Und der Gegner heisst 1. FC Union Berlin

Der Gegner des VfB Stuttgart in der Relegation heisst 1. FC Union Berlin. Das Team von Cheftrainer Urs Fischer muss zuerst in der Mercedes-Benz-Arena antreten.

Nun herrscht für die Verantwortlichen für den Verein aus Cannstatt Gewissheit. Es geht gegen den Köpenicker Club aus Berlin. Die Berliner konnten aus der Niederlage des Aufstiegskonkurrenten SC Paderborn bei Dynamo Dresden keinen Profit schlagen. Paderborn verlor das Spiel gegen Dresden nach einer 1:0-Führung noch mit 1:3.

Union Berlin dagegen schaffte es nicht, bei der Auswärtspartie gegen Bochum, mehr als ein Unentschieden rauszuholen. Das Team von Urs Fischer kam lediglich zu einem 2:2. Bitter für die Berliner, da ein weiteres Union-Tor zum direkten Aufstieg gereicht hätte

Am 23. Mai (20.30 Uhr) empfangen die Cannstatter nun im ersten der beiden Duelle das Team aus der Hauptstadt in der Mercedes-Benz-Arena. Das Rückspiel findet am 27. Mai im Stadion an der alten Försterei statt.

So wenig Verkehrstote wie noch nie

 Autos werden immer sicherer. Und das lässt sich jetzt auch eindrucksvoll an Zahlen ablesen. Im Jahr 2019 starben laut vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamts (Destatis) 3.059 Menschen im Straßenverkehr. Eines vorweg: Natürlich ist jeder Tote einer zuviel. Aber: Im Vergleich zu 2018 ist das ein Rückgang um deutliche 6,6 Prozent. Das bedeutet: Damit gab es seit der Erfassung von Verkehrsunfällen vor über 60 Jahren nie weniger Verkehrstote in einem Jahr. Auch die Zahl der Verletzten sank um drei Prozent auf 384.000.

“Noch nie mussten so wenige Menschen im Straßenverkehr Ihr Leben lassen. Das ist erfreulich und zeigt, wie wichtig eine gute Präventionsarbeit ist”, sagt Prof. Klaus Bodewig, Präsident der Deutschen Verkehrswacht (DVW).

Rund 2,7 Millionen Unfälle registrierte die Polizei 2019, das entspricht einem Plus von 1,9 Prozent. Damit ereignete sich laut der Statistiker etwa alle zwölf Sekunden ein Unfall auf Deutschlands Straßen. Bodewig merkt daher auch kritisch an: “Die Unfallzahlen sind insgesamt zu hoch. Besonders Radverkehr bleibt eine Herausforderung. Hier dürfen wir nicht nachlassen.”

Ralf Loweg