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Streaming-Dienste müssen nicht immer Geld kosten

Immer mehr Streaming-Dienste drängen auf den Markt. Zu den Marktführern Netflix und Amazon sind kürzlich Disney und Apple hinzugekommen, weitere Anbieter stehen in den Startlöchern. Doch nicht jeder Film- und Serien-Fan kann sich ein Abonnement mit monatlicher Grundgebühr leisten. Was also tun?

“Wem Streaming-Dienste wie Netflix oder Amazon Prime Video zu teuer sind, kann im Internet auch legal Filme, Serien und Dokus gratis sehen. Denn es gibt eine Reihe von kostenlosen Streaming-Möglichkeiten”, sagt Experte Alexander Kuch vom Onlineportal teltarif.de. Das ist vor allem für jüngere Film-Fans interessant. Wichtig: Und es ist legal.

Mittlerweile gibt es einige Kanäle wie etwa netzkino, auf denen Nutzer ganze Filme streamen können. Derzeit ist hierzulande beispielsweise Joyn auf dem Weg, sich auf dem Streaming-Markt zu etablieren. Dort laufen vor allem Inhalte der Medienunternehmen ProSiebenSat. 1 Media und Discovery. Zudem können Interessierte dort das Live-Programm diverser TV-Sender schauen, ohne sich dafür anmelden und bezahlen zu müssen. Ebenso bieten die Mediatheken der öffentlich-rechtlichen TV-Sender in der Regel eine umfangreiche Auswahl an eigens produzierten Serien und Filmen an.

Gratis sind die Portale in dem Sinne, dass keine Registrierung erforderlich ist und für das Anschauen der Videos keine Gebühr fällig wird. Kuch erklärt, wie solche Modelle funktionieren: “Solche Streaming-Dienste finanzieren sich in der Regel über Werbung. Das Angebot der Mediatheken der öffentlich-rechtlichen Sender wird hingegen durch den Rundfunkbeitrag realisiert. Dadurch können die Inhalte im Netz ohne Bezahlung bereitgestellt werden.”

Neben den Werbeblöcken müssen Anwender noch mit anderen Einschränkungen rechnen, wenn sie solche Gratis-Portale nutzen. So stehen ihnen die Inhalte oft nicht über einen längeren Zeitraum zur Verfügung. “Wer einen bestimmten Film oder eine Serienepisode sehen will, sollte am besten schnell sein und die gewünschten Videos zeitnah schauen, da das Angebot meist nicht von langer Dauer ist”, erklärt Kuch.

Ein Vorteil ist jedoch, dass Nutzer bei Anbietern wie Joyn, TVNow und Co. oft die Möglichkeit haben, Inhalte exklusiv vor der TV-Ausstrahlung zu sehen. Zwar stehen Nutzern meist nicht die neusten Blockbuster zur Verfügung. Dennoch können Filmfreunde bei Gratis-Angeboten durchaus fündig werden.

Ralf Loweg

Ludwigsburg meldet null Corona-Neuinfektionen am Sonntag

Ludwigsburg: Null Neuinfektionen meldete das Landratsamt am Sonntag (12. Juli). Damit ist die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten im Kreis Ludwigsburg weiterhin bei 1.861. Laut dem Landratsamt sind ungefähr 1.743 Personen bereits wieder genesen. Die Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit COVID-19 gestorben sind, wird unverändert mit 73 (+0) angegeben. Die Zahl der Neuinfektionen der letzten 7 Tage je 100.000 Einwohner liegt aktuell bei 2,6.

Wichtiger Hinweis:

Basis für die mit dieser Pressemitteilung übermittelten Daten sind die Zahlen, die die Gesundheitsämter der Stadt- und Landkreise dem Landesgesundheitsamt auf dem offiziellen Meldeweg mitgeteilt haben. Es handelt sich dabei um einen vorläufigen Datenstand. Änderungen sind durch Nachmeldungen und Streichungen möglich. Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der elektronischen Übermittlung an das Landesgesundheitsamt kann es mitunter deutliche Abweichungen zu den von den kommunalen Gesundheitsämtern aktuell herausgegebenen Zahlen geben. Verzögerungen bei der standardisierten Falldatenübermittelung an das LGA können auch dadurch bedingt sein, dass die Gesundheitsämter vor Ort als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen einleiten sowie die Kontaktpersonen recherchieren, um Infektionsketten so schnell wie möglich unterbrechen zu können.

red