Wenn Pay-TV-Sender in die Röhre schauen

Der Pay-TV-Markt ist hart umkämpft. Bislang galt Anbieter Sky in Deutschland als Platzhirsch. Doch die Konkurrenz scharrt mit den Hufen. Denn Sky gerät wegen digitaler Wettbewerber wie DAZN immer stärker unter Druck.

Nach den verlorenen Champions-League-Rechten droht nun auch noch der Verlust der Übertragungsrechte der Bundesliga, die bald neu vergeben werden. Der Vertragsmanager Volders (www.volders.de) hat nun untersucht, aus welchen Gründen Sky- und DAZN-Kunden am häufigsten kündigen.

Die Analyse der häufigsten Kündigungsgründe zeigt, dass es große Unterschiede zwischen den Pay-TV-Anbietern in Sachen Kundenzufriedenheit gibt. Rund ein Drittel der Sky-Kündigungen (28 Prozent) werden mit schlechtem Preis-Leistungs-Verhältnis begründet. Am zweithäufigsten werden mit etwa 19 Prozent finanzielle Gründe für die Vertragsauflösung genannt. Nur 4,0 Prozent monierten bei der Kündigung, dass ihre Erwartungen nicht erfüllt wurden.

Nicht erfüllte Erwartungen sind dagegen bei Konkurrent DAZN mit 15 Prozent der häufigste Kündigungsgrund. Je 11,0 Prozent der vorgenommenen Kündigungen lassen sich auf schlechten Empfang und ein schlechtes Preis-Leistungs-Verhältnis zurückführen. Komplettiert wird die Top Drei der häufigsten Kündigungsgründe von mangelndem Interesse: 9,0 Prozent sehen keinen Bedarf mehr und kündigten aus diesem Grund ihr Abo.

Auch regional zeigen sich deutliche Unterschiede zwischen den Wettbewerbern. Im prozentualen Vergleich verlieren zwar beide Anbieter die meisten Kunden in Nordrhein-Westfalen, wobei dies bei Sky ein Viertel (25 Prozent) aller Kündigungen betrifft, bei DAZN aber über ein Drittel (37 Prozent). Prozentual gesehen verzeichnet DAZN auch in Sachsen-Anhalt, dem Saarland sowie in Hamburg und Bremen größere Verluste als Konkurrent Sky.

Ralf Loweg

Was in Ludwigsburg und in der Region los was

Kornwestheim: Brand am Containerbahnhof

Feuerwehr und Polizei wurden am Montag gegen 16:55 Uhr verständigt, nachdem ein Mitarbeiter einer Sicherheitsfirma am Containerbahnhof in Kornwestheim bei einer dortigen Lagerhalle eine Rauchentwicklung festgestellt hatte. Der Brand konnte in einem mit Stahlplatten verschweißten Hohlraum lokalisiert werden. Der Rauch umhüllte bei Eintreffen der Einsatzkräfte die Lagerhalle bereits vollständig, in der sich eine große Anzahl hochwertiger Pkw befanden. Um an die Brandörtlichkeit zu gelangen, musste die Feuerwehr mehrere Stahlträger aufbrechen, weswegen sich die Löscharbeiten bis in den späten Abend zogen. Als mögliche Brandursache könnte ein Funkenflug durch Schweißarbeiten in Betracht kommen, wodurch vor Ort verbaute Querträger aus Holz in Brand gerieten. Eine abschließende Bewertung der Brandursache ist noch nicht möglich. Auch eine genaue Schadenshöhe konnte bislang noch nicht beziffert werden. Die Ermittlungen hierzu dauern noch an. Neben Polizei und Rettungsdienst war die Feuerwehr Kornwestheim mit fünf Fahrzeugen und 22 Einsatzkräften vor Ort.

Remseck am Neckar – Aldingen

Vermutlich beim Ein- oder Ausparken beschädigte ein bislang unbekannter Fahrzeuglenker am Montag gegen 18:40 Uhr in Remseck am Neckar in der Oderstraße einen dort abgestellten Audi. Es wurde ein Sachschaden von circa 2.500 Euro verursacht. Das Polizeirevier Kornwestheim nimmt Zeugenhinweise unter Tel. 07154 1313 0 entgegen.

Vaihingen an der Enz: Einbruch

Ein bislang unbekannter Täter verschaffte sich zwischen Freitag, 9:00 Uhr, und Sonntag, 17:15 Uhr, Zugang zu einem Geräteschuppen auf einem Sportgelände in Vaihingen an der Enz in der Straße “Alter Postweg”. Es wurde augenscheinlich nichts gestohlen, jedoch verursachte der Täter einen Sachschaden von circa 600 Euro. Das Polizeirevier Vaihingen an der Enz nimmt Zeugenhinweise unter Tel. 07042 941 0 entgegen.