Starke Antwort: HB Ludwigsburg findet zurück in die Erfolgsspur

Oppenweiler – In einem fesselnden Spiel konnte die Handballmannschaft HB Ludwigsburg nach einer überraschenden Heimniederlage am vergangenen Samstag (14.10.) gegen Herrenberg wieder in die Erfolgsspur zurückkehren. Der Grundstein für den Auswärtssieg am gestrigen Samstag (21.10.) gegen HC Oppenweiler/Backnang wurde in einer beeindruckenden ersten Halbzeit gelegt, in der Ludwigsburg mit konsequentem Angriffsspiel und einer robusten Abwehrarbeit einen beachtlichen 8-Tore-Vorsprung herausarbeitete.

Die Gastgeber aus dem Murrtal präsentierten sich in der zweiten Halbzeit als zäher Gegner. Sie passten ihre Abwehrtaktik mehrmals an, um den Spielfluss der HB Ludwigsburg zu unterbinden und kamen gefährlich nah an den Ausgleich heran. Während dieser Phase bewahrten die Ludwigsburger jedoch kühlen Kopf und hielten ihre Kontrahenten auf Distanz.

Das Trainerteam der HB Ludwigsburg konnte mit der Leistung ihres Teams äußerst zufrieden sein, insbesondere mit Jonas Krautt, der mit insgesamt 9 Treffern zum besten Torschützen des Spiels avancierte. Die Ludwigsburger verwalteten geschickt ihre Führung aus der ersten Halbzeit bis zum Schlusspfiff.

Spielzusammenfassung:

HC Oppenweiler/Backnang vs. HB Ludwigsburg: 29:33

Torschützen für die HB Ludwigsburg: Jonas Krautt (9), Maik-Daniel Fandrich (7), Alexander Nicolai (4), Marvin Käss (4), Robin Kistler (3), David Wünsch (2), Mark Weigand (2), Nick Luithardt (1), Luke Bayer (1).

Weitere Spieler im Kader: Tim Zeisler, Nico Schöck, Felix Kerber, Fabian Hilsenbeck, Falk Bayer.

Trainerteam: Jörg Kaaden, Luca Freier, Tobias Lochmann, Melanie Brock.

Überraschende Heimniederlage für HB Ludwigsburg

Ludwigsburg – Die Handballer aus Ludwigsburg erlitten einen bitteren Rückschlag im Rennen um den Titel: Die Handballfans hatten gespannt auf das Aufeinandertreffen zwischen der HB Ludwigsburg und der SG H2Ku Herrenberg gewartet. Doch am Samstagabend kam es zu einer Überraschung, als Ludwigsburg eine schmerzhafte 21:24-Heimniederlage hinnehmen musste. Zur Halbzeit lag Ludwigsburg knapp mit 11:12 zurück.

Das Spiel:

Der Start verlief holprig, als die HB Ludwigsburg bereits nach den ersten zehn Minuten mit  2:7-Rückstand in Rüclstand gerieten. Doch Trainer, Jörg Kaaden, reagierte umgehend und nahm eine Auszeit, um das Team neu auszurichten. Diese Maßnahme zahlte sich aus und Ludwigsburg konnte nach 20. Minuten zum 8:8 ausgleichen.

Das Spiel blieb hart umkämpft, und keine der beiden Mannschaften konnte sich entscheidend absetzen. Doch in den entscheidenden Momenten schien es den Ludwigsburgern an der nötigen Durchsetzungskraft und dem Glück zu fehlen, um die Wende herbeizuführen. Über den gesamten Spielverlauf unterliefen der HB Ludwigsburg ungewöhnlich viele technische Fehler, zudem schmälerte eine schlechte Trefferquote ihre Siegchancen erheblich.

Nach dieser Niederlage belegt Ludwigsburg den dritten Platz in der Tabelle.

Torschützen für die HB Ludwigsburg:

  • Alexander Nicolai (5 Tore)
  • Nico Schöck (4 Tore)
  • Robin Kistler (4 Tore)
  • Nick Luithardt (2 Tore)
  • Jonas Krautt (2 Tore)
  • Mark Weigand (1 Tor)
  • Maik-Daniel Fandrich (1 Tor)
  • Luke Bayer (1 Tor)
  • Falk Bayer (1 Tor)

Weitere Spieler im Kader der HB Ludwigsburg:

  • Tim Zeisler
  • David Wünsch
  • Lasse Küchenthal
  • Felix Kerber
  • Fabian Hilsenbeck

Offizielle:

  • Jörg Kaaden
  • Luca Freier
  • Marc Hensel
  • Melanie Brock

red

HB Ludwigsburg beendet HSG Lauffen-Neippergs Heimserie nach zwei Jahren

Von Ayhan Güneş

Lauffen / Ludwigsburg – In der Welt des Handballs genügt eine Trefferquote von knapp 50 Prozent normalerweise nicht, um als Sieger vom Feld zu gehen. Doch vor den Augen von rund 200 enthusiastischen Zuschauern bot das Duell zwischen HB Ludwigsburg und der HSG Lauffen-Neipperg eine mitreißende Schlacht. Die endgültige Entscheidung zum 22:21 fiel erst 7 Sekunden vor Schluss, als Jonas Krautt mit seinem bejubelten Treffer sein elftes Tor im Spiel erzielte. Zur Halbzeitpause hatte HB Ludwigsburg noch mit 12:10 im Rückstand gelegen.

