Feierliche Vereidigung von Matthias Knecht als Oberbürgermeister

LUDWIGSBURG. Ludwigsburgs neuer Oberbürgermeister Dr. Matthias Knecht ist gestern Abend im Kulturzentrum in sein Amt eingesetzt worden. „Sie sind am 30. Juni gleich im ersten Wahlgang mit einer großen Mehrheit von 58,45 Prozent gegen vier Mitbewerber, darunter der Amtsinhaber, gewählt worden – das zeigt, dass Sie im Wahlkampf mit Ihren Themen, Argumenten und Ideen überzeugt haben und die Ludwigsburger große Hoffnungen in Sie setzen“, sagte Landrat Dr. Rainer Haas in seiner Ansprache. „In der Stadt gibt es viel zu tun. Sie werden mit Ihrer Ausbildung, Ihrem Wissen, Ihrer Erfahrung und Ihrer Persönlichkeit Ludwigsburg voranbringen! Dabei dürfte Ihnen entgegenkommen, dass Sie in Ludwigsburg aufgewachsen sind.“ 

Dr. Matthias Knecht hat Rechtswissenschaften in Konstanz und München sowie Verwaltungswissenschaften in Speyer studiert und zunächst als Referent und Projektkoordinator bei der Max-Planck-Gesellschaft in München gearbeitet. Danach war er Persönlicher Referent des Geschäftsführers der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH sowie Leiter der Projekte GesundheitsRegion Stuttgart, Hochschul- und Wissenschaftsregion Stuttgart e.V. sowie AFRESH, regionale und kommunale Gesundheitsstrategien für acht europäische Regionen. Seit 2011 war er Professor für Öffentliches Recht, Schwerpunkte Verwaltungsrecht, Sozialrecht, Europarecht an der Hochschule Kempten und seit 2016 zusätzlich Dekan. Zudem arbeitete er seit 2017 als Gutachter bei der Europäischen Kommission für das Förderprogramm Horizon 2020.

„Im Wahlkampf haben Sie wichtige Themen angesprochen, beispielsweise die vernetzte und moderne Stadt, die nachhaltige Stadtentwicklung, die Bildung vom Kindergarten bis zum Berufsleben, die Betreuungssituation für Familien, der bewusste und verantwortungsvolle Umgang mit der Umwelt sowie die Bedürfnisse junger, aber auch älterer und hilfsbedürftiger Menschen“, sagte Landrat Haas. Essentiell sei, die Themen in den Mittelpunkt zu rücken, die den Menschen wichtig sind. So sei auch die Mobilität ein Schlüsselthema: „Die durch die Stuttgarter Straße geteilte Stadt muss sich

Die Alt-Oberbürgermeister: Christof Eichert (li.), Otfried Ulshöfer, Werner Spec, Hans-Jochen Henke (re.) und der neue OB Dr. Matthias Knecht (Bildmitte)

angesichts überlasteter Verkehrswege und hoher Schadstoffbelastung der Luft überlegen, wie sie künftig die für Bürger und Wirtschaft notwendige Mobilität gewährleisten möchte und welche Maßnahmen dazu am besten geeignet sind. Bereits die Beschleunigung und Taktverdichtung des bestehenden Busverkehrs könnte die Verkehrssituation deutlich verbessern. Ein weiterer zentraler Baustein dafür sei zweifellos die Stadtbahn, an welcher man schon seit vielen Jahren gemeinsam mit den weiteren Städten und Gemeinden arbeite. Er hoffe und wünsche, dass die Zusammenarbeit zwischen Stadt und Kreis Ludwigsburg eine gute und vertrauensvolle sein werde.

An Oberbürgermeister Dr. Knecht gewandt übermittelte der Landrat beste Wünsche und stellte fest: „Ludwigsburg ist eine sich dynamisch entwickelnde, attraktive Stadt – mit allen Vorteilen und Herausforderungen. Deshalb bringt das Amt des Ludwigsburger Oberbürgermeisters große Verantwortung, aber auch viele Gestaltungsmöglichkeiten mit sich. Für die anstehenden Aufgaben wünsche ich Ihnen Erfolg, Kraft und das nötige Quäntchen Glück.“

Zwei 17-jährige Schülerinnen bei Verkehrsunfall verletzt; Ludwigsburg: Verletzter nach Rangelei im Bus

Gerlingen: zwei 17-jährige Schülerinnen bei Verkehrsunfall verletzt

Zwei 17-jährige Schülerinnen wurden am Montag gegen 11:05 Uhr verletzt, als sie in der Hauptstraße in Gerlingen in einen Unfall verwickelt wurden. Eine 71-jährige PKW-Lenkerin übersah die beiden Mädchen vermutlich, als sie die Straße über den Fußgängerüberweg überqueren wollten. Die Frau konnte nicht mehr rechtzeitig anhalten und erfasste die Jugendlichen. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von circa 800 Euro. Die Schülerinnen begaben sich in ein Krankenhaus. Zeugenhinweise nimmt das Polizeirevier Ditzingen, Tel. 07156/4352-0, entgegen.

Ludwigsburg-Poppenweiler: Verletzter nach Rangelei im Bus

Am Montagabend wurde ein 27-Jähriger gegen 17:50 Uhr bei einer Rangelei in der Buslinie 430 nach Poppenweiler verletzt. Ein 18-jähriger Tatverdächtige fiel zuvor bereits wegen lautstarken Pöbeleien im Bus auf. Als der 27-Jährige an der Haltestelle Steinheimer Straße in Poppenweiler den Bus verlassen wollte, verstellte der 18-Jährige ihm den Weg. Als der 27-Jährige ihn aufforderte den Weg freizugeben, wurde er vom Tatverdächtigen angespuckt und mit einer schweren Goldkette ins Gesicht geschlagen. In der folgenden Rangelei gelang es dem 27-Jährige nur unter Mithilfe von drei anderen Fahrgästen den 18-Jährigen zu überwältigen und bis zum Eintreffen der Polizei festzuhalten. Der 27-Jährige verletzte sich hierbei an der Hand. Zeugen des Vorfalls werden gebeten, sich unter Tel. 07141/18-5353 beim Polizeirevier Ludwigsburg zu melden.