sucht ihresgleichen: Neun Jahre in Folge auf Platz Eins, über 100 Millionen verkaufte Alben weltweit, unzählige Preise wie ein Oscar, ein Golden Globe und vier Grammy-Awards schmücken seine Regale. Hinzu kommen viele weitere Auszeichnungen, die ihn zu einem der erfolgreichsten Popkünstler unserer Zeit machen. Den Karriere-Grundstein legte sein Beitritt bei „The Commodores“, bei denen er nicht nur seine Talente für das Singen, sondern auch für das Songschreiben entdeckte. So entstanden mit „Easy“ und „Three Times A Lady“ einige der größten Hits der Band. Doch sein Können blieb nicht lange unbemerkt und die ersten Projekte für andere Künstler folgten. „Endless Love“, gemeinsam mit Diana Ross, eröffnete 1981 seinen steilen Einstieg als Solokünstler. Es folgten Hits wie „Hello“ und „All Night Long“, die bis heute international bekannt und geliebt sind. Mit „We Are The World“, gemeinsam mit Michael Jackson, lieferte er zudem eine der bedeutendsten Singles aller Zeiten. Auch heute füllt er noch immer die großen Arenen, wie zuletzt auf seiner „All the Hits, All Night Long Tour“ und nimmt seine Fans mit seinem neuen Album „Hello From Las Vegas“ mit auf eine musikalische Reise. So wird er am 04.08.2020 auch in Ludwigsburg seine bekanntesten Songs präsentieren und das Publikum damit auch nach über 50 Jahren im Showgeschäft noch begeistern.

Tickets für Lionel Richie sind ab dem 14.11.19 um 10:00 Uhr im Pre-Sale bei CTS Eventim erhältlich. Ab dem 18.11.19 dann auch bei Easy Ticket, Reservix und unter ticket.eventstifter.de.

Spukende Geister und andere gruselige Gestalten im Blühenden Barock

In den Herbstferien lockt die Kürbisausstellung mit Kürbisfratzen, Schnitzangeboten und gruseligen Geistern Jung und Alt in den Blühenden Barock. Ein spannendes Mitmachprogramm sorgt für jede Menge unheimliche Momente und endet in einem wahren Schlachtfest.

Die letzten Wochenenden wurde von den Besuchern der Kürbisausstellung schon viel kreative Arbeit geleistet. Jeder von 3 bis 99, der Lust hatte, konnte sich aus dem großen Angebot der Schnitzkürbisse einen aussuchen, kaufen und daraus einen richtig gruseligen Kürbis-Geist schnitzen. Dieses Angebot besteht jeweils samstags, sonntags sowie feiertags noch bis einschließlich 3. November jeweils ab 10.00 Uhr. Danach darf man sein Exemplar natürlich mit nach Hause nehmen und vor der eigenen Haustür damit Leute erschrecken oder einfach nur schön leuchten lassen.

Für die komplette Halloween-Woche haben die Kürbis-Aussteller beim weißen Schnitzzelt neben den Flammkuchen erneut das kleine Grusel-Gewusel eingeladen. Diese Geisterbahn, die von einem Team aus Künstlern, Erziehern und Sozialpädagogen kindgerecht bespielt wird, besteht aus mehreren aneinandergebauten und verdunkelten Zelten, die mit Schwarzlicht ausgestattet sind. Alle kleinen, aber auch großen mutigen Gruselfans betreten in den Zelten eine schaurig-schöne Halloween-Welt: Leuchtende Spinnen, die auf einmal über dem Kopf baumeln, gruselige Geister hinterm Vorhang oder weiße Hände, die plötzlich aus der Dunkelheit auftauchen und versuchen, die Zeltbesucher zu erhaschen. Natürlich dürfen auch die Besucher ihre Rollen tauschen und selbst zum schaurigen Gespenst werden, das die anderen erschreckt.

