„Die Eröffnung der 21. Kürbisausstellung war ein Herzschlagfinale“

Von Patricia Leßnerkraus

Wie jedes Jahr öffnet das Blühende Barock seine Tore für die beliebte Kürbisausstellung. Diesmal dreht sich alles um Musik. Doch wegen Corona mussten die Verantwortlichen auch einige Änderungen vornehmen.

In diesen Früchten steckt ganz schön viel Musik. Und genau das ist auch das Thema der 21. Kürbisausstellung im Blühenden Barock, die an diesem Freitag eröffnet wurde. 14 wunderschöne Figuren, wie immer gestaltet vom künstlerischen Leiter Pit Ruge, decken das musikalische Spektrum von der Klassik bis zum Rock’n Roll auf kreative Weise ab. Ein besonderes Highlight dürfte neben der überlebensgroßen Büste des Komponisten Ludwig van Beethovens vor allem die legendäre Zunge des Logos der Rolling Stones sein. Ganze 2.000 Kürbisse sind in die 2m breite und 2,70m lange Zunge verarbeitet, die vor einer 3m auf 4m großen Rückwand aus Kürbissen steht.

Dass die Besucher des Blühenden Barocks in diesem Jahr tatsächlich in den Genuss der Ausstellung kommen, ist allein dem unglaublichen Arbeitseinsatz des Teams der Jucker Farm unter Aufbauleiterin Alisa Käfer zu verdanken. Das bestätigte auch BlüBa-Direktor Volker Kugel, denn er gestand: „Diese Ausstellung ist tatsächlich in der Umsetzung einer der spannendsten überhaupt, es war ein Herzschlagfinale.“ Erst letzte Woche wurden die Kürbisse in den Schlossgarten geliefert, da die Früchte in diesem Jahr nicht so gewachsen sind wie sonst und man sie voll ausreifen lassen wollte. „Unsere Saison beginnt immer ab März, aber es gab Probleme mit der Saatgutbeschaffung und der Lieferung, aber auch mit den notwendigen Saisonarbeitern. Schuld daran war die weltweite Verbreitung von Corona,“ erklärte Jens Eisenmann, Chef des gleichnamigen Obsthofs in Marbach-Rielingshausen, der wie jedes Jahr für die Aufzucht der vielen Ausstellungsstücke verantwortlich ist. Corona ist auch mit ein Grund dafür, dass die Macher der Ausstellung 2020 in der Artenvielfalt keinen neuen Rekord aufstellen werden. „Wir rechnen mit 350 bis 400 Sorten, das ist weit entfernt von einem neuen Rekord“, bestätigt Alisa Käfer.

„Wegen Corona wird es auch einige Änderungen geben“, erläuterte Volker Kugel. So sei die Ausstellung mit 7 Hektar weitläufiger als in den Vorjahren und dauere durch die Saisonverlängerung bis 6. Dezember insgesamt 101 Tage lang. Die 14 Figuren wurden mit ausreichend Distanz zueinander im unteren Schlossgarten platziert, so dass die Besucher ebenfalls genügend Platz haben werden, um die geforderten Abstände einzuhalten. An nicht zu verhindernden Engpässen gilt ebenso die Maskenpflicht wie an den Eingängen. „Da wir maximal 6.000 Besucher gleichzeitig im Park haben dürfen, haben wir alle Veranstaltungen abgesagt, bei denen mit hohem punktuellen Besucheraufkommen zu rechnen wäre“, bedauert Volker Kugel. Gestrichen wurden unter anderem die  „Größte Kürbissuppe, die Kürbisregatta und die Wiegemeisterschaften. „Letztere werden zwar stattfinden, aber eben ohne Publikum,“ versichert Kugel. „Wir werden die großen Kürbisse aber direkt nachdem dem Wiegen ins Blühende Barock fahren und dort einzeln mit großem Abstand zueinander später dem Publikum präsentieren.“

Als Ausgleich für die gestrichenen Veranstaltungen haben sich die Macher um BlüBa-Chef Volker Kugel und Stefan Hinner, Verantwortlicher des Veranstaltungsteams, dazu entschieden, das beliebte Riesenkürbisschnitzfestival wöchentlich durchzuführen. Und sie haben sich noch weitere Höhepunkte überlegt Als absolute Neuheit überraschen die „Leuchtenden Traumpfade“ alle BlüBa-Besucher. Sie beginnen am 31. Oktober und dauern bis zum Saisonende. Auf den 1,5 km langen leuchtenden Traumpfaden erleben die Besucher eine eindrucksvolle Inszenierung aus Illumination, Lichtinstallationen, Lasertunnel, Soundcollagen und Nebeleffekten. Der gesamte Schlosspark wird dadurch täglich ab Einbruch der Dunkelheit bis zur Schließung um 21.30 Uhr in eine ganz besondere Abendstimmung versetzt. Weitere Highlights werden jeweils ein Wochenende rund um den Öl- und den Flaschenkürbis sein, ebenso das Laternenbasteln aus Kürbissen, das Thanksgiving-Fest und eine kleine Weihnachtsausstellung. Zum krönenden Abschluss der Saison kommt schließlich der Nikolaus ins Blühende Barock. Danach schließen sich die Tore des Schlossparks und die Überlegungen für die nächste Saison.

