Darum ist Sonnencreme so wichtig

Bei der brütenden Sommerhitze zieht es viele Menschen in die Freibäder oder an die Badeseen. Dabei sollten sie immer ausreichend Sonnencreme mit im Gepäck haben. Denn zu viel Sonne schadet der Haut, vor allem ungeschützt. Deshalb ist die Wahl des richtigen Sonnenschutzmittels von großer Bedeutung.

“Wichtig ist vor allem der Lichtschutzfaktor, der für Kinder besonders hoch sein sollte”, sagt Dr. Greta Dau, Lebensmittelchemikerin bei TÜV Rheinland. Er ist eine verlässliche, allgemeinverständliche Orientierungshilfe. Kein Qualitätsmerkmal ist dagegen die Bezeichnung “dermatologisch getestet”. Dahinter verbirgt sich lediglich die Tatsache, dass das Produkt auf der menschlichen Haut getestet wurde.

Die Bezeichnung “wasserfest” ist ebenfalls irreführend, da solche Mittel nur eine gewisse Resistenz gegen Feuchtigkeit aufweisen. Nach dem Bad oder starkem Schwitzen sollte trotz der Bezeichnung nachgecremt werden, um den Schutz aufrechtzuerhalten. In jedem Fall ist auf eine ausreichende Auftragsmenge – entsprechend der Anwendungshinweise – zu achten, damit der Sonnenschutz erreicht wird.

Pflegesubstanzen wie Aloe Vera sollten Produkte nicht enthalten, da diese Symptome eines Sonnenbrandes überdecken können. Ebenfalls sollten wenig Duftstoffe enthalten sein, da diese gerade auf sonnengereizter Haut noch schneller zu Allergien führen können.

Beim Kauf des Sonnenschutzmittels sollten Kunden auf das Haltbarkeitsdatum achten. Ist das abgelaufen, lässt der Schutz stark nach. Bei Kleinkindern bietet Kleidung zusätzlichen Schutz – eine Kopfbedeckung ist hier besonders empfehlenswert.

Nachcremen verlängert nicht das unbedenkliche Sonnenbad. “Je nach Hauttyp sollte man das Sonnenbad bereits nach wenigen Minuten beenden. Dann muss sich die Haut erholen und sollte erst am nächsten Tag wieder der direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt werden”, rät Dr. Dau. mp/rlo

Greta Thunberg ist “Person of the Year”

Die 16-jährige Umweltaktivistin Greta Thunberg wurde vom US-amerikanischen «Time»-Magazin zur Person des Jahres gekürt. Thunberg ist damit die jüngste Person, die je mit diesem Titel geehrt wurde.

Als Begründung erklärte das US-Nachrichtenmagazin am Mittwoch, Greta Thunberg sei es gelungen, «Sorgen über den Planeten in eine weltweite Bewegung zu verwandeln, die einen globalen Wandel verlangt».

Die Schwedin ist momentan beim Weltklimagipfel in Madrid. Auch dort macht sie weiter auf die Folgen des Klimawandels aufmerksam fordert von den großen Regierungen mehr dagegen zu tun.

Bekannt wurde sie durch ihre Schulstreiks für den Klimaschutz. Sie inspirierte weltweit Millionen junger Menschen zu den regelmässigen «Fridays-for-Future»-Demonstrationen, wird aber auch immer wieder angefeindet und muss sich teilweise von Personenschützern umgeben lassen.

Für ihren unermüdlichen Einsatz wurde die 16-Jährige in diesem Jahr bereits mit dem Alternativen Nobelpreis und dem internationalen Kinderfriedenspreis geehrt.