„Unser Gruselkabinett ist nun schon zum wiederholten Mal da und erfreut sich immer noch großer Beliebtheit,“ erzählt Stefan Hinner, Chef der jährlichen Kürbisausstellung, begeistert. „Die Grusel-Gewusel-Zelte sind freigegeben ab dem zweiten Lebensjahr, denn alles was darin passiert, geschieht auf sehr liebevolle und selbst für die Kleinsten angemessene Art und Weise – belebt durch bunte Farben, alles sehr spielerisch umgesetzt durch sozialpädagogisch geschultes Personal.“ Damit die Zelte nicht zu voll werden, dürfen nicht alle Kinder gleichzeitig hinein. „Wer warten muss, kann sich die Zeit mit Tischkicker ähnlichen Spielen, mit Schnitzen von Kürbissen oder mit einer leckeren Kürbiswaffel mit Kürbinella vertreiben“, so Hinner. Die Öffnungszeiten für das Grusel-Gewusel sind am Wochenende und am Feiertag von 11.00 Uhr bis 13.00 Uhr und von 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr. Werktags hat das Grusel-Gewusel von 13.00 Uhr an durchgängig bis 16.00 Uhr geöffnet.

Das große Finale der diesjährigen Ausstellung findet am 3. November ab 12.00 Uhr mit einem Schlachtfest der prämierten Riesenkürbisse unweit der Kürbisgastronomie statt. Die Züchter der Siegerkürbisse werden ihre Prachtexemplare aufschneiden und das Innere der Fruchtgemüse den Besuchern präsentieren. Sinn und Zweck dieser Aktion ist es, an die innenliegenden Kürbiskerne zu kommen, die als Saatgut für die nächste Saison dienen. Auch für die Besucher gibt es die Möglichkeit, etwas von diesem Saatgut vergleichsweise günstig oder gar umsonst für die eigene Zucht zu erstehen und sich zugleich noch gute Tipps von den Züchtern geben zu lassen. Wer die Chance im Blühenden Barock nicht nutzt, es sich aber später anders überlegt, kann dieses Saatgut noch im Internet kaufen. Da liegen die Preise je nach Kürbis und Züchter dann allerdings zwischen 50 und 500 Euro. „Es gab tatsächlich schon einige Besucher in den vergangenen Jahren, die sich vom Schlachtfest Saatgut mitgenommen und daheim eingepflanzt haben. Und prompt sind die Kürbisse gewachsen und wogen 300 Kilo“, schmunzelt Stefan Hinner, der zufrieden auf die diesjährige Ausstellung zurückblicken kann.

Wer also selbst im nächsten Jahr zu den prämierten Züchtern gehören will, der benötigt nur den entsprechenden Samen, ein Fleckchen Acker oder Garten, reichlich Wasser, einen grünen Daumen und jede Menge Spaß an der Freude, wenn nach 100 Tagen aus den zarten Kernen hoffentlich ein Kürbis-Gigant gewachsen ist.

Patricia Leßnerkraus

Cannstatter Volksfest: Traumhaftes Wetter zum Abschluss

Sommerliche Temperaturen und viel Sonne bescherten dem Cannstatter Volksfest viele Besucher am Abschlusswochenende .

Leuchtend blauer Himmel und strahlender Sonnenschein haben am gestrigen Abschlusstag des Volksfestes noch einmal für eine ausgelassene Stimmung und einen vollen Festplatz gesorgt. Das gesamte Abschlusswochenende wurde von sommerlichen Temperaturen begleitet und so waren auch die Schausteller und Marktkaufleute hochzufrieden mit den letzten drei Tagen.

Insgesamt haben an 17 Volksfesttagen rund 3,5 Millionen Gäste auf dem Wasen gefeiert – das Ziel des Veranstalters ist somit erreicht und man zeigt sich angesichts des wechselhaften Wetters zufrieden. Insbesondere am Eröffnungs- und Abschlusswochenende, aber auch am Nationalfeiertag, dem 03. Oktober, zog es viele  Besucher auf den Cannstatter Wasen um zu feiern, eine Kleinigkeit zu essen oder eine Runde mit einem der zahlreichen Fahrgeschäfte zu fahren.

