Das sind die beliebtesten Gebrauchtwagen

Der Golf ist und bleibt Deutschlands beliebtestes (Gebraucht-)Auto. Doch auf den weiteren Rängen der Top Ten fürs Jahr 2019 tummeln sich einige Kandidaten, mit denen man nicht unbedingt gerechnet hätte.

Auffallend bei den zehn beim Gebrauchtwagen-Portal AutoScout24 am meisten nachgefragten Modellen: Sie kommen alle von deutschen Herstellern. Nach dem Golf, der online mit durchschnittlich knapp 15.000 Euro gehandelt wird, folgen der Audi A4 (18.618 Euro) und der A3 (16.545 Euro). Auf Rang vier kommt noch ein Auto mit vier Ringen: Der A6, der im Schnitt für 26.066 Euro angeboten wird.

Im Feld der besonders gefragten Gebrauchten folgen der 3er von BMW (14.755 Euro) – vom 78er Automatik bis zum M-Modell. “Deutlich günstiger kommen die Opel-Fans weg”, heißt es bei AutoScout24. So kostet der auf dem sechsten Rang platzierte Astra im Schnitt 10.192 Euro, der Corsa ist mit 7.620 Euro sogar das preisgünstigste Modell unter den beliebtesten Fahrzeugen 2019.

Zwischen Astra und Corsa platziert sich der VW Polo auf Platz sieben, mit einem Durchschnittspreis von 9.249 Euro. Der Touran (16.389 Euro) belegt Rang neun, vor dem Passat Variant (17.389 Euro).

Fahrverbot für Rettungsgassen-Sünder

Dass eine Rettungsgasse Leben retten kann, ist unbestritten. Trotzdem wird mit dieser Beschleunigungsmöglichkeit für Rettungsfahrzeuge immer noch Schindluder getrieben – ob absichtlich oder aus Unkenntnis. Doch die Strafen für solche Vergehen werden jetzt härter.

Wer keine Rettungsgasse bildet, zahlt laut ADAC zwar wie bisher auch 200 Euro Bußgeld und kassiert zwei Punkte in Flensburg. Doch dazu kommt jetzt auch noch ein Monat Fahrverbot. Wer durch die Rettungsgasse fährt oder sich an Einsatzfahrzeuge dranhängt, ist mit mindestens 240 Euro, zwei Punkten und einem Monat Fahrverbot dabei.

Ein ADAC-Sprecher: “Damit die Rettungs- und Einsatzkräfte schnell und ohne Behinderung zum Unfallgeschehen kommen, muss die Rettungsgasse bereits bei stockendem Verkehr gebildet werden.” Dazu weichen die Autofahrer auf Autobahnen und Straßen außerorts mit mehreren Fahrstreifen je Richtung auf der linken Spur nach links aus, alle anderen orientieren sich nach rechts. Da auf die Polizei noch Notarzt, Feuerwehr oder Abschleppdienst folgen können, muss die Rettungsgasse so lange offen bleiben, bis sich der Stau auflöst.

In Österreich gibt es die Pflicht, eine Rettungsgasse zu bilden, auf Autobahnen und Schnellstraßen mit mindestens zwei Fahrspuren je Richtung. In Frankreich müssen Einsatzfahrzeuge die Möglichkeit haben, an den anderen Verkehrsteilnehmern vorbeizufahren.

In der Schweiz muss auf Autobahnen mit zwei Fahrstreifen für Einsatzfahrzeuge eine Rettungsgasse in der Mitte frei bleiben. Bei drei- oder mehrspurigen Fahrbahnen ist die Gasse zwischen dem linken und dem zweiten Fahrstreifen von links zu bilden. In Italien gibt es bisher keine speziellen Vorschriften.

Rudolf Huber