In der ersten Spielhälfte waren Lennard Prax und Marius Schmid von der HSG Lauffen-Neipperg mit jeweils vier Treffern die erfolgreichsten Torschützen. In der zweiten Hälfte spielten beide Teams auf Augenhöhe, ohne dass sich eine von ihnen mit mehr als vier Toren absetzen konnte. Dennoch zeigten die Ludwigsburger Spieler am Ende eine bewundernswerte Moral und sicherten sich in den letzten Minuten den umjubelten Siegtreffer. Diese Niederlage bedeutete für die HSG Lauffen-Neipperg die erste Heimniederlage seit zwei Jahren. Wie bereits von Trainer Jörg Kaaden vor dem Spiel prophezeit, gestaltete sich die Partie in der haftmittelfreien Sporthalle in Laufen als herausfordernd und keineswegs als Selbstläufer.

Zusammengefasst:

HB Ludwigsburg: Jonas Krautt (11 Tore), Robin Kistler (4), Marvin Käss (2), Mark Weigand (1), Nico Schöck (1), Nick Luithardt (1), Fabian Hilsenbeck (1), Luke Bayer (1), Alexander Nicolai, Tobias Lochmann, Felix Kerber, Maik-Daniel Fandrich, Falk Bayer. Trainerteam: Jörg Kaaden Luca Freier,, Marc Hensel.

red

Handballfieber in Ludwigsburg: Eine vielversprechende Saison mit klaren Zielen

Die Stadt Ludwigsburg erliegt dem Handballfieber, und die Vorfreude auf die neue Saison ist regelrecht spürbar. Mit dem Beginn der Saison am kommenden Samstag richten sich die gespannten Blicke auf das, was da kommen mag. Nachdem der Aufstieg in die Verbandsliga in der letzten Saison nur knapp verpasst wurde, startet das Team des HB Ludwigsburg, angeführt von Trainer Jörg Kaaden, mit klaren Zielen und einem durchdachten Plan in die kommende Spielzeit.

In einem exklusiven Interview mit LB24 gewährt uns Trainer Kaaden Einblicke in die Pläne seines Teams. Dabei stehen nicht nur vielversprechende Verstärkungen im Mittelpunkt, sondern auch die Strategie, auf die eigene Jugend zu setzen. Was einst als Underdog begann, ist nun ein Team mit klaren Ambitionen. Diese Saison verspricht eine aufregende und spannende Reise für alle Handballfans in Ludwigsburg und darüber hinaus zu werden.

Ein Interview von Ayhan Güneş

LB24: Nachdem der Aufstieg in die Verbandsliga in der letzten Saison nur knapp verpasst wurde, stellt sich die Frage nach den Zielen für die kommende Saison. Welche Ambitionen hat das Team für die bevorstehende Spielzeit?

Jörg Kaaden: Ja, die Erwartungen sind nach unserem Erfolg im letzten Jahr spürbar gestiegen. Dennoch bleibe ich persönlich und in Abstimmung mit unserem Verein am Kurs unseres Dreijahresplans. In der vergangenen Saison war unser Ziel klar definiert: der Klassenerhalt, den wir bereits frühzeitig sichern konnten. Für die kommende Saison lautet unser Ziel, uns im oberen Drittel der Liga zu etablieren, idealerweise unter den Top 3. Wenn wir dieses Ziel früher erreichen sollten, umso besser. Unser Blick richtet sich stets nach oben. Unsere Vorbereitung hat gezeigt, wo wir stehen und welches Potenzial in unserem Team steckt. Daher sind wir voller Zuversicht.

LB24: Im ersten Jahr haben es Aufsteiger oft leichter, da sie von den meisten Gegnern unterschätzt werden. Diese Situation wird sich wahrscheinlich in diesem Jahr ändern. Erwarten Sie eine insgesamt schwierigere Saison ?

JK: Ja und nein, wie Sie sagen, das zweite Jahr wird immer schwieriger. Wobei wir, wenn man die Staffelkonstellation anschaut, auf viele neue Teams treffen, und uns sieht man als drittplatzierten im letzten Jahr in der Landesliga. Wir haben 7 neue Gegner, 7 neue Mannschaften in der Staffel. Wir müssen uns das erarbeiten, dessen sind wir uns bewusst. Das Überraschungsmoment des Underdogs besitzen wir nicht mehr. Entsprechend müssen wir eine Schippe drauflegen

LB24: Welche Verstärkungen und Transfers haben Sie für die Mannschaft vorgenommen, um Ihre Ziele in der kommenden Saison zu erreichen?

JK: Wir haben gezielt nach Verstärkungen gesucht, um unsere Offensivleistung zu steigern. Ein wichtiger Neuzugang ist Nico Schöck (20), ein talentierter Linkshänder mit einer imposanten Größe von 1,98 Metern. Er kommt vom SV Kornwestheim 2 und wird sicherlich unsere Angriffsoptionen erweitern.

Am Kreis haben wir mit Fabian Hilsenbeck ebenfalls vom SV Kornwestheim 2 einen Spieler  mit einem ähnlichen Spielcharakter wie Nick Luithardt gewonnen. Dies wird unsere Variabilität im Angriff erhöhen. Zudem haben wir mit diesen Zugängen unsere Abwehr verstärkt, was uns in der vergangenen Saison zeitweise gefehlt hat. Felix Kerber ist ein weiterer Neuzugang im Tor, er kommt für Sven Bartels, der nach Frankfurt gezogen ist.

LB24: Es gab jedoch auch Abgänge

JK: Ja, es gab auch Abgänge. Unser Mannschaftskapitän Viktor Schneider hat sich im entscheidenden Spiel das Kreuzband gerissen und wird uns leider länger fehlen. Auch Steffen Rook und Moritz Kraak haben ihre Handballkarriere beendet.

Diese Abgänge sollen auch durch unsere eigene A-Jugend kompensiert werden. Wir haben 4-5 vielversprechende Talente in unseren Reihen, auf die ich vollstes Vertrauen habe. Sie werden die Gelegenheit erhalten, im Männerbereich ihre Erfahrungen zu sammeln. Unsere Strategie, auf die Jugend zu setzen, setzt sich also fort und sendet ein starkes Signal an unsere Nachwuchsspieler.