Am gestrigen Ablussabend durften sich die Besucher auf einen letzten Höhepunkt freuen: Um 21.30 Uhr zauberte der mehrfache Pyrotechnikweltmeister Joachim Berner ein Musikfeuerwerk in den Himmel.

Siegerkürbis bringt 1013 Kilogramm auf die Waage

Bei strahlendem Sonnenschein kamen am gestrigen Sonntag Europas Riesenkürbisse auf der Kürbisausstellung im Blühenden Barock Ludwigsburg auf die Waage. 18 Riesenkürbisse und Züchter aus sechs Ländern waren nach Ludwigsburg angereist: Kürbiskolosse aus Polen, Rumänien, Belgien, Deutschland, Österreich und Italien traten gegeneinander an.

Um 13:30 Uhr ging es los. Mit Radladern wurden die Kolosse auf die spezielle Waage bugsiert und nach und nach wurden die gewogenen Kürbisse der Sorte Atlantic Giant schwerer und schwerer. Die Sorte gehört zu den „Cucurbita Maxima“ und wird vor allem zur Riesenkürbis-Züchtung verwendet. Professionelle Züchter nutzen zudem Saatgut mit Stammbaum – dieses stammt von ehemaligen „Meisterkürbissen“ der vergangenen Jahre ab.

Um etwa 16 Uhr stand fest: Alle drei Siegerkürbisse kommen aus der Kürbishochburg Kasterlee, nahe Antwerpen, in Belgien. Seit rund 20 Jahren werden dort Riesenkürbisse gezüchtet. Platz eins belegte Mario van Geel mit 1013 Kilogramm, auf den zweiten Platz kam Luc van Heuckelom mit
979 Kilogramm. Platz drei belegte Vorjahressieger Jan Biermans mit 860 Kilogramm. Der deutsche Meister Michael Asam lag mit seinem 681,5 Kilogramm schweren Kürbis auf Platz sechs. Am vergangenen Wochenende – bei der deutschen Meisterschaft – hatte der Kürbis noch
687,5 Kilogramm auf die Waage gebracht. Sobald die Kürbisse nicht mehr am Strunk sind, verlieren sie Tag für Tag an Gewicht.

Jan Biermans und Stefano Cutrupi, die dieses Jahr den dritten und vierten Platz belegen, teilten sich im vergangenen Jahr mit 965 Kilogramm den ersten Platz der Europameisterschaften. Stefano Cutrupi wurde von seinen Züchterkollegen in diesem Jahr außerdem mit dem „Howard Dill Award“ für den schönsten Riesenkürbis geehrt.

Gewinner – Europameisterschaft 2019:
1. Platz 1013 Kilogramm Mario van Geel Belgien, Kasterlee
2. Platz 979 Kilogramm Luc Vanheuckelom Belgien, Kasterlee
3. Platz 860 Kilogramm Jan Biermans (Vorjahressieger) Belgien, Kasterlee
4. Platz 826 Kilogramm Stefano Cutrupi (Vorjahressieger) Italien, Radda in Chianti
5. Platz 717,5 Kilogramm Friedrich Melka Österreich, Riederberg
6. Platz 681,5 Kilogramm Michael Asam (Deutscher Meister) Deutschland, Heretshausen

Neben den Kürbissen wurde auch anderes Riesengemüse gewogen. Unter anderem kam eine Tomate mit 1,85 Kilogramm auf die Waage.
Ab morgen, Montag, 14. Oktober, sind alle Gewinnerkürbisse gut sichtbar auf dem Ausstellungsgelände präsentiert. Am kommenden Wochenende findet dann das Riesenkürbis-Schnitzfestival statt, bei dem die Kürbisse auf den hinteren Rängen zu kunstvollen Skulpturen werden.

Deutschlands schwerste Kürbisse

Am kommenden Sonntag, 6. Oktober, findet auf der Kürbisausstellung im Blühenden Barock Ludwigsburg die Deutsche Meisterschaft im Kürbiswiegen statt. Dabei treten Züchter aus verschiedenen Bundesländern gegeneinander an. Für die Lokalmatadore aus dem „Ländle“ gibt es zudem eine Extra-Wertung. Außerdem startet die französische Länderwoche mit wohlschmeckenden Kürbis-Raritäten.

