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Sommerreifen sind im Winter tabu

Sich irgendwie auf Sommerreifen durch den Winter mogeln – das klappt nicht. Per Straßenverkehrsordnung sind Autofahrer verpflichtet, ihre “Ausrüstung an die Wetterverhältnisse anzupassen”. Und nicht nur das: Bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- oder Reifglätte müssen sie zwingend auf Winterreifen unterwegs sein.

Diese Reifen sind durch ein Bergpiktogramm mit Schneeflocke gekennzeichnet. Auch wenn der Gesetzgeber nur ein Mindestprofil von 1,6 Millimeter vorschreibt, empfehlen Experten zur eigenen Sicherheit mindestens vier Millimeter.

“Wer die Winterreifen-Regelung missachtet, riskiert Punkte in Flensburg”, so die HUK-Coburg. Und: Wer bei Winterwetter Sommerreifen aufgezogen hat, ist zudem mit mindestens 60 Euro dabei. Bei Verkehrsgefährdung durch die falschen Reifen werden schnell 80 Euro Bußgeld und ein Punkt fällig.

Was “Reifen-Sünder” oft nicht mit einkalkulieren: Kommt es im Winter mit Sommerreifen zu einem Unfall, kann das auch Konsequenzen beim Versicherungsschutz haben. Denn die Kfz-Haftpflichtversicherung des Unfallverursachers reguliert zwar den Schaden des Opfers. Aber sie kann anschließend den eigenen Kunden ohne Winterreifen mit bis zu 5.000 Euro in Regress nehmen. Keine Frage: Ein Satz Winterreifen kommt wesentlich günstiger.

Rudolf Huber

Ludwigsburg meldet null Corona-Neuinfektionen am Sonntag

Ludwigsburg: Null Neuinfektionen meldete das Landratsamt am Sonntag (12. Juli). Damit ist die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten im Kreis Ludwigsburg weiterhin bei 1.861. Laut dem Landratsamt sind ungefähr 1.743 Personen bereits wieder genesen. Die Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit COVID-19 gestorben sind, wird unverändert mit 73 (+0) angegeben. Die Zahl der Neuinfektionen der letzten 7 Tage je 100.000 Einwohner liegt aktuell bei 2,6.

Wichtiger Hinweis:

Basis für die mit dieser Pressemitteilung übermittelten Daten sind die Zahlen, die die Gesundheitsämter der Stadt- und Landkreise dem Landesgesundheitsamt auf dem offiziellen Meldeweg mitgeteilt haben. Es handelt sich dabei um einen vorläufigen Datenstand. Änderungen sind durch Nachmeldungen und Streichungen möglich. Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der elektronischen Übermittlung an das Landesgesundheitsamt kann es mitunter deutliche Abweichungen zu den von den kommunalen Gesundheitsämtern aktuell herausgegebenen Zahlen geben. Verzögerungen bei der standardisierten Falldatenübermittelung an das LGA können auch dadurch bedingt sein, dass die Gesundheitsämter vor Ort als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen einleiten sowie die Kontaktpersonen recherchieren, um Infektionsketten so schnell wie möglich unterbrechen zu können.

red