LB24:  Das war schon in der letzten Saison so, dass Sie auf die Jugend gesetzt haben. Welche jungen Spieler werden wir in dieser Saison sehen, und wie schätzen Sie ihre Leistungsfähigkeit ein?

JK: Ja, definitiv. Wie bereits erwähnt, haben wir einige vielversprechende junge Spieler, die eine wichtige Rolle in dieser Saison spielen können. Wir haben aktuell fünf A-Jugendspieler, die in unserem erweiterten Kader sind: Mark Weigand, Finn Würth, Luke Bayer, der bereits letzte Saison gezeigt hat, was er kann, und der neu hinzugekommene Lasse Küchenthal vom TV Bittenfeld sowie Julien Schmidt. Diese jungen Talente werden definitiv ihre Chance bekommen, und ich habe volles Vertrauen, dass sie das Potenzial haben in der Zukunft wichtige Rollen zu übernehmen.

LB24: Hat sich die Qualität des Kaders im Vergleich zur letzten Saison verbessert? Haben Sie ein stärkeres Team?

JK: In der Vorbereitung konnten wir uns steigern. Wir hatten unter anderem Spiele gegen Teams aus der Württemberg-Liga wie Fellbach und Schozach-Bottwartal, bei denen wir teilweise oder auch über 60 Minuten auf Augenhöhe agierten und am Ende nur knapp verloren haben.

Dies war ein entscheidender Schritt für uns und zeigt, dass wir uns verbessert haben. Allerdings müssen wir konstant auf diesem Niveau spielen. Das hat in der Vorbereitung noch gefehlt, aber wir arbeiten hart daran. Letzte Saison hatten wir das Problem, dass wir gut gestartet sind, dann aber unnötige Punkte liegen gelassen haben. Dieses Jahr sind wir einen Schritt weiter. Wir haben auch einige neue Spieler, die unser Team verstärken.

LB24: Wie schätzen Sie den ersten Gegner am kommenden Wochenende, den TSV Willsbach, ein?

JK:  Der TSV Willsbach, Aufsteiger aus Heilbronn, war vor zwei Wochen ein Turniergegner. Dabei traten beide Mannschaften nicht in Bestbesetzung an, und wir haben einige taktische Dinge ausprobiert. Leider waren diese erfolgreich (lacht), was psychologisch gesehen immer schwierig ist. Wenn man einen Gegner in der Vorbereitungsphase deutlich geschlagen hat, muss das schnell aus den Köpfen. Ich habe mir die Details des kommenden Spiels noch nicht genau angesehen. Aber rein von der körperlichen Präsenz her schätze ich sie als eine harte Nuss für uns ein. Es ist jedoch unser erstes Heimspiel, und die Rollen sind klar verteilt.

LB24: Wer sind Ihrer Meinung nach die schärfsten Konkurrenten in dieser Saison?

JK: Es ist immer schwierig, genaue Prognosen zu treffen, da sich die Dynamik im Laufe der Saison ständig ändert. Aber wenn ich einige Teams hervorheben müsste, würde ich Oppenweiler 2, Kornwestheim 2 und Mundelsheim als starke Konkurrenten in dieser Saison betrachten. Reservemannschaften haben oft die Möglichkeit, mit jüngeren, talentierten Spielern zu punkten, die in der ersten Mannschaft möglicherweise weniger Spielzeit erhalten. Daher sind diese Teams oft besonders gefährlich. Auch Asperg sollte nicht unterschätzt werden.

LB24: Dürfen die Fans auf irgendwelche Überraschungen in Ihrer Spielweise in dieser Saison hoffen? Gibt es taktische Neuerungen oder Veränderungen im Vergleich zum letzten Jahr?

JK: Definitiv. Wir werden in dieser Saison unsere taktische Vielfalt ausbauen. Im vergangenen Jahr hatten wir bereits den besten Angriff der Liga, und daran wollen wir anknüpfen. Sie können sich also auf viele Tore von uns freuen. Wir haben auch in der Vorbereitung verstärkt daran gearbeitet, unsere Defensive zu stärken. Dabei haben wir eine offensivere Abwehrvariante hinzugefügt, die Sie in dieser Saison sehen werden. Insgesamt denke ich, dass wir uns taktisch weiterentwickelt haben und einige neue Elemente in unser Spiel integrieren werden.

LB24: Sie haben zu Beginn über den 3-Jahres-Plan Ihres Teams gesprochen. Könnten Sie uns mehr darüber erzählen? Wie sieht dieser Plan aus?

JK: Die Verbandsliga ist als unser langfristiges Ziel klar definiert, sowohl von meiner Seite als auch vom Verein. Wir streben sportliche Erfolge an, wobei natürlich immer im Hinterkopf behalten werden muss, dass diese nicht immer planbar sind. Letzte Saison haben wir bereits eine positive Entwicklung gezeigt, und in dieser Saison wollen wir noch einen Schritt weitergehen. Dabei müssen wir auch unvorhergesehene Ereignisse berücksichtigen, wie beispielsweise Verletzungen. Ein solches unglückliches Ereignis war die Kreuzbandverletzung unseres Kapitäns Viktor Schneider, die uns überraschte und uns vor neue Herausforderungen auf dieser Position stellten. Dennoch sind wir hochmotiviert und freuen uns auf die kommende Saison. Wir werden von Anfang an Vollgas geben und hoffen erneut auf die begeisterte Unterstützung unserer Fans.

LB24: Hat Ihr Kader genug Qualität, um in dieser Saison die Meisterschaft zu gewinnen?

JK: JA

Herr Kaaden, wir danken Ihnen fürs Gespräch und wünschen viel ERFOLG!

Wer ist Jörg Kaaden ?