Ab etwa 13 Uhr wird es am kommenden Sonntag, 6. Oktober, spannend. Dann kommen auf der Kürbisausstellung im Blühenden Barock Ludwigsburg die ersten Kürbisse auf die Waage. Züchter aus ganz Deutschland reisen mit ihren riesigen Gewächsen an, um gegeneinander anzutreten. Wer gewinnt, darf sich über 1000 Euro freuen. Das aktuelle deutsche Rekordgewicht aus dem Jahr 2018 liegt bei 916,0 Kilogramm und wird von Mario Weishäupl aus Bayern gehalten. Wir sind gespannt, ob diese Marke geknackt werden kann.

Für alle Kürbisse der Züchter aus dem „Ländle“ gibt es eigens eine Baden-Württemberg-Wertung. Im Ländle hält bislang Züchter Nils Schuon aus Haiterbach den Rekord im Kürbiswiegen. Das Rekordgewicht seines Kürbisses liegt bei 695 Kilogramm. Die beeindruckenden Kolosse, die es am Sonntag auf die ersten Plätze schaffen, werden bis zum Ende der Ausstellung gut sichtbar auf dem Ausstellungsgelände präsentiert. „So kann man die Kürbisse noch bis zum 3. November bestaunen“, erklärt Alisa Käfer vom Veranstaltungsteam der Kürbisausstellung. „Alle prämierten
Riesenkürbisse werden dann am letzten Tag der Ausstellung geschlachtet.“

Schon am 15. September wurden in diesem Jahr beim Early Weigh off die ersten Kürbisse gewogen. Gewonnen hat dabei der Österreicher Kevin Kloch mit einem 438,6 Kilogramm schweren Squash-Kürbis. Und der Wiege-Marathon geht noch weiter: am 13. Oktober kommen auf der Kürbisausstellung im Ludwigsburger Blühenden Barock dann die schwersten Kürbisse Europas auf die Waage.

Gleichzeitig mit der Wiegemeisterschaft beginnt die Kürbisländerwoche „Frankreich“ mit Sorten wie Muscade de Provence, Sucrine de Berry, Langer Nizza, Mini Muscade de Provence, Potimarron Francais und Olive. Die Kürbisse können am Länderkürbis-Stand in Stücken oder im Ganzen erworben werden. „So kann man mal ganz neue Kürbisse ausprobieren. Das sind richtige Raritäten“, freut sich Alisa Käfer. „Die bekommt man im Handel nämlich so gut wie nie.“ Durch den Verkauf der sogenannten Ur-Kürbisse wird auch dazu beigetragen, die Artenvielfalt zu erhalten.

Leckere Kürbissuppe für den guten Zweck

Traditionell gibt es auf der Kürbisausstellung im Blühenden Barock Ludwigsburg immer am letzten Septemberwochenende Deutschlands größte Kürbissuppe. Am Samstag und Sonntag, 28. und 29. September, jeweils von 11 bis 17 Uhr, wird damit erneut Gutes getan. Für jeden verzehrten Teller gehen mindestens 50 Cent an die Aktion Helferherz im Kreis Ludwigsburg.

Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, sodass am kommenden Samstag und Sonntag wieder eine gigantische Menge Kürbissuppe ausgegeben werden kann. Die Mitarbeiter der Kürbisausstellung schneiden Hokkaido-Kürbisse und anderes Gemüse und freuen sich auf das kommende Wochenende. „Dann wird es bei uns an beiden Tagen von 11 bis 17 Uhr wieder Deutschlands größte Kürbissuppe geben“, erklärt Alisa Käfer vom
Organisationsteam der Kürbisausstellung. „In unseren Riesentopf passen rund 555 Liter Suppe und wir hoffen, dass viele hungrige Gäste kommen und ihn leeren werden.“ Denn für jeden verzehrten Teller Kürbissuppe gehen 50 Cent an die Aktion Helferherz im Kreis Ludwigsburg. „Wir haben rund 2000 Portionen und würden uns freuen, wenn der Topf leer wird“, erklärt Alisa Käfer. „Wird der Topf mindestens einmal leer gegessen, dann erhöht sich die Spendensumme je Portion auf einen Euro.“ Dadurch wollen die Macher der Kürbisausstellung regionale und hilfsbedürftige Projekte unterstützen, denn die Spenden werden für gemeinnützige Aktionen und Aufgaben im Landkreis Ludwigsburg verwendet. Im letzten Jahr wurde der Topf fast zweimal geleert und die Spendensumme lag bei 4000 Euro. Und auch andere lokale Helfer beteiligen sich an der Riesensuppe. Der Obsthof
Eisenmann aus Marbach-Rielingshausen spendet beispielsweise die frischen und schmackhaften Hokkaido-Kürbisse, damit die Suppe wieder genauso lecker wird wie in jedem Jahr.

Ganz besondere Kürbis-Spezialitäten werden im Rahmen der „Italienischen Woche“ beim neuen Kürbisverkaufsstand „Geschnitten oder am Stück“ angeboten. Echte Raritäten-Kürbisse aus Italien warten dort, in praktikable Haushaltsgrößen geschnitten oder am Stück, auf Kunden, die sich Leckeres aus ganz besonderen Kürbissen zubereiten wollen. Wer sich davon ein Stück kauft oder sich mit dem Saatgut dieser seltenen Sorten eindeckt, hilft zudem noch dabei, diese vom Aussterben bedrohten Sorten weiterhin am Leben zu halten.

Deutschlands größte Kürbissuppe
Samstag und Sonntag, 28. und 29. September 2019
An beiden Tagen von 11 bis 17 Uhr in der Gastronomie der Kürbisausstellung
Spende pro Teller: 50 Cent bzw. 1 Euro (wenn der Topf leer wird) an die Aktion Helferherz

Blühendes Barock: Im Riesenkürbis um die Wette

Am kommenden Wochenende geht es auf der Kürbisausstellung im Blühenden Barock Ludwigsburg wieder sportlich zu. Am Samstag und Sonntag findet die Kürbisregatta statt, bei der wagemutige Kanuten in Kürbisbooten über den Schlossgartensee fahren. Außerdem startet die italienische Länderwoche mit vielen seltenen und äußerst schmackhaften Kürbissorten aus dem mediterranen Land.

Dass das Paddeln in einem Riesenkürbis zur inoffiziellen Fun-Sportart werden würde, hatte sich im Jahr 2004 – als die Kürbisregatta zum ersten Mal in Ludwigsburg ausgetragen wurde – noch niemand gedacht. „Jahr für Jahr hatten wir aber mehr Anmeldungen“, erinnert sich Stefan Hinner vom Veranstaltungsteam der Kürbisausstellung. „Deshalb haben wir die Regatta im Laufe der Zeit auf zwei Tage ausgeweitet. So hat jede und jeder die Chance mitzumachen.“

Ab 12 Uhr wird es nun am kommenden Samstag und Sonntag ernst. Die Kürbiskanutinnen und Kürbiskanuten stürzen sich mit ihrem Kürbis in die Fluten des Kürbisregatta-Sees im Südgarten des Blühenden Barock. Während samstags die Qualifikation stattfindet, geht es am Sonntag um die Finals. Die acht bestplatzierten Kanutinnen und Kanuten des Vorjahres werden automatisch für Sonntag gesetzt sein.Und auch die acht Schnellsten der Qualifikation am Samstag sind für die sonntäglichen Final-Rennen qualifiziert. Manche Regatta-Teilnehmer züchten ihr eigenes Boot für den Wettbewerb. Wer das nicht kann oder möchte, bekommt ein Kürbisboot vom Veranstalter gestellt. Auch die bewährten Doppelpaddel sind vor Ort vorhanden. Wer ein Paddel hat, kann dies aber gern mitnehmen. Dann kann es losgehen – am Sonntag stehen gegen 16 Uhr die Sieger fest.

