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Corona: Landesgesundheitsamt meldet 51 Neuinfizierte in Baden-Württemberg

Ludwigsburg: Am Dienstag (14. Juli) ist die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten im Kreis Ludwigsburg um einen weiteren Infizierten auf mindestens 1.863 Fälle gestiegen. Laut dem Landratsamt sind ungefähr 1.757 Personen bereits wieder genesen. Die Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit COVID-19 gestorben sind, wird unverändert mit 73 (+0) angegeben. Die Zahl der Neuinfektionen der letzten 7 Tage je 100.000 Einwohner liegt aktuell bei 2,0.

Lage in Baden-Württemberg:

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Dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium wurden am Dienstag (14. Juli) vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg insgesamt weitere 51 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16.00 Uhr). Damit steigt die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 36.172 an. Davon sind ungefähr 33.755 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Derzeit sind geschätzt noch 579 Menschen im Land mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) infiziert. Die Reproduktionszahl beziehungsweise der 7-Tages R-Wert wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit R 0,85 angegeben

Wichtiger Hinweis:

Basis für die mit dieser Pressemitteilung übermittelten Daten sind die Zahlen, die die Gesundheitsämter der Stadt- und Landkreise dem Landesgesundheitsamt auf dem offiziellen Meldeweg mitgeteilt haben. Es handelt sich dabei um einen vorläufigen Datenstand. Änderungen sind durch Nachmeldungen und Streichungen möglich. Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der elektronischen Übermittlung an das Landesgesundheitsamt kann es mitunter deutliche Abweichungen zu den von den kommunalen Gesundheitsämtern aktuell herausgegebenen Zahlen geben. Verzögerungen bei der standardisierten Falldatenübermittelung an das LGA können auch dadurch bedingt sein, dass die Gesundheitsämter vor Ort als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen einleiten sowie die Kontaktpersonen recherchieren, um Infektionsketten so schnell wie möglich unterbrechen zu können.

red

Bei Medikamenten auf den Arzt hören

Bei einer schweren Erkrankung vertrauen Patienten bei der Arzneimittelwahl dem Arzt ihres Vertrauens und nicht dem Apotheker. Das sagen drei Viertel der Deutschen in einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Biotechnologie-Unternehmens Amgen.

Aktuell dürfen Apotheker bei der Verschreibung von chemisch-synthetisch hergestellten Arzneimitteln auch günstigere Generika ausgeben. Für Biosimilars soll ebenfalls eine Austauschmöglichkeit eingeführt werden. Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) entwickelt derzeit entsprechende Empfehlungen.

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“Es gibt viele gute Gründe gegen die automatische Substitution von Biopharmazeutika in der Apotheke”, sagt Dr. Roman Stampfli, Geschäftsführer der Amgen GmbH. “Biopharmazeutika sind hochkomplexe Arzneimittel, und Biosimilars können daher nicht wirkstoffgleich mit dem Originalprodukt sein.”

Bei der Behandlung von schweren chronischen Erkrankungen sind die Abstimmung zwischen Arzt und Patient, die richtige Medikation und die Therapietreue wesentlich für die Gesundheit des Patienten, erläutert der Experte. Deshalb muss der Arzt die zentrale Rolle bei der Erstverordnung sowie beim Wechsel der Therapie einnehmen.

Der aktuelle Biotech-Report des Verbands der forschenden Pharma-Unternehmen (vfa) zeigt, dass sich die Marktanteile von Biosimilars sehr gut entwickeln. Bereits im ersten Jahr nach ihrer Einführung erreichen sie im Wettbewerb mit Originalpräparaten Marktanteile von bis zu 60 Prozent.

Bei leichteren Erkrankungen sind die Deutschen geteilter Meinung, ob Arzt oder Apotheker die Entscheidung zwischen chemisch-synthetisch hergestelltem Originalpräparat oder Generika treffen soll. Je ein Drittel will die Entscheidung dem Arzt und dem Apotheker überlassen. Ein weiteres Drittel sagt, es komme auf den Einzelfall an. Grundsätzlich ist die Akzeptanz für Generika bei leichten Erkrankungen sehr hoch: So greifen drei Viertel der Deutschen beim eigenständigen Kauf von Medikamenten gern auf ein günstigeres Nachahmerprodukt zurück.

Ralf Loweg