Jörg Kaaden, ein 45-jähriger Handball-Enthusiast, bringt nicht nur sein Fachwissen in den Sport ein. Als verheirateter Vater von zwei Kindern ist er in der malerischen Stadt Marbach zu Hause. Abseits des Handballfeldes ist er ein leidenschaftlicher Koch und ein versierter Gärtner, der seine grünen Oasen hegt und pflegt.

In seiner eigenen Handballkarriere spielte Kaaden erfolgreich für die Stuttgarter Kickers und den TSV Schmiden und konnte in verschiedenen Ligen beachtliche Erfolge feiern, darunter den Gewinn der Württembergischen Meisterschaft.

Seit 2022 überträgt er seine Leidenschaft und sein Wissen als Trainer des Männer-Teams des HB Ludwigsburg sowie als Handball-BW Stützpunkt Trainer für die aufstrebende männliche Jugend in Bietigheim. Seine jahrelange Erfahrung wird durch eine C-Lizenz seit 2009 und eine B-Lizenz seit 2013 im Handballsport untermauert.

Steelers verspielen Führung gegen Ravensburg

Am gestrigen Freitagabend fand das erste Duell der Steelers des Wochenendes gegen die Ravensburg Towerstars in der CHG Arena statt. Trainer Marc St-Jean stand heute erstmals der französische Tryout-Spieler Guillaume Leclerc zur Verfügung. Nicht mit dabei war dagegen Lukas Laub. Im Tor startete Stephon Williams.

Der Neuzugang stand vor den 2.902 Zuschauern direkt in der Starting Six und spielte an der Seite von Matt McKnight und Brett Breitkreuz. In den Anfangsminuten tasteten sich beide Teams vorsichtig in die Partie rein, ein richtiger Spielfluß kam nicht zur Stande. In der 6. Minute sprachen die Hauptschiedsrichter Andreas Koch und Markus Schütz die erste Strafe aus – es traf Brett Breitkreuz wegen Hakens. Die Ellentaler verteidigten gut und es blieb beim 0:0. Nach 10 Minuten hatte Freddy Cabana dank starken Einsatzes von Norman Hauner den ersten Treffer auf der Kelly, doch er scheiterte an Marco Wölf im Tor der Towerstars. Zwei Minuten später machten es die Hausherren genauer. Jakub Svoboda schnappte sich in der neutralen Zone die Scheibe. Marschierte los und traf mit einem satten Schuss ins lange Eck zum 0:1. Die Oberschwaben machten weiter Druck, doch Stephon Williams hielt diesem stand. Die Antwort der Steelers kam in der 15. Minuten. Nach Pass von Dennis Swinnen und Benjamin Hüfner nahm Norman Hauner Maß und traf zum 1:1-Ausgleich. In dieser Szene prallte Dennis Swinnen mit einem Gegenspieler zusammen und musste verletzt vom Eis. Für ihn war die Partie beendet – gute Besserung! Direkt im Anschluss folgte nach Foul von Sören Sturm das erste Powerplay der Ellentaler. In diesem dauerte es lediglich 15 Sekunden ehe Tim Schüle von der blauen Linie das 2:1 markierte. Die Vorlage kam von Matt McKnight und zwischen beiden Treffern lagen lediglich 26 Sekunden. Der Jubel bei den ca. 100 mitgereisten Steelers-Fans war groß. Wenn Marco Wölf nach toller Vorarbeit von Alex Preibisch nicht überragend gegen Benjamin Zientek gehalten hätte, wäre der Dreierpack binnen weniger Minuten perfekt gewesen. Auch im Anschluss hielten die Steelers den Druck weiter hoch, doch es blieb bei der knappen Führung nach dem ersten Abschnitt.

Beide Mannschaften kamen mit Schwung aus der Kabine und zu Möglichkeiten, welche sie liegen ließen. Kurios fiel das 3:1 für die Steelers. Nach Bullygewinn von Matt McKnight fackelte Guillaume Leclerc nicht lange und zog ab. Wölfl konnte die Scheibe nach vorne abwehren, Max Kolb wollte den Abpraller unter seinem Goalie sichern, der Puck rollte jedoch über die Linie – das Eigentor, dass es im Eishockey bekanntlich nicht gibt, wurde unserem Neuzugang gutgeschrieben. Ein anschließendes Powerplay der Hausherren erstickten die Ellentaler im Keim und kamen direkt danach selbst zu einem, da die Ravensburger mit sechs Mann agierten. Hier taten es die Towerstars den Steelers gleich und verteidigten stark. Doch nur kurz darauf stand Norman Hauner am langen Pfosten goldrichtig und netzte nach dem Bauerntrickversuch von René Schoofs zum 4:1 ein- sein zweiter Treffer des Abends. Ravensburg investierte nun wieder mehr und kam durch Vincenz Mayer 92 Sekunden vor der zweiten Sirene zum 2:4. Die letzte Minute konnte man aufgrund einer Strafe gegen Niki Goc noch in Überzahl spielen, doch Bietigheim brachte die Zwei-Tore-Führung in die Kabine.