Als Kürbisboote dienen auch einige Teilnehmerkürbisse des Early Weigh Off vom vergangenen Wochenende. Die drei größten Kürbisse des Wiegens sind aber weiter auf der Kürbisausstellung zu bestaunen und ein imposantes Fotomotiv. Gewonnen hat Kevin Kloch aus Österreich mit einem Squash-Kürbis mit 438,6 Kilogramm. Auf dem zweiten und dritten Platz lagen Markus Gödel (418,6 Kilogramm) und Matthias Würsching (363,6
Kilogramm).

Gleichzeitig beginnt am Samstag offiziell die Kürbisländerwoche „Italien“ mit Sorten wieViolina, Napoli, Zucca Mantovana, Berrettina Piacentina, Napoli oder Trombolina d’albenga. Die Kürbisse können am Länderkürbis-Stand in Stücken oder im Ganzen erworben werden.
„So kann man mal ganz neue Kürbisse ausprobieren. Das sind richtige Raritäten“, freut sich Stefan Hinner. „Die bekommt man im Handel nämlich so gut wie nie.“ Durch den Verkauf der sogenannten Ur-Kürbisse wird auch dazu beigetragen, die Artenvielfalt zu erhalten.

Programm:
Qualifikation: Samstag, 21. September 2019, von 12 bis 17 Uhr.
Finals: Sonntag, 22. September 2019, ab 12 bis etwa 16 Uhr.

Die kommenden Weltmeister: Seifenkistenrennen am Sonntag

Bereits zum vierten Mal findet dieses Jahr das Oßweiler Seifenkistenrennen statt. Am Sonntag, dem 22. September 2019. gehen etwa 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf die Rennstrecke in der Kühäckerstraße an der Mehrzweckhalle in Oßweil. Die Rennfahrer starten etwas unterhalb der Kreuzung Fellbacher Straße/Kühäckerstraße und fahren an den Zuschauern vorbei ins Ziel im unteren Bereich der Kühäckerstraße.

Der Renntag beginnt um 11.00 Uhr mit dem Kinder- und Jugendrennen. Dabei starten die 8 bis 12-Jährigen und die 13 bis 18-Jährigen. Um 13.00 Uhr folgt die Offene Klasse bzw. das Gaudi-Rennen sowie das Wertungsrennen für die baden-württembergischen Meisterschaften. In der offenen Klasse kann alles mitfahren, was vier Räder hat, ob altes Bobby-Car, umgebauter Bollerwagen oder Holzkiste auf Rädern.

Nach der Siegerehrung folgt um 14.00 Uhr ein Rennen der besonderen Klasse. Etwa 20 Studenten der “Professional School of Education Stuttgart-Ludwigsburg” zeigen unter der Regie ihres Werkstattleiters, Thomas Baumhakl, was sie in den letzten Monaten gebaut haben. Sie treten in der eigenen PSE-Klasse an.

Für die Bewirtung sorgt der Bürgerverein. Neben warmen Speisen und der obligatorischen Rennwurst gibt es auch Getränke für jeden Geschmack. Zudem gibt es Crêpes mit Unterstützung der Poplibets.

Ergänzt wird das Wohnungsbau Ludwigsburg SEIFENKISTENRENNEN von einem interessanten Rahmenprogramm an und rund um die Strecke. Die professionelle Moderation des Rennens übernehmen wieder Jürgen Klotz vom SWR an der Startrampe und der Oßweiler Lokalmoderator Peter Stanjeck direkt an der Strecke. Darüber hinaus sorgt das Fahrerlager in der Lorcher Straße, eine Hüpfburg, Torwandschießen, Luftballon-Tiere-Basteln und ein Glücksrad für Abwechslung an und entlang der Strecke.

Die Nachhaltigkeitsgruppe des Bürgervereins wird eine Ausstellung zum Thema “Wasser” präsentieren und gleichzeitig auch alte Handys und Kulis zur Wiederverwertung sammeln.

