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So steht es um die Commerzbank

Für die Commerzbank verlief 2019 wesentlich schlechter als das Jahr zuvor. Der Gewinn des Konzerns fiel um ein Viertel auf 644 Millionen Euro, wie das Geldhaus mitteilte – 221 Millionen Euro weniger als im Vorjahr. 2018 lag der Gewinn unterm Strich noch bei 865 Millionen Euro.

Lichtblick: Die Bank machte mehr Umsatz. Das operative Ergebnis sei um rund ein Prozent auf knapp 1,26 Milliarden Euro gestiegen, heißt es. Auch die Erträge legten leicht zu auf 8,64 (Vorjahr: 8,57) Milliarden Euro. Experten hatten mit einem leichten Rückgang gerechnet: Von der Bank selbst befragte Analysten erwarteten im Schnitt Erträge von 8,58 Milliarden Euro und ein Konzernergebnis von 586 Millionen Euro.

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Commerzbank-Chef Martin Zielke erklärte, die Bank komme beim Konzernumbau schneller voran als erwartet. “Das stimmt mich optimistischer, als ich es im vergangenen Herbst war.”

Ralf Loweg

 

Corona lässt die Heiz-Pilze sprießen

2020 ist für Gastronomen ein extrem schwieriges Jahr. Um mehr als die Hälfte sind die Einnahmen geschrumpft. Die Terrassen-Saison konnte einen noch tieferen Einbruch der Branche verhindern. Darum setzen viele Gastronomen auf eine Verlängerung. Sobald es kälter wird, müssen Heiz-Pilze den Sommer künstlich erzeugen. Doch dafür existieren mancherorts rechtliche Hürden, so die Experten des Versicherers ARAG.

Denn aufgrund ihrer negativen Klimabilanz wurde die Nutzung der Gasheizer im öffentlichen Außenbereich von vielen Städten verboten. Da dies grundsätzlich eine Entscheidung der jeweiligen Kommune ist, zeichnet sich ein Flickenteppich an Regelungen ab:

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In Nürnberg, Tübingen und Hannover sind Heizpilze generell verboten. In Städten wie Hamburg, München, Köln und Stuttgart gelten eingeschränkte oder de facto-Verbote. In Berlin gibt es sogar unterschiedliche Regelungen in den Bezirken: In Mitte, Charlottenburg-Wilmersdorf, Friedrichshain-Kreuzberg, Pankow, Tempelhof-Schöneberg und Treptow-Köpenick sind sie verboten, in den anderen Bezirken erlaubt.

München erlaubt Heiz-Pilze nur im Sommer, wenn deren Nutzung sowieso vernachlässigbar ist. Köln lässt die Nutzung zu, aber nur in Kombination mit Markisen oder aufgestellten Schirmen, was bei den Gasgeräten aber schwierig werden dürfte. Die Stadt Düsseldorf verhängte bislang kein Verbot, hatte aber eines geplant.

Mittlerweile könnte das Verbot der Gastronomie zuliebe auf Eis gelegt werden. NRW-Ministerpräsident Armin Laschet plädierte dafür, Heiz-Pilze diesen Herbst und Winter im ganzen Bundesland zu erlauben. Die Stadt Lüdenscheid ist seinem Vorschlag gefolgt: Dort sind Heiz-Pilze nun bis April 2021 erlaubt.

Neben Gas als Befeuerungsart gibt der Markt auch umweltfreundlichere Alternativen her. Energieeffiziente Infrarotstrahler benötigen elektrischen Strom, der durch eine speziell entworfene Leitung fließt und dabei eine angenehme Wärme abgibt. Solche Geräte versprechen vier bis fünf Mal weniger Energie zu verbrauchen als die Gasverbrenner, kosten aber um den gleichen Faktor mehr. Elektrisch betriebene Heizstrahler unterliegen keinerlei Verbot und dürfen uneingeschränkt aufgestellt werden, sowohl privat als auch gewerblich.

Lars Wallerang / glp