Barock-Weihnachtsmarkt in Ludwigsburg darf unter Auflagen stattfinden

VON UWE  ROTH

Seit Dienstagabend steht es fest: In Ludwigsburg wird es einen Weihnachtsmarkt geben – wenn auch wegen der Ansteckungsgefahr durch den Corona-Virus in abgespeckter Form mit weniger Verkaufsständen und keiner Gastronomie. So wird es zwischen dem 24. November und 22. Dezember zwar Weihnachtsschmuck, Wollmützen und Handschuhe im Angebot geben, nicht aber Bratwurst, Schupfnudeln und Glühwein. Rund um die Imbissstände gibt es erfahrungsgemäß das größte Gedränge. Ein Großsteil des Gemeinderats hat sich dafür ausgesprochen, den jährlichen Besuchermagneten trotz der widrigen Umstände traditionell auf dem barocken Marktplatz stattfinden zu lassen.

Ludwigsburg gehört zu den wenigen Städten, die bereits einen Beschluss der Kommunalpolitik haben, den Weihnachtsmarkt nicht wegen Corona-Risiken absagen zu wollen. Sollten die Infektionszahlen erneut in die Höhe schießen, wie das derzeit an einigen Orten der Fall ist, wo Menschen dichtgedrängt stehen, könnte eine Anordnung der Landesregierung doch noch zu einer Absage führen.

Oberbürgermeister Matthias Knecht hatte vorgeschlagen, mit dem Weihnachtsmarkt ins Blühende Barock auszuweichen, da im Schlosshof und im Südgarten die Abstands- und Hygieneregeln besser umzusetzen seien. Wegen des höheren Aufwands für die Parkbetreiber war ein Eintrittspreis von zwei Euro kalkuliert. Das wollte aber nur eine Minderheit im Gemeinderat. Er konnte sich mit seinem Vorschlag nicht durchsetzen, obwohl sein Konzept Weihnachtsmesse am Schloss einige Vorteile gehabt hätte. So hätte es zum Beispiel Glühwein im Ausschank gegeben. Ausschlaggebend für die Innenstadt war bei der Mehrheit, dass der Einzelhandel und die Gastronomie immer vom weihnachtlichen Treiben auf dem Marktplatz profitiert haben.

Hätte die Verkaufsveranstaltung vor dem Residenzschloss stattgefunden, hätten die Gewerbetreibenden der Innenstadt das Nachsehen gehabt, so lautete auch die vom Innenstadtverein LUIS geteilte Befürchtung. Der jährliche Weihnachtsmarkt beschert ihnen die höchsten Umsätze im Jahr. 2019 zogen in den knapp vier Wochen rund eine Million Besucher zu den 180 Ständen. Diese Zahl wird sich so oder so nicht erreichen lassen – egal wo der Markt stattfindet. Die vielbefahrene Schlossstraße ist eine Schneise zwischen dem Blühenden Barock und der Innenstadt. Die städtischen Tourismusmanager haben immer schon ein Problem, auswärtige Besucher der Schlossanlage zu den Sehenswürdigkeiten in die Fußgängerzonen zu locken. Und selbstverständlich auch in die Läden, Cafés und Restaurants

Nun ist das vorweihnachtliche Event, zu dem Jahr für Jahr mehr Besucher aus dem Ausland nach Ludwigsburg kommen, zumindest vorläufig am bisherigen Standort gesichert. Maximal 80 Stände wird es geben. Zugelassen sind nicht mehr als 1000 gleichzeitige Besucher. Auf dem Schlossgelände wären sogar 100 Buden und maximal 3000 Besucher plus sieben gastronomische Angebote machbar gewesen.

Ob ein Pommes und Glühwein freier Ludwigsburger Weihnachtsmarkt die Erwartungen erfüllt wird, das muss sich erweisen. Für einige Gemeinderäte ist ein Weihnachtsmarkt ohne kulinarisches Beiwerk jedoch nicht vorstellbar. Sie plädierten, die Veranstaltung aus atmosphärischen Gründen in diesem Jahr ausfallen zu lassen. Sie konnten sich mit diesem Argument nicht durchsetzen.

 

Open-Air-Kino in Vaihingen an der Enz öffnet seine Tore

Am 4. August 2020 öffnet der Freiluft-Kinosaal auf dem Schulhof hinter der Stadthalle wieder seine Pforten. 15 Tage Open-Air-Kino – so, wie wir es kennen und lieben! Draußen, in Sitzgruppen, mit anspruchsvollem Catering und großer Weinkarte. Veranstalter Michael Eisinger hat in Zusammenarbeit mit der Stadt Vaihingen an der Enz ein aufwendiges Konzept erarbeitet, das es ermöglicht, der aktuellen Corona-Verordnung gerecht zu werden und den Kinobesuchern maximalen Schutz zu bieten. Aber vor allem schafft er Sommer-Kino-Feeling vom Feinsten, ohne „gefühlte“ Einschränkung und mit einer großen Bandbreite an Filmen, die für jeden Geschmack etwas bieten.