66 Sekunden Powerplay für die Towerstars standen zu Beginn des Schlussabschnitts noch auf der Uhr und im Tor der Oberschwaben ersetzte Olafr Schmidt Marco Wölfl. Das Unterzahl spielten die Ellentaler stark und es blieb beim 4:2 aus Sicht der Steelers. Die Oberschwaben gaben sich nicht auf und drängten weiter nach vorne. Mitten in die Angriffsbemühungen der Hausherren hinein schlugen die Steelers eiskalt zu. Einen Schuss von Chris Owens fälschte Brett Breitkreuz unhaltbar zum 5:2 ins Netz ab. Guillaume Leclerc war mit dem Pass hoch auf Owens erneut maßgeblich am Treffer beteiligt. Die Towerstars gaben sich nicht geschlagen und nach einem Abpraller von der Bande erzielte der junge Justin Volek seinen ersten Treffer in der DEL2 – 5:3. Keine Minute später schlug es erneut hinter Stephon Williams ein. Bei der Überprüfung des Videobeweises wurde geschaut, ob Williams beim Schuss im Torraum behindert wurde, doch der Treffer von Sören Sturm zählte und es stand nur noch 5:4 und noch über acht Minuten auf der Uhr. Ravensburg bekam die dritte Luft, doch mitten in diese unterlief den Oberschwaben erneut ein Wechselfehler – Powerplay Bietigheim. Dieses konnten die Schwaben nicht nutzen und es blieb spannend. 2:54 Minuten fiel der 5:5-Ausgleich, da ein Schuss von Shawn O´Donnell Goalie Stephon Williams durchrutschte. 75 Sekunden vor Schluss nochmals Strafe gegen Ravensburg, da Cedric Schiemenz Stephon Williams behinderte. Doch es blieb beim Unentschieden und es ging in die Overtime.

In dieser hatten die Steelers noch 45 Sekunden Powerplay, was nichts einbrachte. Als die Towerstars komplett waren unterlief Guillaume Leclerc ein Beinstellen. Die Oberschwaben nutzten dieses aus und Sören Sturm traf per Schlagschuss zum 5:6-Endstand aus Sicht der Steelers.

Am Sonntag um 17:00 Uhr werden die Karten neu gemischt, wenn beide Teams im Ellental erneut aufeinandertreffen. Karten für dieses heiße Spiel gibt es am morgigen Samstag von 11:00 Uhr bis 14:00 Uhr im Fanshop, der geöffnet hat.

Steelers verlieren in Kaufbeuren

Am gestrigen  zweiten Adventssonntag ging es für die Steelers ins Allgäu, Gegner war der ESV Kaufbeuren. Nicht mit dabei war Stürmer Lukas Laub, der im Ellental blieb. Für ihn rückte Fabjon Kuqi in den Kader von Trainer Marc St-Jean. Im Tor wollte Stephon Williams seine Serie ohne Gegentor so weit wie möglich ausbauen. Ca. 100 Steelers-Fans sorgten vor Ort für gute Stimmung im Gästeblock.

Gleich vom Bully weg wollten die Allgäuer zeigen wer Herr im Haus ist und spielten mutig nach vorne, die Defensive der Steelers war jedoch stets auf Augenhöhe. Die erste Chance für die Schwaben hatte Norman Hauner in der fünften Minute, der an der Fanghand von Jan Dalgic im Tor des ESVK scheiterte. Zwei Minuten später ging das erste Mal der Arm der Hauptschiedsrichter Stephan Bauer und Ruben Kapzan hoch. Benjamin Zientek musste wegen Haltens für zwei Minute raus. In Unterzahl hatte Freddy Cabana die große Chance auf die Führung, doch Jan Dalgic hielt stark. Mit Ablauf der Strafe fiel der Treffer für Kaufbeuren. Ein Schuss von Julian Eichinger wurde von Freddy Cabana so unglücklich abgefälscht, dass Max Schmidle keine Probleme hatte die frei liegende Scheibe zum 0:1 einzunetzen. Nach über 180 Minuten der erste Gegentreffer für Stephon Williams und sein Team. Dieses reagierte gut und spielte weiter nach vorne. Nach Foul an Benjamin Zientek gab es in der 13. Minute das erste Powerplay. In diesem hatte Brett Breitkreuz den Ausgleich auf der Kelle, doch Jan Dalgic hielt stark. Ein weiteres Powerplay für die Joker brachte den zweiten Treffer, Antti Kerälä traf mit einem platzierten Schuss ins lange Eck – 0:2 aus Sicht der Steelers. 67 Sekunden vor der ersten Sirene gab es aufgrund einer Aktion abseits des Spielgeschehens eine Strafe gegen Matt McKnight. Die restliche Zeit des ersten Abschnitts überstand man schadlos.

Mit noch 53 Sekunden Unterzahl gingen die Ellentaler in den Mittelabschnitt. Kurz vor Ablauf der Strafe gab es erneut eine, diesmal gegen die Joker. Im Powerplay konnte man viel Druck aufbauen, doch die Scheibe wollte nicht über die Linie. Die Bietigheimer weiter mit guten Angriffen und dem nächsten Überzahlspiel, da den Jokern ein Wechselfehler unterlief. Auch in diesem wollte kein Treffer gelingen. Fünf Sekunden vor Ablauf des Powerplays erwischte es Benjamin Hüfner wegen Beinstellens, doch auch die Allgäuer konnten den Vorteil nicht nutzen. In den Folgeminuten hatten beide Teams gute Einschussmöglichkeiten, doch auch beide Goalies mit guten Aktionen. 6:41 Minuten vor der Pause gab es ein erneutes Powerplay für Bietigheim, was wiederrum ungenutzt verstrich. Bei numerischem Gleichstand lief es für die Schwaben besser, denn in der 37. Minute passte nach guten Forechek René Schoofs auf den aufgerückten Max Prommersberger. Der Verteidiger nahm Maß und traf zum 1:2-Anschlusstreffer.Nach toller Vorarbeit von Norman Hauner verpasste Dennis Swinnen nur kurz darauf den Ausgleich. Benjamin Zientek scheiterte mit seinem Alleingang ebenfalls nur knapp – die Hausherren retteten sich jedoch in die Pause.