Ein besonderes Highlight wird zudem die Präsentation seines Velomobils von Thomas Schöps aus Mühlacker sein. Er erreicht mit seiner “weißen Rakete” Geschwindigkeiten von bis zu 50km/h.

Die Siegerehrung wird neben den beiden Vorsitzenden des Bürgervereins, Marcus Kohler und Philipp Rösner, der Erste Bürgermeister Konrad Seigfried sowie Achim Eckstein von der Wohnungsbau Ludwigsburg vornehmen.

Weitere Infos unter: www.buergerverein-ossweil.de/skr2019

 

 

“Sicher zur Schule”: Verkehrssicherheitsaktion für Kinder im Blühenden Barock

Die weitere Reduzierung von Verkehrsunfällen mit Kindern und Jugendlichen im Straßenverkehr und dabei insbesondere auf Schulwegen haben sich die Verantwortlichen der Aktion “Sicher zur Schule” auf die Fahnen geschrieben, die am kommenden Wochenende, am 14. und 15. September, nunmehr zum sechsten Mal eingebettet in die Kürbisausstellung im Nordgarten des Blühenden Barock Ludwigsburg stattfindet. “Um dieses Ziel zu erreichen, möchten wir die Kinder spielerisch und mit der notwendigen Ernsthaftigkeit auf die sichere Teilnahme im Straßenverkehr vorbereiten”, betont Ute Scholpp, Leiterin des Referats Prävention des Polizeipräsidiums Ludwigsburg.

Die Liste der Partner, die das Polizeipräsidium Ludwigsburg für diese Veranstaltung viele Partner gewinnen, die ein interessantes und informatives Programm versprechen, das sich mit zahlreichen Mitmachstationen an Eltern und Kinder richtet und dabei vom gesunden Pausenbrot bis hin zu möglichen Gefahren an Bahngleisen reicht. “Dass wir mit unseren gemeinsamen Bemühungen, die Verkehrssicherheit der Kinder auf dem Schulweg weiter zu verbessern, nicht nachlassen dürfen, zeigt uns ein Blick auf die polizeilichen Unfallzahlen”, sagt Polizeipräsident Burkhard Metzger.

Ähnlich wie im Vorjahr ereigneten sich 2018 auf dem Weg zur Schule 48 Verkehrsunfälle. Bei 44 dieser Unfälle wurden acht Schüler schwer- und 40 weitere leicht verletzt. 23 Unfällen lag ein Fehlverhalten der Schüler zugrunde. Sie verursachten damit fast jeden zweiten Unfall selbst.

“Auch wenn Baden-Württemberg in Sachen Kinderschutz im Straßenverkehr einen Spitzenplatz belegt, wird die Polizei mit Ihren Partnern auch weiterhin alles dafür tun, um Unfällen entgegen zu wirken. Gerade den kleinsten und schwächsten Verkehrsteilnehmern gilt unser besonderes Augenmerk. Denn jedes Unfallopfer ist eines zu viel. Und so versuchen wir mit dieser Aktion einen Beitrag für mehr Sicherheit von kleinen und großen Verkehrsteilnehmern zu leisten”, so Metzger.

Auch BlüBa-Direktor Volker Kugel und Stefan Hinner, der Organisator der Kürbisausstellung freuen sich auf die Präventionsveranstaltung. “Es freut uns sehr, dass sich diese Verkehrssicherheitsaktion zusammen mit unserer Ausstellung so gut entwickelt hat und große Beachtung findet. Wir leisten sehr gerne unseren Beitrag dazu”.

Kürbisausstellung im Blühenden Barock: Schnitzwelt entsteht

Heute und morgen, wird die Sortenschau auf der Kürbisausstellung im Blühenden Barock Ludwigsburg komplettiert. Die Veranstalter sind gespannt: Wird es einen neuen Rekord geben? Schon am Donnerstag, 5. September, begannen Künstler damit, die Ludwigsburger Kürbisschnitzwelt zu erbauen. So ziehen viele detailreich geschnitzte Kürbisse in den Schlossgarten ein. Außerdem starten die Kürbis-Länderwochen mit seltenen Kürbissen aus dem östlichen Europa.