Das Open-Air-Kino startet am Dienstag, 4. August mit der deutschen Komödie „Faking Bullshit“ und Grimme-Preis-Gewinner Bjarne Mädel. Darin droht einer Polizeiwache wegen Mangels an Kriminalität die Schließung. Die Kommissarin Tina wird von einer übergeordneten Behörde damit beauftragt, dies schnellstmöglich abzuwickeln. Die Polizisten Deniz, Rocky, Annette und Hagen wollen das jedoch nicht auf sich sitzen lassen. Um von der “Notwendigkeit” ihrer Wache zu überzeugen, beschließen sie kurzerhand, einfach selbst Straftaten zu faken und simulieren zudem eine angestrengte Ermittlungsarbeit. Dabei finden sie bald einen Obdachlosen, dem sie das ein oder andere in die Schuhe schieben. Dieser führt sie überraschend zu einem echten Kriminalfall, in dem einst auch Tina schon erfolglos ermittelte: Ein Kunstraub sehr kontrovers diskutierter erotischer Fotografien. Um sich zu rehabilitieren, nachdem das damalige Scheitern der Ermittlungen ihr zugeschoben wurde, wird Tina wieder ermittlerisch tätig und findet schließlich die Bilder. Auch dem Räuber kommt sie mit Hilfe eines Sondereinsatzkommandos auf die Spur. Doch dann fängt Rocky aus heiterem Himmel an, den Großeinsatz zu sabotieren…

Weiter geht es am 5. August mit dem Film „Besser Welt als Nie“. Gezeigt wird die Geschichte von Dennis Kailing, der innerhalb von zwei Jahren die Erde umrundet. Alleine – auf einem Fahrrad. Er ist zwar alleine unterwegs, aber so wirklich alleine ist er nur selten. Viele Begegnungen mit interessanten, verrückten oder auch „ganz normalen“ Menschen gewähren ihm Einblicke, die einem als gewöhnlicher Tourist vorenthalten bleiben. Während sich andere eine durchstrukturierte Pauschalreise wünschen, ist diese Radtour eine Reise in die Ungewissheit. Aber in der Ungewissheit verbergen sich die größten Abenteuer – das wird Dennis nach und nach bewusst.

Vor 40 Jahren kam die amerikanische Action-Komödie „Blues Brothers“ in die Kinos und entwickelte sich zum Dauerbrenner. Nun gibt es den Klassiker mit Dan Aykroyd und John Belushi am 6. August in einer 15 Minuten längeren Version zu sehen. Ganove Jake wurde gerade aus dem Gefängnis entlassen und gelobt endlich Besserung. Er hat dafür auch schon eine Idee. Mit seinem Bruder Elwood Blues will er ihre alte Band wieder zusammenbringen, um an die 5.000 Dollar zu kommen, die dem Waisenhaus fehlen, in dem sie selber früher aufgewachsen sind. Die Brüder setzen alles daran, ihren Plan umzusetzen. Das Problem ist allerdings, dass die ehemalige Band in alle Winde zerstreut ist, und Jake und Elwood zudem die Polizei am Hals haben. Aber davon lassen sich die beiden Musiker nicht beeindrucken, denn sie haben eine wichtige Mission zu erfüllen. Gegen zahlreiche Widerstände, zu denen Nazis, Countrymusikfans und andere verrückte Gestalten beitragen, verfolgen sie ihr Ziel. Dabei hinterlassen sie eine Spur des Chaos.

Im amerikanische Drama „Joker“ (7. August) fristet Arthur Fleck (Oskar-Gewinner Joaquin Phoenix) ein trostloses Leben.  Wenn er nicht gerade auf den Straßen von Gotham City als Clown verkleidet Werbeschilder für Schlussverkäufe herumwirbelt oder von jugendlichen Schlägern verprügelt wird, kümmert er sich zuhause um seine kranke Mutter Penny. Flecks Geisteskrankheit wird durch die ständigen Demütigungen immer schlimmer. Mittlerweile schluckt er sogar sieben Psychopharmaka gleichzeitig. Sein Leben nimmt eine dramatische Wendung, als er von seinem Kollegen Randall einen Revolver geschenkt bekommt, für den er kurz danach auch Verwendung findet: Als in der U-Bahn drei betrunkene Yuppies für Stunk sorgen, knallt er sie kurzerhand ab – und löst damit unbeabsichtigt eine Bewegung aus, die gegen die Oberschicht aufbegehrt. Trotz seiner instabilen psychischen Verfassung verfolgt Arthur seine Karriere als Stand-up-Comedian dennoch weiter und landet schließlich bei seinem großen Idol, dem Late-Night-Talker Murray Franklin. Der hat für das Nachwuchstalent jedoch nichts als Spott übrig und führt ihn als unlustigsten Komiker aller Zeit vor.

