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Kinder in der digitalen Welt besser schützen

Videos schauen, Musik streamen, zocken – das alles gehört für viele Kinder und Jugendliche zum Alltag. Doch die digitale Mediennutzung birgt auch Risiken. Die Sorgen sind begründet. Alle Geräte haben das Potenzial, das Kind in unangenehme oder gefährliche Situationen zu bringen: vom unangemessenen Inhalt über Mobbing bis hin zu Cyber-Grooming. Einen zuverlässigen Schutz durch den Gesetzgeber, die Medienschaffenden, die App- und Spielehersteller sowie die Plattformbetreiber gibt es nicht.

Eltern müssen sich also selbst kümmern, ihren Kindern das nötige Rüstzeug mitgeben und mit ihnen gemeinsam klären, wie man das Smartphone verantwortungsvoll nutzt und sich sicher im Internet bewegt. Wichtig ist, dass vor allem kleine Kinder nicht mit Smartphone oder Tablet allein gelassen werden. Die größte Gefahr in diesem Alter ist nämlich die Überforderung durch zu viel “Bildschirm” – ganz gleich, ob es der vom TV-Gerät, vom Computer oder einem Mobilgerät ist.

Durch Aufklärung kann man am besten verhindern, dass ein Kind in solche Fallen tappt oder gar pädophilem Cyber-Grooming zum Opfer fällt. Darum sollten sich auch die Eltern mit den Plattformen, auf denen sich der Nachwuchs herumtreibt, vertraut machen.

Eltern übernehmen eine Vorbildfunktion. Wer selbst das Handy nie aus der Hand legt, kann das kaum von seinem Kind erwarten. Einige Eltern verstoßen sogar gegen das Persönlichkeitsrecht ihrer Kinder und gefährden sie durch das übermäßige Teilen von Fotos und Videos auf sozialen Medien. Kinder und Jugendliche haben ein Recht auf Privatsphäre.

Ralf Loweg

 

Corona-Neuinfizierte: So sehen die Zahlen vom Wochenende aus

Die Lage in Ludwigsburg:

In den letzten 24 Stunden wurden dem Landratsamt in Ludwigsburg drei Neuinfizierte gemeldet. Die Zahl der Gesamtinfizierten im Kreis Ludwigsburg steigt am Montag (03.08. 17.00Uhr) auf mindestens 1.908 angegeben. Gestern wurden null Neu-Corona-Fälle gemeldet. Die Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit COVID-19 verstorben sind, wird vom Landratsamt weiterhin mit 73 (+0) angegeben. Die Zahl der Genesenen wird vom Amt mit ungefähr 1.803 beziffert. In den letzten 7 Tagen wurden 4,2 Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohner im Landkreis Ludwigsburg erfasst. Der Grenzwert liegt bei 50 Neuerkrankungen.

Die Lage in Baden-Württemberg:

Am Montag (3. August) ist die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 37.463 gestiegen. Davon sind ungefähr 34.586 Personen bereits wieder genesen. Die Zahl der Covid-19-Todesfälle im Land liegt bei 1.847. Das gab das Landessozialministerium am Montagnachmittag bekannt.

Dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium wurden am Montag (3. August) vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg insgesamt weitere 146 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16.00 Uhr). Achtung: Diese Zahl umfasst die Meldungen von Samstag, Sonntag und Montag. Damit steigt die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 37.463 an. Davon sind ungefähr 34.586 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Derzeit sind geschätzt noch 1.030 Menschen im Land mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) infiziert.

Die Lage in Deutschland:

Die Landesgesundheitsämter in Deutschland haben nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) innerhalb eines Tages 509 neue Corona-Infektionen gemeldet (Stand 03.08., 0.00 Uhr). Tags zuvor hatte die Zahl der täglich bestätigten Neuinfektionen bei 240 gelegen. Die Zahlen der Neuinfektionen sind am Wochenende tendenziell niedriger als an Werktagen, weil nicht alle Gesundheitsämter ihre Zahlen übermitteln. So wurden aus Sachsen und Baden-Württemberg keine Daten übermittelt.

Seit Beginn der Corona-Krise haben sich somit mindestens 210.402 Menschen in Deutschland nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert, wie das RKI bekannt gab (Stand 03.08., 0.00 Uhr). Das RKI gibt die Zahl der Gesamt-Todesfälle mit 9.148 an.

Wichtiger Hinweis:

Basis für die mit dieser Pressemitteilung übermittelten Daten sind die Zahlen, die die Gesundheitsämter der Stadt- und Landkreise dem Landesgesundheitsamt auf dem offiziellen Meldeweg mitgeteilt haben. Es handelt sich dabei um einen vorläufigen Datenstand. Änderungen sind durch Nachmeldungen und Streichungen möglich. Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der elektronischen Übermittlung an das Landesgesundheitsamt kann es mitunter deutliche Abweichungen zu den von den kommunalen Gesundheitsämtern aktuell herausgegebenen Zahlen geben. Verzögerungen bei der standardisierten Falldatenübermittelung an das LGA können auch dadurch bedingt sein, dass die Gesundheitsämter vor Ort als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen einleiten sowie die Kontaktpersonen recherchieren, um Infektionsketten so schnell wie möglich unterbrechen zu können.

red