Die Steelers starteten auch gut in das Schlussdrittel und der Ausgleich lag in der Luft. Mitten in die Bemühungen der Schwaben gab es in der 48. Minute eine Strafe gegen Benjamin Zientek wegen Stockschlags. Dies nutzte der ESVK zum 1:3, wieder war es ein eher kurioser Treffer. Ein abgefälschter Schuss landete hinter der Linie – Torschütze war Jere Laaksonen. Bietigheim ließ sich von dem Gegentreffer nicht beirren und übte weiter Druck aus. Zweieinhalb Minuten vor dem Ende hatte Matt McKnight Pech, als er nach tollem Solo von Brett Breitkreuz nur den Pfosten traf. Marc St-Jean nahm daraufhin seine Auszeit und Stephon Williams vom Eis – volles Risiko. Sami Blomqvist traf dann aus der eigenen Zone ins leere Bietigheimer Tor zum 1:4 und bekam in der Aktion danach eine Strafe. Williams blieb auf der Bank und Alex Thiel traf 31 Sekunden vor Schluss zum Endstand von 1:5 aus Sicht der Steelers.

Gut gespielt, alles gegeben aber heute hat es nicht sein sollen. Der ESVK nutzte sein Powerplay effektiver und behält die drei Punkte im Allgäu. Am kommenden Freitag geht es in Ravensburg weiter.

“GIVING TUESDAY” kommt nach Ludwigsburg

„Nur gemeinsam können wir etwas bewegen“, nach dem Motto veranstaltet der Ludwigsburger Wohltätigkeitsverein MEL e.V. am Dienstag, 03.12., im Marstall in Ludwigsburg die Spendenveranstaltung, „GivingTuesday“ für bedürftige Kinder und Familien.

Was ist „GivingTuesday“?

Der „GivingTuesday“ ist der weltweite Tag des Gebens und Spendens. An diesem Tag dreht sich alles darum, zu geben und Gutes zu tun. Das soziale Engagement soll hohe Aufmerksamkeit und Sichtbarkeit erhalten. Der „GivingTuesday“ fand seinen Anfang in den USA in 2012 als Antwort zum „Black Friday“ und zum „Cyber Monday“. Inzwischen verbreitet sich diese Idee auf der ganzen Welt, und über 100 Länder nehmen an diesem Tag teil, um die Aufmerksamkeit weltweit auf das Thema „Geben“ zu richten.

Was genau ist geplant?

Jeder kann am Dienstag, 03.12.2019 in der Zeit zwischen 10Uhr bis 20Uhr im Marstall in Ludwigsburg seine Pfandflaschen spenden. Mit Unterstützung vom MARSTALL Ludwigsburg und dem Lebensmitteldiscounter Tegut Ludwigsburg können also Spendenwillige vorbeischauen und ihre Pfandflaschen bzw. Pfandguthaben vor dem Eingangsbereich von Tegut, welches sich im Untergeschoss vom Marstall befindet, abgeben. Die Organisatoren „MEL e.V.“, werden morgen mit einem Stand vertreten sein und stehen bei Fragen Rede und Antwort.

Melanie Vulcano – Initiatorin von „GivingTuesday“ sagt: „Unabhängig  wen man unterstützen möchte, ob wie in unserem Fall an Krebs erkrankte Kinder, Eltern, schwer erkrankte Kinder Eltern, oder verwaiste Familien oder aber einer anderen Organisation. Wir die MEL e.V. wollen den GivingTuesday nach Ludwigsburg ins Ländle bringen.”

Steelers gewinnen auch gegen Eispiraten

Steelers wieder in der Spur. Wie bereits beim überzeugenden Auswärtssieg am vergangenen Freitag in Bad Tölz, konnte Interims-Trainer Marc St-Jean beim gestrigen Spiel gegen die Eispiraten Crimmitschau auf seinen kompletten Kader zurückgreifen. Mit 4:0 (2:0 / 1:0 / 1:0) schickten die Bietigheimer die Eispiraten wieder nach Hause und dürfen so wieder an den Play-off-Plätzen schnuppern.

Spielbericht:

Zu Beginn des Spiels vor den 2.005 Zuschauern in der EgeTrans Arena tasteten sich beide Teams ab, von Torchancen war zu Beginn wenig zu sehen. Der Führungstreffer der Steelers resultierte in der fünften Spielminute aus einem Fehler der Eispiraten und dem entschlossenen Nachsetzen von Benjamin Zientek. Nach Bullygewinn von Lukas Laub schlug Ole Olleff über die Scheibe, Benjamin Zientek schnappte sich das Spielgerät und schoss zum 1:0 ins lange Eck ein – keine Chance für Michael Bitzer im Tor der Eispiraten. In den Folgeminuten neutralisierten sich beide Teams, ehe die Gäste nach 14 Minuten ein leichtes offensives Überwasser bekamen. Hier scheiterten die Westsachsen aber am prächtig aufgelegten Stephon Williams zwischen den Pfosten der Steelers. Mitten in diese gute Phase der Gäste schlugen die Steelers eiskalt zu. Tim Schüle brachte die Scheibe aus dem eigenen Drittel nach vorne, behielt die Übersicht und passte auf dem im Slot lauernden Freddy Cabana. Der Stürmer blieb vor Michael Bitzer ruhig und schob den Puck durch die Beine des Goalies zum 2:0 ein. Zu spielen waren da noch 62 Sekunden. Brett Breitkreuz verpasste den Doppelschlag nur wenige Augenblicke später, so dass es mit der Zwei-Tore-Führung in die erste Pause ging.

Auch im zweiten Drittel sah das Bild auf dem Eis ähnlich aus. Beide Teams mit Möglichkeiten, doch es fehlte das letzte Quäntchen um ein Tor erzielen. Beide Goalies taten mit guten Saves ihr Übriges dazu. Exakt nach 28 Minuten führte ein schöner Angriff zum 3:0. Dennis Swinnen spielte schön auf Lukas Laub, der den in der Mitte durchgestarteten Benjamin Zientek bediente. Der Stürmer ließ sich diese Chance nicht nehmen und schnürte seinen Doppelpack. In Überzahl hatten die Steelers dreimal die Möglichkeit zu erhöhen, doch ein Tor wollte nicht gelingen. Auf der anderen Seite kamen die Eispiraten auch zu Chancen, doch entweder man zielte zu ungenau oder Stephon Williams war im Weg. Der Treffer von Benjamin Zientek blieb der einzige im Mittelabschnitt.