Die neue Komödie von „Willkommen bei den Hartmanns“-Regisseur Simon Verhoeven „Nightlife“, die am 8. August über die Kinoleinwand flimmern wird, thematisiert eine durchgeknallte Jagd durch das nächtliche Berlin. Milo arbeitet als Barkeeper in Berlin. Wenn er nicht gerade den Tag zur Nacht macht und danach noch weiterfeiert, wacht er bei fremden Frauen im Bett auf und beobachtet andere dabei, wie sie bei Tageslicht ein ganz normales Leben führen. Eines Nachts trifft er durch eine Reihe von Zufällen seine Traumfrau Sunny. Sie liebt Musik über alles und hat von ihrer Chefin das Angebot bekommen, bei einem Musiklabel in Atlanta zu arbeiten. In der nächsten Woche soll es für sie schon in die USA gehen. Die beiden verabreden sich für ein Date noch am selben Abend, schließlich will Milo verhindern, dass die Frau seines Lebens die Stadt verlässt. Die bislang so perfekte romantische Verabredung eskaliert, als Milos chaotischer Freund Renzo hereinplatzt, dem die halbe Berliner Unterwelt auf den Fersen ist. Die Jagd durchs nächtliche Berlin beginnt….

Am Sonntag, 9. und Montag, 10. August werden keine Filme gezeigt.

Im Wettbewerb der 69. Internationalen Filmfestspielen Berlin 2019 feierte „Systemsprenger“ (11. August)eine fulminante Premiere. Die Regisseurin Nora Fingscheidt überzeugte die Jury und durfte sich für ihr intensives und gefühlvolles Spielfilmdebüt über den „Silbernen Bären“ freuen. In dem mitreißenden Film geht es um Benni, die egal wo sie hinkommen – Pflegefamilie, Wohngruppe oder Sonderschule – sofort wieder rausfliegt. Die wilde Neunjährige ist das, was man im Jugendamt einen „Systemsprenger“ nennt. Dabei will Benni nur eines: Liebe, Geborgenheit und wieder bei ihrer Mutter wohnen! Doch Bianca hat Angst vor ihrer unberechenbaren Tochter. Als es keinen Platz mehr für Benni zu geben scheint und keine Lösung mehr in Sicht ist, versucht der Anti-Gewalttrainer Micha, sie aus der Spirale von Wut und Aggression zu befreien.

Die Verfilmung des Buches „Die Känguru Chroniken“ von Marc-Uwe Kling läuft am 12. August. Der unterambitionierte Berliner Kleinkünstler Marc-Uwe und das vorlaute Känguru (gesprochen von Marc-Uwe Kling) nehmen es mit dem rechtspopulistischen Immobilienhai Dwigs auf, der den malerischen Nachbarschaftskiez verschandeln will. Doch davor müssen die beiden sich erst mal kennenlernen. Und das geschieht, als das sprechende Beuteltier bei Marc-Uwe an der Tür klingelt und wenig später ungefragt sein Mitbewohner wird. Fortan häufen sich die abstrusen Erlebnisse des ungleichen Teams. Denn wo das antikapitalistische Känguru ist, da ist auch das Chaos nicht weit. Das Tier unterwandert jede gesellschaftliche Regel mit Links. Die eigene Faulheit zum Beispiel stellt es wortgewandt als „Akt der Rebellion“ gegen den Kapitalismus hin und WG-Regeln sind in den Augen des Kängurus nur eine mildere Form der Unterdrückung.

Am 13. August steht die Verfilmung des Romans „Als Hitler das rosa Kaninchen stahl“ von Judith Kerr auf dem Programm des Open-Air-Kinos. Darin gerät das Leben der kleinen Anna Kemper im Jahr 1933 völlig aus den Fugen: Denn nach Hitlers Machtergreifung ist ihr Vater Arthur gezwungen, das Land zu verlassen. Der berühmte Theaterkritiker und erklärte Feind der Nationalsozialisten beschließt, Berlin zu verlassen und in die Schweiz zu flüchten. Seine Frau Dorothea sowie Anna und Sohn Max kommen nach. Doch es muss alles ganz schnell gehen, Zeit zu packen bleibt kaum: Und so kommt es, dass Anna ausgerechnet ihr rosa Stoffkaninchen zurücklassen muss. Doch auch in der Schweiz haben es die Flüchtlinge nicht leicht, sodass die Kempers schon bald weiterziehen. Über Paris geht es bis nach London, wo die Familie endlich ankommen kann. Während Anna ihr geliebtes Stoffkaninchen schmerzlich vermisst, ist sie dennoch davon überzeugt, dass schon alles irgendwie gut gehen wird, solange ihre Familie zusammenhält.

Erfolgsregisseur Bora Dagtekin beschert seinem Publikum mit seiner Komödie „Das perfekte Geheimnis“wieder einen Streifen mit Deutschlands beliebtesten und erfolgreichsten Schauspieler. Drei Frauen (Karoline Herfurth, Jella Haase, Jessica Schwarz) und vier Männer (Elyas M’Barek, Florian David Fitz, Frederick Lau, Wotan Wilke Möhring): Jeder hat ein Handy, das macht insgesamt sieben Mobiltelefone. Als die Freunde eines Abends zum Essen zusammenkommen, kommt ihnen plötzlich eine Idee. Sie spielen ein Spiel: Jeder legt sein Handy in die Mitte des Tisches und ganz egal, wer nun welche Bilder oder Nachrichten geschickt bekommt, und seien sie noch so kurz – alles muss mit den anderen geteilt werden. Telefonate sind nur über den Lautsprecher erlaubt. Doch was als kurzweiliger Zeitvertreib beginnt, der ein bisschen Spannung in den Abend bringen soll, führt schon bald zu einigen peinlichen und angespannten Situationen voller Überraschungen. Und schon bald droht nicht nur die Stimmung zu kippen, auch die langjährigen Beziehungen stehen durch die Aufdeckung von brisanten Lügen und Geheimnissen auf dem Spiel. Gezeigt wird dieser Film am 14. August.

