VfB vor letztem Saisonspiel gegen Schalke

Auch, wenn der VfB am 34. Spieltag beim FC Schalke 04 keine Gelegenheit mehr hat, sich in der Tabelle zu verbessern, hat die Partie bei den Königsblauen eine gewisse Bedeutung. Die Mannschaft mit dem roten Brustring muss im Rhythmus bleiben, da nach der 34. Begegnung der regulären Saison noch zwei Relegations-Duelle warten. „Wir müssen konzentriert bleiben. Auf uns warten die wichtigsten Wochen der Saison“, sagte Chadrac Akolo an diesem Dienstag nach dem Training im VfB TV Interview.

Der Offensivspieler stand erstmals seit dem 16. Spieltag wieder in der Startformation und zeigte, ebenso wie seine Teamkollegen eine ansprechende Leistung. Durch das 3:0 gegen den VfL Wolfsburg in der Mercedes-Benz Arena ist der VfB nun nicht mehr vom Relegations-Platz 16 zu verdrängen. Der Sieg war aber nicht nur gut für die Tabellensituation, sondern auch für die Atmosphäre auf dem Clubgelände. „Nach einem gewonnen Spiel ist die Stimmung in der Mannschaft natürlich gut. Wir bleiben weiter fokussiert. Es ist nun an uns Spielern, unseren Fans für die bisherige Unterstützung über die gesamte Saison hinweg etwas zurückzugeben“, sagte Chadrac Akolo.

Bei der Dienstagseinheit sind derweil Timo Baumgartl und Erik Thommy auf den Trainingsplatz zurückgekehrt. Timo Baumgartl mischte nach einem überstandenem Magen-Darm-Infekt wieder im Mannschaftstraining mit, während Erik Thommy (Sprunggelenk) eine individuelle Laufeinheit absolvierte.

So wenig Verkehrstote wie noch nie

 Autos werden immer sicherer. Und das lässt sich jetzt auch eindrucksvoll an Zahlen ablesen. Im Jahr 2019 starben laut vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamts (Destatis) 3.059 Menschen im Straßenverkehr. Eines vorweg: Natürlich ist jeder Tote einer zuviel. Aber: Im Vergleich zu 2018 ist das ein Rückgang um deutliche 6,6 Prozent. Das bedeutet: Damit gab es seit der Erfassung von Verkehrsunfällen vor über 60 Jahren nie weniger Verkehrstote in einem Jahr. Auch die Zahl der Verletzten sank um drei Prozent auf 384.000.

“Noch nie mussten so wenige Menschen im Straßenverkehr Ihr Leben lassen. Das ist erfreulich und zeigt, wie wichtig eine gute Präventionsarbeit ist”, sagt Prof. Klaus Bodewig, Präsident der Deutschen Verkehrswacht (DVW).

Rund 2,7 Millionen Unfälle registrierte die Polizei 2019, das entspricht einem Plus von 1,9 Prozent. Damit ereignete sich laut der Statistiker etwa alle zwölf Sekunden ein Unfall auf Deutschlands Straßen. Bodewig merkt daher auch kritisch an: “Die Unfallzahlen sind insgesamt zu hoch. Besonders Radverkehr bleibt eine Herausforderung. Hier dürfen wir nicht nachlassen.”

Ralf Loweg