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Datenpanne im Gesundheitswesen

Beim Datenschutz im Gesundheitswesen krankt es offenbar ganz gewaltig. So sollen Kliniken, Arztpraxen, Labore und Abrechnungsstellen sensible Informationen oft an falsche Empfänger gesendet haben. Nach Informationen des NDR registrierten die Datenschutzbehörden der Länder seit Inkrafttreten der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) im Mai 2018 rund 850 Datenpannen durch Fehlversendungen von Patientenunterlagen. Sechs Bundesländer konnten bei der NDR-Umfrage allerdings keine Zahlen nennen.

Die Pannen kommen nach Angaben der Landesdatenschützer in allen Bereichen des Gesundheitswesens vor. Die Ursache sei zumeist menschliches Versagen durch falsche Adressierung oder Kuvertierung, Verwechslung von Patienten und Ärzten oder Tippfehler.

Bei vielen Datenschutzbehörden stellen Fehlversendungen den größten Anteil der gemeldeten Datenpannen im Gesundheitswesen. Die Datenschützer gingen in ihren Antworten auf Fragen des NDR davon aus, dass es sich zumeist um Einzelfälle handelt und nicht um systematische Fehler.

Ralf Loweg

Corona-Zahlen am Samstag für den Kreis Ludwigsburg

Ludwigsburg: Am Samstag (04. Juli) ist die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten im Kreis Ludwigsburg um weitere 4 Fälle auf mindestens 1.846 gestiegen. Gestern wurden 12 Neuinfizierte gemeldet. Laut dem Landratsamt sind ungefähr 1.721 Personen bereits wieder genesen. Die Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit COVID-19 gestorben sind, wird unverändert mit 73 (+0) angegeben. Die Zahl der Neuinfektionen der letzten 7 Tage je 100.000 Einwohner liegt aktuell bei 5,1.

Die Corona-Zahlen für Baden-Württemberg werden am Wochenende vom Ministerium nicht übermittelt.

Wichtiger Hinweis:

Basis für die mit dieser Pressemitteilung übermittelten Daten sind die Zahlen, die die Gesundheitsämter der Stadt- und Landkreise dem Landesgesundheitsamt auf dem offiziellen Meldeweg mitgeteilt haben. Es handelt sich dabei um einen vorläufigen Datenstand. Änderungen sind durch Nachmeldungen und Streichungen möglich. Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der elektronischen Übermittlung an das Landesgesundheitsamt kann es mitunter deutliche Abweichungen zu den von den kommunalen Gesundheitsämtern aktuell herausgegebenen Zahlen geben. Verzögerungen bei der standardisierten Falldatenübermittelung an das LGA können auch dadurch bedingt sein, dass die Gesundheitsämter vor Ort als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen einleiten sowie die Kontaktpersonen recherchieren, um Infektionsketten so schnell wie möglich unterbrechen zu können.

red