Im letzten Abschnitt versuchten die Gäste nochmals alles um zurück ins Spiel zu kommen, doch die Ellentaler spielten in der Defensive weiter sehr kompakt und hatten in der 52. Minuten auch das nötige Glück, dass die Eispiraten nach einem gut rausgespielten Angriff nicht zum ersten Treffer kamen. Die endgültige Entscheidung gab es in der 59. Minute. Freddy Cabana setzte an der blauen Linie Niki Goc in Szene, dieser täuschte seinen Schuss nur an und spielte weiter auf Tim Schüle. Der Verteidiger traf per Direktschuss zum 4:0-Endstand.

Nach vier Niederlagen in Serie war das vergangenen Wochenende Balsam für die Steelers-Seele. Neben den überzeugenden Auftritten schaffte man es auch in beiden Spielen ohne Gegentreffer zu bleiben, was einem Stephon Williams und all seinen Vorderleuten zu verdanken ist. Nun gilt es den Fokus auf den kommenden Freitag zu legen, wenn um 20:00 Uhr die Löwen Frankfurt zu Gast in der EgeTrans sein werden.

Derby-Niederlage: Bietigheim verliert auch gegen Heilbronn

Nächste Niederlage in der DEL2 der Bietigheim Steelers gegen die Falken. Im Derby gegen Heilbronn hatten die Mannen aus dem Ellental mit 4:7 das Nachsehen. Steelers stehen jetzt auf Tabellenplatz 9. Die Falken dagegen verbessern sich auf Platz 2. Chef-Trainer Marc St-Jean ist weiterhin ohne Sieg.

Spielbericht:

Derbytime im Ellental – am gestrigen Abend kam es vor 3875 Zuschauern in der Ege-Trans-Arena zum Nachbarschaftsduell gegen Heilbronn. Für die Falken aus Heilbronn unter Trainer Alexander Mellitzer läuft die Saison des Tabellendritten bislang äußerst positiv und nach dem 6-Punkte-Wochenende war klar, dass die Falken nicht ohne einen Siege die Ege-Trans-Arena verlassen wollten. Für die Steelers mit Coach Marc St.-Jean auf der anderen Seite eine gute Gelegenheit nach dem Trainer-Wechsel endlich einen wichtigen Dreier zu holen. Im unveränderten Team der Stählernen wurde mit Stephon Williams zwischen den Pfosten begonnen.

Dann ging es auch gleich los, beide Fanlager machten richtig Stimmung und die erste Chance erhielt Tim Schüle, als er nach einem Onetimer Matthias Nemec zum Ausfahren der rechten Schiene zwang, um so einen Scheibeneinschlag zu verhindern. Aber auch Stephon Williams musste sich nach einem Schuss von Alexander Nikiforuk mächtig strecken. Die Gäste mit sehr aggressivem Forechecking, so dass ein kontrollierter Spielaufbau bei den Hausherren nur selten gelang. Nach knapp 90 Sekunden die erste Strafe für beide Seiten, als Derek Damon und Benjamin Hüfner aneinander gerieten und jeweils wegen unnötiger Härte zuschauen durften. Die Falken investierten viel und belohnten sich mit einem Doppelschlag in der 4. Spielminute, als Derek Damon zum 1:0 zunächst für die Unterländer vollstreckte und nur 27 Sekunden später nach einem Fehler der Steelers Ian Brady sich die Scheibe schnappte und zur 2:0-Führung erhöhte. Auf der anderen Seite nun die Ellentaler dicht am Anschluss dran, als die Scheibe von Freddy Cabana nur knapp am Tor vorbeirutschte. Kurz darauf lieferte Freddy Cabana eine Vorlage in den Torraum der Falken und Norman Hauner schaffte es im dichten Gewühl nicht die Scheibe nach vorne ins Falkentor zu schieben. Kurz darauf versuchten sich Alex Preibisch und Brett Breitkreuz und scheiterten an Matthias Nemec. Die Steelers drauf und dran an einem Treffer, aber diesen erzielte der Heilbronner Derek Damon (18.). Die Steelers trotzten dem Rückstand, erneut versuchte es Freddy Cabana und Endstation war wieder bei Matthias Nemec. Als noch 62 Sekunden auf der Anzeigetafel standen scorten die Gäste erneut, diesmal war es Alexander Nikiforuk, der zum Zwischenstand von 4:0 aus Sicht der Käthchenstädter einnetzte.

Im Mittelabschnitt nahm Marc St. Jean Stephon Williams für Cody Brenner vom Eis. Die Steelers kamen wie verwandelt aus der Kabine und drängten die Falken in ihr Drittel – Freddy Cabana erkämpfte sich die Scheibe und Rene Schoofs drückte diese mit Willen über die Torlinie zum wichtigen 1:4 Anschlusstreffer (21.). Die Antwort der Heilbronner ließ nicht lange auf sich warten: Dylan Wruck traf in der 26. Minute zum 5:1. Aber auch die Ellentäler gaben nicht auf, jedoch scheiterten Norman Hauner, Alex Preibisch, Brett Breitkreuz und Benjamin Hüfner am starken Matthias Nemec. Nachdem Derek Damon nur den Pfosten traf gab es kurz darauf den Videobeweis auf der anderen Seite, als Brett Breitkreuz ebenfalls nur den Pfosten traf. So blieb es nach dem 2. Drittel beim Spielstand von 1:5.

