Corona-Zahlen am Mittwoch: Zahl der beatmeten Patienten steigt

Das Land Baden-Württemberg passt die Corona-Verordnung an. Um eine Überlastung des Gesundheitssystems durch ungeimpfte Menschen zu vermeiden, treten ab Donnerstag (16. September) neue Corona-Maßnahmen in Kraft. Für Ungeimpfte gelten dann strengere Regeln. Das beschloss am Mittwoch das Regierungskabinett von Ministerpräsident Winfried Kretschmann.

Die Corona-Lage in Baden-Württemberg: 

Am Mittwoch gab es laut dem Landesgesundheitsamt in Baden-Württemberg weitere 2.320 (Vortag: 2.367) bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus und 12 weitere COVID-19-Todesfälle. Die landesweite 7-Tage-Inzidenz liegt nun bei 92,9 (Vortag: 91,4).

Screenshot: Landesgesundheitsamt BW

Nach Daten des DIVI-Intensivregisters von Krankenhaus-Standorten mit Intensivbetten zur Akutbehandlung sind mit Datenstand 15.09.2021, 16 Uhr insgesamt 193 (Vortag: 206) COVID-19-Fälle in Baden-Württemberg in intensivmedizinischer Behandlung, davon werden 103 (Vortag: 95) invasiv beatmet. Am vergangenen Freitag waren es noch 171 Intensivpatienten, von denen 82 beatmet wurden.

Die 7-Tage Hospitalisierungsinzidenz (Hospitalisierungen bezogen auf 100.000 Einwohner in Baden-Württemberg) liegt bei 2,25 (Vortag: 2,25).

Seit Beginn der Pandemie wurden bislang insgesamt 552.600 laborbestätigte COVID-19-Fälle aus allen 44 Stadt- bzw. Landkreisen berichtet, darunter 10.572 Todesfälle. Die 7-Tage-Inzidenz beträgt landesweit 92,2 pro 100.000 Einwohner. Die 7-Tage-Inzidenz für COVID-19 Fälle mit einer abgeschlossenen Impfserie (zweimal geimpft oder mit Johnson geimpft) beträgt 18,3 (Vortag: 18,5) / 100.000 Einwohner, gegenüber 210 (Vortag: 205,5) / 100.000 Einwohner für Ungeimpfte, nicht vollständig geimpfte COVID-19 Fälle und Fälle ohne Angaben zum Impfstatus.

Aufgrund von technischen Problemen werden heute keine Corona-Zahlen vom Landkreis Ludwigsburg veröffentlicht. Das teilte Landratsamt-Sprecher Dr. Andreas Fritz heute mit.

red

Weiterentwicklung des Ludwigsburger Klinikareals: Gemeinderat gibt grünes Licht

Gestern befasste sich der Gemeinderat der Stadt Ludwigsburg mit der Rahmenplanung des Ludwigsburger Klinikums, nachdem diese bereits am 14. Oktober im Bauausschuss bestätigt wurde. Die Rahmenplanung, die von der Stadt Ludwigsburg gemeinsam mit den RKH Kliniken erarbeitet wurde, sieht eine langfristige, stufenweise Weiterentwicklung und Neustrukturierung des gesamten Klinikareals vor. Die wesentlichen Kernpunkte sind eine Überplanung im Bereich der Harteneckstraße und die Erweiterung und Optimierung der Parkierung.

Für laufende und geplante Stationssanierungen sollen der durch viele Patientenkontakte geprägte bestehende Ambulanzbetrieb und ergänzende Beratungsdienstleistungen aus den Klinikgebäuden in die angrenzende Harteneckstraße verlagert werden. Im Gegenzug soll die sanierungsbedürftige Berufsfachschule für Pflege auf den Gesundheits- und Ausbildungscampus Marbach im Bannmüller verlagert werden. Diese Verlagerung eröffnet auch gleichzeitig die Möglichkeit, sowohl anteilig in den Gebäuden der Harteneckstraße als auch auf dem Areal in Marbach dringend benötigten Wohnraum für Pflegeschüler und Beschäftigte zu schaffen. „Im Schulterschluss haben die Stadt Marbach, die RKH Kliniken und der Landkreis vergangene Woche die Weichen für die weitere Planung und damit auch für eine Verlagerung der Pflegefachschule nach Marbach gegeben. Das ebnet der Stadt Ludwigsburg und den RKH Kliniken nun den Weg für eine sinnvolle Weiterentwicklung des Klinikareals in Ludwigsburg“, so Landrat und RKH-Aufsichtsratsvorsitzender Dietmar Allgaier, der sich mit dem Beschluss des Ludwigsburger Gemeinderats sehr zufrieden zeigte.

Ein zweiter Kernpunkt der Gesamtplanung ist die dringend notwendige Erweiterung und Optimierung der Parkierung am RKH Klinikum Ludwigsburg im Rahmen eines ganzheitlichen Mobilitätskonzepts. Vor dem Hintergrund des stetig gewachsenen Verkehrsaufkommens und trotz Ausbaus des Personennahverkehrs wurde auf Basis eines Verkehrsgutachtens eine Erweiterung des Parkhauses mit neuer Wegeführung beschlossen. In diesem Gesamtkonzept soll auch die Entlastung der Erlachhofstraße angegangen werden.

Im Rahmen der Gesamtplanung des Klinikareals sind zudem die langfristige Verortung des Hubschrauberlandeplatzes und die mögliche Erschließung neuer Flächen im Bereich des Wirtschaftshofs der Klinik vorgesehen. „Wir haben mit den RKH Kliniken ein zukunftsweisendes Gesamtkonzept für das große Klinikareal zwischen dem Blühenden Barock und der Harteneckstraße entwickelt und beschlossen. In diesem Konzept sind städteplanerische Ansätze enthalten, die sich auch durch Radwegeführung und Begrünung auszeichnen. Die Klinik und alle dort angebotenen Dienstleistungen sind für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt und des gesamten Landkreises ein wichtiger Standortfaktor“, so Dr. Matthias Knecht, Oberbürgermeister der Stadt Ludwigsburg.

red