Der amerikanische Familienfilm „Die fantastische Reise des Dr. Dolittle“, der im Großbritannien des 19. Jahrhunderts spielt, kommt am Samstag, 15. August ins Open-Air-Kino. Dr. Dolittle war einst ein berühmter Arzt und Veterinär. Doch als er seine Frau vor sieben Jahren verlor, zog er sich komplett zurück. Wie ein Einsiedler lebt er nun hinter den hohen Mauern seines Anwesens, fast ohne Kontakt zu anderen Menschen. Nur seine Tiere, mit denen der Arzt sogar sprechen kann, leisten ihm hier Gesellschaft – etwa die eigensinnige Papageien-Dame Polynesia, die Dolittle mit Rat und Tat zur Seite steht, der zynische Strauß Plimpton oder der stets frierende Eisbär Yoshi. Als die junge Königin Victoria schwer krank wird, bleibt Dolittle nichts anderes übrig: Er muss hinaus in die weite Welt, um das Heilmittel zu finden. Doch dafür muss er ausgerechnet jene mysteriöse Insel finden, bei deren Suche einst seine Frau ums Leben kam.

Eine erneute Filmpause gibt es am Sonntag, 16. und Montag, 17. August.

Der „deutsche Roadmovie“ „Über Grenzen – Der Film einer langen Reise“ wird am 18. August 2020 zu sehen sein. Mit 64 Jahren setzt sich Margot zum ersten Mal auf ein Motorrad – und fährt einfach los: Vom Werra-Meißner-Kreis aus 117 Tage und 18.046 km lang mit der 125er Reiseenduro durch Zentralasien. Margot überquert nicht nur die Grenzen von 18 Ländern, sondern auch die zwischen Menschen von fremder Sprache und Kultur – und vor allem ihre eigenen: Ganz allein als ältere Frau unterwegs auf einem kleinen Motorrad, über die Wolga und das Pamir-Gebirge, durch Tadschikistan und den Iran.

In der finnischen Komödie „Master Cheng in Pohjanjoki“, die am 19. August beim Vaihinger Open-Air-Kino gezeigt wird, reist der chinesische Koch Cheng auf der Suche nach einem alten finnischen Freund  in ein abgelegenes Dorf in Lappland. Bei der Ankunft scheint niemand im Dorf seinen Freund zu kennen, aber die lokale Cafébesitzerin Sirkka bietet ihm eine Unterkunft an. Im Gegenzug hilft Cheng ihr in der Küche und bald werden die Einheimischen mit den Köstlichkeiten der chinesischen Küche überrascht. Cheng findet trotz kultureller Unterschiede schnell Anerkennung und neue Freunde unter den Finnen. Als sein Touristenvisum abläuft, schmieden die Dorfbewohner einen Plan, der ihm helfen soll zu bleiben.

Die französische Komödie „Das Beste kommt noch“ über zwei Freunde, die im Glauben, dass der andere bald sterben wird, ihre alten Tage genießen möchten ist am 20. August zu sehen. Arthur und Cesar könnten unterschiedlicher nicht sein, sind jedoch bereits seit Kindheitstagen die besten Freunde. Als Cesar bei einer Routineuntersuchung im Krankenhaus seine Versichertenkarte vergisst, nutzt er prompt die seines besten Freundes. Nur wenige Tage später wird Arthur ins Krankenhaus bestellt. Die Diagnose: Er habe Krebs im fortgeschrittenen Stadium und nur noch drei Monate zu leben. Doch anstelle des großen Schocks ist Arthur fest davon überzeugt, dass Cesar statt ihm sterben wird. Schließlich hat dieser sich als er ausgegeben. Während Arthur nun versucht Cesar klar zu machen, dass er sterben wird, denkt Cesar stattdessen, dass Arthur in Wirklichkeit krank ist. Das große Missverständnis zum Anlass nehmend, beginnt für die beiden Freunde ein Leben, in denen sie verpasste Chancen nachholen und eine Reise in die Vergangenheit vollziehen. Sie wollen die verbleibende Zeit bestmöglich miteinander verbringen und genießen die kleinen Freuden des Lebens. Getreu dem Motto: Das Beste kommt noch!

