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Basketball-Bundesliga pausiert bis mindestens 30.04.

Die Basketball Bundesliga und ihre Klubs haben sich heute im Rahmen einer Videokonferenz anlässlich des Corona-Virus erneut intensiv mit den Szenarien, Optionen und möglichen Konsequenzen befasst. Die Klub-Vertreter verständigten sich auf eine Fortführung der vor rund zwei Wochen getroffenen Entscheidung: Der Spielbetrieb der Saison 2019/2020 bleibt bis auf weiteres und mindestens bis zum 30. April ausgesetzt. Das teilte der Verein heute in einer Meldung mit.

Die Spielzeit 2019/2020, die für die MHP RIESEN Ludwigsburg bereits seit dem 23. Spieltag und dem Heimspiel gegen die HAKRO Merlins Crailsheim unterbrochen ist, wird dies auch in den kommenden Wochen bleiben. Darauf verständigten sich die Vertreter aller 17 easyCredit BBL-Klubs am heutigen Mittwoch. Die im kommenden Zeitraum bis Ende April nicht stattfindenden Spiele werden, wie schon die Duelle gegen Crailsheim (ursprünglich 15.03), in Braunschweig (17.03.) und gegen Oldenburg (22.03.), auf einen späteren Zeitpunkt verlegt, heißt es in der Mitteilung weiter.

Laut den MHP-Riesen behalten die Eintrittskarten weiterhin ihre Gültigkeit. Der Verein gibt weiter an, dass der Ticketverkauf  bis auf weiteres ausgesetzt bleibt und die Geschäftsstelle für den Publikumsverkehr geschlossen ist jedoch telefonisch zu erreichen ist.

Sofern möglich soll der Spielbetrieb fortgesetzt und geordnet beendet werden und die hierzu finale Entscheidung über den weiteren Saisonverlauf bis Ende April getroffen werden. Die Klubs der easyCredit Basketball Bundesliga werden am 30. April, je nach Änderung der Gegebenheiten und unter Berücksichtigung der behördlichen Anordnungen gegebenenfalls auch früher, erneut konferieren, um die dann aktuelle Lage sowie mögliche Szenarien und damit einhergehende Handlungsoptionen erneut zu besprechen. Fraglich bleibt auch, ob überhaupt diese Saison noch Spiele stattfinden können.

red

Jungen Menschen eine Chance geben: Agentur für Arbeit bezuschusst neue Variante der Ausbildung

Ludwigsburg: Trotz der aktuellen Krise wird am 1. September 2020 das neue Ausbildungsjahr offiziell starten. Immer noch suchen viele Unternehmen im Landkreis Ludwigsburg Azubis für ihre freien Ausbildungsstellen, doch auch in diesem Jahr werden einige Bewerberinnen und Bewerber keinen Ausbildungsplatz finden. Hier eröffnet nun die Einstiegsqualifizierung eine neue Chance für den Weg in die Ausbildung.

„Nicht in jedem Fall passen die schulischen Leistungen der Jugendlichen zu den Anforderungen der Betriebe“, so Benjamin Müller, Teamleiter der Ludwigsburger Berufsberatung. „Nicht jedem liegt der theoretische Unterricht in der Schule. Viele junge
Leute blühen erst in der Praxis richtig auf, denn hier können sie zeigen, was sie wirklich können. Für diese Jugendlichen gibt es die betriebliche Einstiegsqualifizierung.“ Die Einstiegsqualifizierung ist ein sozialversicherungspflichtiges Praktikum von 6 bis maximal 12 Monaten mit einer Praktikumsvergütung, die von der Agentur für Arbeit bezuschusst werden kann. Die Jugendlichen können dadurch in einem Betrieb Praxisluft schnuppern und das Unternehmen überzeugen, dass sie genau die Richtigen für eine Ausbildung sind.

„Für Betriebe ist diese Variante eine gute Gelegenheit, die Bewerberinnen und Bewerber über einen längeren Zeitraum kennenzulernen“, weiß Johann Peter Janiak, Bereichsleiter bei der Arbeitsagentur. „Denn häufig erleben die Betriebe die Jugendlichen nur in einem kurzen Praktikum oder in einem Ferienjob – wenn überhaupt. Gerade wenn bei Bewerbern
aufgrund ihrer schulischen Leistungen nicht ganz klar ist, ob sie den Anforderungen der Ausbildung gewachsen sein werden, kann die Einstiegsqualifizierung eine Brücke in eine feste Lehrstelle sein.“

Interessierte Arbeitgeber berät der persönliche Ansprechpartner im Arbeitgeberservice. Jugendliche können sich bei der Berufsberatung über die Hotline 07141 137 271 (Montag bis Donnerstag von 9:00 – 12:00 Uhr) oder per Mail:
Ludwigsburg.Berufsberatung@arbeitsagentur.de melden.

red

Quelle: Agentur für Arbeit Ludwigsburg