Auf der Kürbisausstellung im Blühenden Barock Ludwigsburg ging seit vergangenen Donnerstag das Kunstschnitzen los. Die Ludwigsburger Schnitzwelt wird aufgebaut. Auf den ehemaligen Sandfiguren bei der Broderie des Nordgartens werden die lustigen Kürbisgnome zum Leben erweckt. Bis morgen werden verschiedene Künstler in der Schnitzwelt aktiv sein und so dazu beitragen sämtliche Kulissen mit geschnitztem Kürbisleben zu füllen. Die Besucher der Kürbisausstellung können den Profis dabei über die Schulter schauen. Danach wird sich die geschnitzte Szenerie immer wieder verändern und sich weiterentwickeln, so dass es bis zum letzten Tag der Ausstellung am 3. November täglich neues zu entdecken geben wird.

Und auch die Sortenschau zieht am Samstag auf die Kürbisausstellung. Im vergangenen Jahr konnten im Blühenden Barock Ludwigsburg 684 verschiedene Kürbissorten bestaunt werden. Und auch in diesem Jahr soll die Anzahl der verschiedenen Kürbissorten wieder gigantisch sein. „Die Frage ist, ob wir wieder einen Rekord hinbekommen“, überlegt Stefan Hinner vom Veranstaltungsteam der Ausstellung. „Jens Eisenmann, der Kürbiszüchter, der uns mit allen Kürbissen beliefert, hat für die Sortenschau Ende April über 800 Kürbissorten ins Freiland gepflanzt und in dieser Woche werden noch die letzten Kürbisse vom Feld geholt.“ Einige Sorten waren bis zuletzt noch nicht ausgereift und werden bis Freitag geerntet. Dann wird sich herausstellen, ob im Blühenden Barock erneut ein Sortenschau-Weltrekord aufgestellt wird. Ab Samstag, 7. September, wird die Schau fertig aufgebaut sein, um die Besucher zu informieren, zu überraschen und zu begeistern.

Neu gibt es in diesem Jahr erstmals die „Kürbisländerwochen“, bei welchen seltene Kürbissorten aus Europa angeboten werden. Am Samstag startet die erste Kürbis- Länderwoche mit Kürbissen aus Ungarn, Polen und dem ehemaligen Jugoslawien. So gibt es die ungarischen Sorten „Paraszt Tök, „Kiszombori“, „blauer Ungar“, „Sonca“ und „Beja“, ergänzt durch den „Romanska Yougoslavian“ und einen polnischen Spaghettikürbis namens „Makaranowa“.

Beim neuen Verkaufsstand: „Geschnitten oder am Stück“ werden die oftmals großen Früchte auch in halbierten, geviertelten oder geachtelten Stücken angeboten. „Wir freuen uns, dass wir diese seltenen Kürbisse anbieten können, die es so auf unserer Ausstellung noch nicht gab“, so Stefan Hinner. Im Bereich der barocken Broderie wird außerdem die „Internationale Kürbisküche“, die Länderwochen aufgreifen und mit einem landestypischen Kürbis ein passendes Gericht anbieten. Außerdem trägt die Kürbisausstellung durch den Verkauf dieser alteingesessenen Sorten auch zusätzlich zum Erhalt der Kürbisvielfalt und der Biodiversität bei „Durch diesen internationalen Event wollen wir die Menschen ansprechen, die ihre Lieblingskürbisse aus der Kindheit schon lange nirgends mehr gesehen oder gegessen haben“, erklärt Stefan Hinner. „Wir werden Sorten anbieten, die es kaum irgendwo zu kaufen gibt und die – jede für sich – etwas ganz Besonderes sind.“

Kürbisausstellung im Blühenden Barock Ludwigsburg | 30. August bis 3. November 2019, täglich 9 bis 18 Uhr

www.kuerbisausstellung-ludwigsburg.de

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