Die wahre Lebensgeschichte der Freiheitskämpferin Harriet Tubmann wird am 21. August im amerikanischen Drama „Harriet – Der Weg in die Freiheit“ erzählt. Mitte des 19. Jahrhunderts lebt und arbeitet die Sklavin Minty auf einer Plantage von Edward Brodess in Maryland und träumt von einem besseren Leben für sich und ihre Familie in Freiheit. Mit dem Tod ihres Besitzers steht der Leibeigenen ein hartes Schicksal bevor, denn sie soll von ihrer Familie getrennt und an einen neuen Besitzer im Süden des Landes verkauft werden. Bevor es soweit kommen kann, ergreift sie die Flucht. Sie schafft es bis zur Anti-Slavery Society nach Pennsylvania, wo sie William Still kennenlernt und sich fortan Harriet Tubmann nennt. Um unabhängig zu werden, hilft ihr die Unternehmerin Marie Buchanon dabei, sich eine eigene Existenz aufzubauen. Ihr neues Leben kann Harriet nicht genießen, denn noch immer gibt es Menschen, die das gleiche Schicksal wie sie teilen und als Sklaven arbeiten. Kurzerhand fasst sie den Plan, ihren Mann John Tubmann zu retten, der ist zwar ein freier Mann, aber als Afroamerikaner in Maryland Freiwild. Sie reist in ihre alte Heimat zurück und macht sich als „Moses“ der „Underground Railroad“-Organisation einen Namen als Flüchtlingshelferin.

Zum Abschluss des diesjährigen Open-Air-Kinos wird am Samstag, 22. August nochmals die deutsche Komödie „Nightlife“ mit Elyas M’Barek, Palina Rojinski und Frederick Lau in den Hauptrollen gezeigt.

Ab August: Weitere Lockerungen für Messen und Ausstellungen in Baden-Württemberg

Ab dem 1. August dürfen wieder kleinere Messen, Ausstellungen und Kongresse mit bis zu 500 Teilnehmenden stattfinden. Vom 1. September an dürfen solche Veranstaltungen mit mehr als 500 Personen durchgeführt werden. Das gab am Mittwoch das Wirtschaftsministerium bekannt.

Wirtschaftsministerium und Sozialministerium haben sich nach intensiven Gesprächen mit Vertretern baden-württembergischer Messegesellschaften auf weitere Erleichterungen für Messen, Ausstellungen und Kongresse verständigt. Ab dem 1. August 2020 dürfen bereits wieder kleinere Messen, Ausstellungen und Kongresse mit bis zu 500 Teilnehmenden stattfinden. Vom 1. September 2020 an dürfen Messen, Ausstellungen und Kongresse mit mehr als 500 Personen durchgeführt werden. Zudem wurden die Regelungen zur Mindestquadratmeterzahl pro Person und zur Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung im Vergleich zur bisher vorgesehenen Regelung geändert.

„Es ist wichtig und richtig, dass wir die Rahmenbedingungen für die Messebranche verbessern und ich bin erleichtert, dass das Infektionsgeschehen dies zulässt. Bei aller notwendigen Vorsicht müssen wir dafür Sorge tragen, dass der Messestandort Baden-Württemberg attraktiv bleibt und im Wettbewerb mit anderen Bundesländern und den Nachbarländern nicht das Nachsehen hat. Ohne die weiteren Lockerungen droht nicht nur ein irreparabler Schaden für die Messebranche in Baden-Württemberg, sondern auch ein erschwerter Wiederanlauf der Wirtschaft des Landes insgesamt. Denn unsere Wirtschaft ist auf die Messen als Schaufenster für ihre Produkte angewiesen“, sagte Wirtschaftsministerin Hofmeister-Kraut.

„Beim Zusammentreffen vieler Menschen in geschlossenen Räumen ist weiterhin die Einhaltung von Abstands- und Hygieneregeln oberstes Gebot. Verschiedene Ausbrüche in unterschiedlichen Settings zeigen, dass das Coronavirus jede Chance zur Weiterverbreitung ausnutzt. Es liegt in der Verantwortung der Aussteller und Besucher, dass Messen nicht zum Treiber des Infektionsgeschehens werden. Die Notwendigkeit, weitreichende Beschränkungsmaßnahmen wieder einführen zu müssen, müssen wir nach Möglichkeit vermeiden“, betonte Gesundheitsminister Manne Lucha.

In den Hygienevorgaben für die Durchführung von Messen, Ausstellungen und Kongressen wird nun entgegen der bisher geplanten Regelung die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung an einzelnen Ständen oder auch bei Einnahme von Sitzplätzen aufgehoben, wenn dort der Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen Personen sicher eingehalten werden kann. Zudem wird die Mindestquadratmeterzahl pro Person von zehn auf sieben Quadratmeter gesenkt, wobei grundsätzlich die Besucherzahl für die Berechnung maßgeblich ist. Standpersonal etc. wird nicht angerechnet.

