Kinder in der digitalen Welt besser schützen

Videos schauen, Musik streamen, zocken – das alles gehört für viele Kinder und Jugendliche zum Alltag. Doch die digitale Mediennutzung birgt auch Risiken. Die Sorgen sind begründet. Alle Geräte haben das Potenzial, das Kind in unangenehme oder gefährliche Situationen zu bringen: vom unangemessenen Inhalt über Mobbing bis hin zu Cyber-Grooming. Einen zuverlässigen Schutz durch den Gesetzgeber, die Medienschaffenden, die App- und Spielehersteller sowie die Plattformbetreiber gibt es nicht.

Eltern müssen sich also selbst kümmern, ihren Kindern das nötige Rüstzeug mitgeben und mit ihnen gemeinsam klären, wie man das Smartphone verantwortungsvoll nutzt und sich sicher im Internet bewegt. Wichtig ist, dass vor allem kleine Kinder nicht mit Smartphone oder Tablet allein gelassen werden. Die größte Gefahr in diesem Alter ist nämlich die Überforderung durch zu viel “Bildschirm” – ganz gleich, ob es der vom TV-Gerät, vom Computer oder einem Mobilgerät ist.

Durch Aufklärung kann man am besten verhindern, dass ein Kind in solche Fallen tappt oder gar pädophilem Cyber-Grooming zum Opfer fällt. Darum sollten sich auch die Eltern mit den Plattformen, auf denen sich der Nachwuchs herumtreibt, vertraut machen.

Eltern übernehmen eine Vorbildfunktion. Wer selbst das Handy nie aus der Hand legt, kann das kaum von seinem Kind erwarten. Einige Eltern verstoßen sogar gegen das Persönlichkeitsrecht ihrer Kinder und gefährden sie durch das übermäßige Teilen von Fotos und Videos auf sozialen Medien. Kinder und Jugendliche haben ein Recht auf Privatsphäre.

Ralf Loweg

 

15-Jähriger auf Bauernhof getötet: Vater und Bruder schwer verletzt

Noch ist unklar, was sich in der Nacht auf Samstag in einem Wohnhaus auf einem Aussiedlerhof bei Güglingen im Landkreis Heilbronn zugetragen hat. Kurz nach ein Uhr wurde die Polizei per Notruf darüber informiert, dass es in dem Haus zu einer Auseinandersetzung gekommen war und es mehrere Verletzte gibt. Vor Ort konnte die Einsatzkräfte feststellen, dass sich drei schwerstverletzte männliche Personen in dem Haus befanden. Eine Person, ein 15-jähriger Junge, verstarb noch am Tatort an seinen Verletzungen. Ein 17-jähriger Jugendlicher sowie ein 54-jähriger Mann wurden mit schweren Verletzungen in Krankenhäuser gebracht. Ersten Erkenntnissen zufolge handelt es sich bei den drei Personen um einen Vater und dessen Söhne. Die Kriminalpolizei Heilbronn arbeitet aktuell mit Hochdruck daran, herauszufinden wie es zu den Verletzungen gekommen ist und wie der Tathergang war.