Im Schlussabschnitt bäumten sich gegen die drohende Niederlage auf, aber es klingelte im Steelersgehäuse – erneut traf Derek Damon, diesmal zum 1:6 (46.). Es kam noch schlimmer, als Michael Klein und Sascha Westrich nur 2 Minuten später erneut den Videobeweis bemühten und auf Tor für Ian Brady zum 1:7 entschieden. Die Falken schon siegessicher und ließen die Steelers gewähren. Die erste sich ergebende Chance nutze dann gleich Benjamin Zientek zum 2:7 (50.). Kurz darauf gab es wegen Beinstellen eine Strafe gegen Marcus Götz und hier klappte das Überzahlspiel. Nachdem Lukas Laub mit einem Hammer an Matthias Nemec scheiterte lief die Scheibe von Brett Breitkreuz zu Matt McKnight und der vollendete zum 3:7 (53.). Als Tim Miller und Brett Breitkreuz aus der Kühlbox zurück auf die Eisfläche durften schlug die Scheibe ein weiteres Mal im Heilbronner Gehäuse zum Einstand von 4:7 ein – der Torschütze war Matt McKnight.

Spieler des Abends wurde der Falke Derek Damon und Matt McKnight.

Am Freitag reisen die Steelers nach Bad Tölz – Spielbeginn gegen die Löwen ist um 19.30 Uhr.

Ralf Endres / red

Heimpleite gegen Lausitzer Füchse

Unter dem Motto „Tag der Schulen“ stand das gestrige Spiel der Steelers gegen die Lausitzer Füchse aus Weißwasser. Über 1.300 Schüler aus den verschiedensten Schulen der Region waren in der EgeTrans Arena zu Besuch. Steelers-Interims-Coach Marc St-Jean konnte dabei auf den Kader vom Freitag zurückgreifen. Lediglich Julian Lautenschlager musste zurück nach Iserlohn, für ihn war Robert Kneisler im Aufgebot. Im Tor stand Cody Brenner.

Die Steelers legten vor den 3.580 Zuschauern los wie die Feuerwehr und bereits nach 29 Sekunden nahm Norman Hauner nach Pass von Chris Owens Maß und traf ins lange Eck zum 1:0! Es ging weiter munter in Richtung Füchse-Tor, doch Tim Schüle und Lukas Laub verpassten den zweiten Treffer. Mac Carruth im Tor der Lausitzer musste in der dritten Minute erneut sein Können gegen Freddy Cabana beweisen, machte dies auch stark. Die Ellentaler übten mächtig Druck aus, nur das zweite Tor wollte nicht fallen. Von den Gästen war in den ersten zehn Minuten wenig zu sehen, so dass Cody Brenner lediglich einmal richtig eingreifen musste. Den Takt gaben weiter die Hausherren vor und nach einer tollen Aktion von Brett Breitkreuz war es wieder Mac Carruth der sein Team mit einer guten Aktion im Spiel hielt. Mitten in die hervorragende Phase trafen die Füchse aus dem Nichts zum Ausgleich. Robert Farmer zielte genau und ließ Cody Brenner in der 14. Minute keine Chance. Die Füchse waren nun im Spiel und gute drei Minuten später war es erneut Robert Farmer, der diesmal von der blauen Linie zum 1:2 traf. Der Jubel im mit ca. 120 Fans gefüllten Gästeblock war groß. Die direkte Antwort verpasste Lukas Laub nur haarscharf, denn sein Schuss landete leider nur am Innenpfosten. 1:47 Minuten vor der ersten Sirene sprachen die Hauptschiedsrichter Bastian Haupt und Martin Holzer die erste Strafe aus. Clarke Breitkreuz musste hinaus und es gab Überzahl für Bietigheim. Im ersten Abschnitt konnte man kein Kapital mehr daraus schlagen und es ging mit dem knappen Rückstand in die Pause.

Mit noch 13 Sekunden Powerplay startete der Mittelabschnitt, was Zählbares sprang nicht raus. Die Gäste präsentierten sich im Vergleich zum ersten Abschnitt verbessert und gegen Luis Rentsch musste Cody Brenner in höchster Not retten. Den Ausgleich verpassten binnen weniger Sekunden Freddy Cabana und René Schoofs, die an Mac Carruth scheiterten. Zur Mitte der Partie nahmen die Schwaben wieder Fahrt auf und kamen zu guten Möglichkeiten. Die letzte Präzision im Abschluss fehlte leider. 63 Sekunden vor der Pause gab es die erste Strafe gegen die Hausherren, es traf Chris Owens. Was passiert ist nichts mehr, so dass der Mittelabschnitt torlos blieb.

Zum Schlussdrittel begannen die Füchse für 57 Sekunden mit einem Spieler mehr, doch die Schwaben waren durch Eric Stephan näher dran einen Treffer zu erzielen. Im Anschluss waren die Gäste wieder am Drücker – die Spannung nahm mit abnehmender Spielzeit zu. Als in der 48 Minuten eine Strafe gegen Eric Stephan angezeigt war, schlugen die Lausitzer in Person von Tomas Andres eiskalt zu und trafen zum 1:3. Eric Stephan musste dennoch wegen eines Checks von hinten dennoch seine „10er“ absitzen. Die Bietigheimer steckten nicht auf gaben alles. In der 50. Minute bekamen sie ein Powerplay zugesprochen und man drückte und drückte, doch die Scheibe wollte nicht über die Linie. Drei Minuten vor Schluss nahm Marc St-Jean seine Auszeit und Cody Brenner vom Eis. Die Ellentaler schmissen alles nach vorne und belagerten das Tor der Füchse, doch es war wie verhext – der Puck wollte nicht rein. Es kam wie es kommen musste, Clarke Breitkreuz traf nach einer Befreiung ins leere Tor zum Endstand von 1:4 aus Sicht der der Steelers.

Morgen geht es gleich mit dem Derby gegen die Heilbronner Falken, Spielbeginn in der EgeTrans Arena ist um 20:00 Uhr, weiter.

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