„Die Messe- und Kongressstandorte ermöglichen ein hohes Maß an Kontrollierbarkeit. Sei es durch Zutrittskontrollen mit namentlicher Registrierung, Begrenzung der Teilnehmerzahl, Steuerung der Besucherströme im Verhältnis zur Raumgröße oder auch Lüftungskonzepte für Innenräume. Deshalb sind die weiteren Erleichterungen das richtige Signal“, erklärten Hoffmeister-Kraut und Lucha. Seit Mitte März 2020 wurden in Baden-Württemberg keine Messen, Ausstellungen und Kongresse mehr durchgeführt.

red

 

Sandkunst-Ausstellung im Blühenden Barock öffnet seine Tore

Von Uwe Roth

Es ist – Corona bedingt – die erste Veranstaltung im Blühenden Barock Ludwigsburg in diesem Jahr: die inzwischen vierte Sandkunst-Ausstellung im Nordgarten der weitläufigen Grünanlage. Seit diesem Samstag (4. Juli) ist sie eröffnet. Motto ist in diesem Jahr die Tierwelt. Ein Wal, Korallen, ein Pfau und viele andere – insgesamt 14 Skulpturen sind auf einem insgesamt einen Kilometer langen Rundgang zu entdecken. Damit die Besucher den notwendigen Abstand einhalten können, stehen die Skulpturen weiter voneinander entfernt als gewohnt.

Nach dem 27. August trägt ein Bagger die sandigen Kunstwerke ab, die anschließend als Baumaterial auf irgendeiner Baustelle weiterverarbeitet werden. Danach schließt sich die traditionelle Schau Tausender Kürbisse an. BlüBa-Chef Volker Kugel wünschst sich die Normalität der Vorjahre zurück, wie er am Freitag bei der Präsentation sagte. Mitorganisator Stefan Hinner sagte, er habe die Hoffnung, mit 80 000 bis 100 000 Besuchern in die Nähe der letztjährigen Zahl zu kommen. Ein internationales Künstler-Team hat mehrere Tage an den 14 Skulpturen gearbeitet. Ihre Arbeit mit kleinen Schaufeln, Skalpellen und anderem Werkzeug wird als Schnitzen bezeichnet. Insgesamt 250 Tonnen feinsten Sand aus dem Elsass hatten und haben die Sandbildhauer zur Verfügung. Lastkähne brachten das Material auf dem Rhein und Neckar nach Neckarweihingen, wo es in Lkws umgeladen wurde.

Chef-Sandkünstler Jeroen van de Vlag, Projektleiterin Alisa Käfer und BlüBa-Chef Volker Kugel (links)

Jeroen van de Vlag ist mit eigenen Werken dabei und gleichzeitig wie in den vergangenen Jahren der künstlerische Leiter der Sandkunst-Ausstellung. Wegen der Corona-Beschränkung waren bei ihm die Aufträge ausgeblieben. Nun ist er seit Monaten zum ersten Mal wieder im Einsatz. Sponsoren finanzieren die Honorare der Künstler. In diesem Jahr sind die Stadtwerke Ludwigsburg-Kornwestheim hinzugekommen.

Das kommunale Unternehmen richtet den Speedcarving-Contest aus. Seit Freitag 16 Uhr haben vier Künstlerinnen und Künstler Zeit, um innerhalb von 24 Stunden aus einem Kubikmeter Sand eine Skulptur zu schnitzen. Van den Vlag sagt, üblicherweise benötige man für eine solche Menge Material zwei bis drei Arbeitstage. Die Teilnehmer bestimmen selbst, ob sie die Nacht durcharbeiten oder eine längere Pause zum Schlafen einlegen. Am Samstag (4. Juli) 16 Uhr endet der Contest. Die Besucher bestimmen, wer aus dem Künstlerquartett ihr Favorit ist. Um 16.30 Uhr wird der Sieger bekanntgegeben.

Drei der 14 Skulpturen werden erst im Laufe der Ausstellung aus riesigen gepressten Sandblöcken geschnitzt, damit die Besucher selbst Zeuge der detailreichen Arbeit werden können. „So wird sich das Gesicht der Ausstellung immer wieder verändern“, sagt Alisa Käfer vom Organisationsteam der Sandkunst. „Sogar bis Ende August kann man immer wieder dabei sein, wie die imposanten Kunstwerke entstehen.“ Denn an den ersten vier Wochenenden im August gibt es in diesem Jahr erstmals die Chance für Nachwuchs-Künstler, zum Zug zu kommen. Sie haben jeweils zwei Tage Zeit aus einem ein Kubikmeter großen Sandklotz eine Figur zu schnitzen.

„Es ist toll, dass die Besucher so die Chance haben, an jedem Ausstellungswochenende einem Sandkünstler über die Schulter schauen zu können“, findet sie. „Da das Live-Schnitzen im vergangenen Jahr so gut ankam, waren wir uns einig, dass wir das Angebot ausbauen werden.“

Die Ausstellungsmacher möchten mit verschiedenen gastronomischen Angeboten die Besucher möglichst lange auf dem Gelände halten und Urlaubsflair bieten: Die Sandgastronomie im Bereich der barocken Broderie, die Cafeteria am Rosengarten und eine Take-Away-Hütte bieten Getränke und Kulinarisches an. „Gerade die große Wiese vor der Cafeteria lädt außerdem dazu ein, eine eigene Picknick-Decke mitzubringen“, sagt Käfer. „Dann kann man sich bei uns leckere Snacks auf die Hand holen und im Grünen mit Blick aufs Schloss genießen.“ Auch im Bereich der Barocken Broderie gibt es eine Wiese im Schatten der riesigen Platanen mit bequemen Liegestühlen. „Wir wollen gerade auch in diesem Jahr das Gefühl des ‚Urlaubs zuhause‘ transportieren“, so die Organisatorin Käfer.

Sand-Kunst-Ausstellung 2020 – 04. Juli bis 27. August, täglich 9 bis 18 Uhr Weitere Informationen auch unter www.sandkunst-ludwigsburg.de

„Night of Light“: Ein Zeichen für eine bedrohte Branche

Auch die Veranstaltungswirtschaft leidet an den Folgen der Corona-Krise. Nicht nur in Deutschland, sondern weltweit sind Menschen betroffen. Jetzt gibt es Hoffnung. Denn die Aktion „Night of Light“ vereint Marktteilnehmer aus allen Bereichen der Veranstaltungswirtschaft, um ein Zeichen für die bedrohte Branche zu setzen. In der Nacht vom 22. auf den 23. Juni 2020 werden die Teilnehmer an der Aktion bundesweit in mehr als 200 Städten Event-Locations, Spielstätten, Gebäude und Bauwerke mit rotem Licht illuminieren: also viele kleine, leuchtende Beispiele, die sich dann zu einem gewaltigen Licht-Monument arrangieren.

Für den Initiator der Aktion und Vorstand der LK-AG Essen, Tom Koperek, ist Eile geboten. „Die nächsten 100 Tage übersteht die Veranstaltungswirtschaft nicht.“ Denn die aktuellen Auflagen machen seiner Einschätzung nach die wirtschaftliche Durchführung von Veranstaltungen „quasi unmöglich“. Das treffe nicht nur Veranstalter, sondern auch Spielstätten sowie Zulieferer und Dienstleister jeder Art und Größe.

Ralf Loweg

Stadt Stuttgart sagt das Cannstatter Volksfest 2020 ab

Das Cannstatter Volksfest findet dieses Jahr nicht statt. Stuttgarts Oberbürgermeister Fritz Kuhn von den Grünen begründete am Mittag im Rathaus die Absage mit nicht beherrschbaren Gesundheitsrisiken.

Nach dem Münchner Oktoberfest hat es nun auch das Cannstatter Volksfest erwischt. Die 175. Auflage des Cannstatter Volksfests, dass vom 25. September bis zum 11. Oktober stattfinden sollte, wird wegen der Pandemie abgesagt. Das wurde am Mittag von OB Kuhn (Grüne), Wirtschaftsbürgermeister Thomas Fuhrmann und dem Geschäftsführer der Veranstaltungsgesellschaft in. Stuttgart, Andreas Kroll bekannt gegeben.

red

Nächste Veranstaltungsabsage: Wein & Sound findet nicht statt

Der Käsbergkeller Mundelsheim sagt die am 21. März geplante Veranstaltung „Wein & Sound“ ab. Damit reagiert der Betrieb auf das neuartige Coronavirus in Baden-Württemberg und folgt der Empfehlung des Krisenstabs der Bundesregierung, bei der Risikobewertung von Großveranstaltungen die Prinzipien des Robert-Koch-Instituts zu berücksichtigen. „Die Entscheidung ist uns nicht leichtgefallen. Aber sie ist angesichts der aktuellen Lage und Entwicklung auch im Sinne unserer Kunden und der zu erwarteten mehr als tausend Besucher notwendig“, begründet Marian Kopp, der Geschäftsführende Vorstand der Lauffener Weingärtner eG, die Absage von Wein & Sound. Die Veranstaltung habe mit Ihrer Einzigartigkeit, Weinprobe und Kulinarik zu verbinden sowie aufgrund der Räumlichkeit viele „Fans“ und soll im nächsten Jahr wieder stattfinden, so die Veranstalter in einer Pressemitteilung.

Spuren der Vergangenheit: Die Vaihinger Alltagsheldinnen

Anlässlich des Weltfrauentags am Sonntag, 8. März 2020 findet am Samstag, 7. März 2020 eine Führung mit Gästeführerin Edith Steidle statt. 

Diese besondere „Frauenführung“ startet am Samstag, 7. März 2020 um 14.30 Uhr auf dem Bietigheimer Marktplatz. Der Abschluss der Führung findet in der Café-Bar „Paul & Toni“ mit einem Glas Sekt statt. Die Teilnahme an der Führung inklusive einem Glas Sekt kostet 6,00 €. Eine Anmeldung ist in der Tourist Information, Marktplatz 9, erforderlich. Männer sind natürlich auch herzlich willkommen!

In dem Rundgang begibt man sich auf eine Entdeckungsreise zu den Frauen der Ehrbarkeit, Künstlerinnen, Frauen, die in Bietigheim etwas bewegt haben.

Antonia Visconti, die das Stadtrecht mit Leben erfüllte. Warum war sie so wichtig für Bietigheim und wo kam sie her? Oder Frauen wie Barbara Hornmold, Anna Hornmold oder die Künstlerinnen Rosina Regina Lortzing, Elsa Oehmichen, Alice Möller-Trinkle und Hedwig Streicher. All dies und vieles mehr begegnet den Teilnehmern bei diesem Streifzug durch die Jahrhunderte, in die Geschichteder Frauen in Bietigheim.

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